Kategorie: Bewusstsein

Sammlung von interessanten Beiträgen aus dem Bereich Selbst-Reflexion und Intuitives Schreiben

  • Gedanken

    Genau genommen kann es nur an einem mangeln – an Liebe 

    Verändere Deinen Standpunkt

    Die Welt ist schön. Oh, wenn wir das nur wahrnehmen könnten. Sie ist immer schön. Zu jeder Zeit. In jedem Augenblick. Wir können es nur nicht immer sehen, weil sich unser Blick immer wieder zu verstellen scheint. Mir geht das nicht anders als Dir.

    Diese Seite handelt von meiner Reise  zur Schönheit der Welt. 

    Ich wünsche Dir viele berührende Momente beim Lesen. Lass Dich gerne inspirieren.

    GOTT liebt uns alle gleichermaßen

    GOTT ist Liebe

    Auf diesen Seiten geht es auch um GOTT und um Glaube. Nicht um eine bestimmte Kirche, sondern um das „Alles und Nichts“, die „universelle Liebe“, den „Schöpfer“ oder eben einfach um GOTT.

    Ich glaube an GOTT. Es ist in Ordnung, wenn Du das nicht tust, Du kannst die Seiten dennoch gerne lesen und mitnehmen, was Dir gefällt. 

    Sei Dir bitte gewahr, dass ich hier keine Diskussionen führen will über die Existenz oder Nicht-Existenz von GOTT. 

    Auf diesen Seiten wird seine Existenz schlicht vorausgesetzt. Und wenn Du ihn anders nennst, ist das auch in Ordnung.

  • Gnade

    Dieser Text wurde im Dezember 2025 erstellt.

    GOTT ist gnädig

    Sei gnädig zu Dir selbst und zu anderen

    GOTT ist gnädig. Immer. Zu jeder Zeit. Zu jedem von uns. Ohne Ansehen der Person oder ihrer Taten. 

    Wenn Du schon mehr von meiner Seite gelesen hast, dann weißt Du, dass ich den Begriff „GOTT“ nicht als Person meine und dass ich damit keine anderen Namen und Begriffe für das Wunder des Lichtes und der Liebe ausschließen will, Namen wie „Licht und Liebe“, „Alles was ist“, „das Universum“, „die Schöpfung“. Ich schließe auch keine Vorstellungen aus, die andere Nationen oder Kulturen GOTT geben. 

    An etwas Höheres zu glauben tut uns gut. Meiner Ansicht nach ist es im Rahmen einer spirituellen Entwicklung unumgänglich. Doch allzu oft personalisieren wir dieses GÖTTLICHE. Wir stellen uns eine große Vater- oder Mutterfigur vor und versehen ihn oder sie mit menschlichen Eigenschaften. Und dann versuchen wir, uns so zu verhalten, wie wir glauben, dass GOTT es möchte.

    Aber was, wenn GOTT uns liebt, egal was wir tun? Was, wenn seine / ihre Liebe so groß und allumfassend ist, dass sie im Stande ist, einem Mörder die gleiche Liebe entgegenzubringen wie einem Heiligen. Was, wenn diese Liebe einfach IST?

    Was, wenn GOTT uns nicht bewertet nach dem, was wir tun oder glauben zu tun. Und anders herum: Können wir aufhören, GOTT nach unseren Maßstäben zu „bewerten“? Können wir die Konstanz der Liebe und die Tragkraft der Existenz GOTTES überhaupt begreifen?

    Als ich heute früh aufgewacht bin, dachte ich an einen Geschäftspartner, der ein hohes Ziel hatte und es konsequent verfolgte. Das Ziel an sich erschien mir lobenswert. Seine technische Entwicklung war gut. Sein Produkt funktionierte am Markt und war sein Geld wert. Doch die Art, wie er seine Ziele verfolgte, schien mir „gnadenlos“. Vermutlich geschahen seine Aktionen nicht ganz freiwillig. Um sein Ziel zu erreichen, musste er im Markt vorwärtskommen, Schwierigkeiten überwinden, Finanzen beachten, Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und Mitarbeiter zufriedenstellen. Sicher könnte jemand einwenden, dass er möglicherweise sehr strikt agieren muss, wenn er sein Ziel in einem schwierigen Markt erreichen will.

    Ist es das, worum es im Leben geht? Sich ein Ziel zu setzen und es zu erreichen? Mir ist bewusst, dass ich seine Handlungsweise als „gnadenlos“ empfinde, weil ich selbst Zeiten in meinem Leben hatte, in denen ich gnadenlos agiert habe. Du kannst nur das im anderen sehen, was Du auch in Dir selbst hast! Geht es darum, Ziele zu erreichen?

    Und tun wir mal für einen Moment so, als wäre dieses „gnadenlos“, das ich bei ihm wahrgenommen habe, nicht nur eine Wiederspiegelung einer Eigenschaft in meinem Inneren, sondern tatsächlich etwas, das er lebt – wird GOTT ihn deshalb weniger lieben? Wird GOTT mich weniger lieben, weil ich irgendwann einmal genauso agiert habe? Und würde ich mir wünschen, dass GOTT ihn straft, weil er nicht in der Liebe lebt? 

    Wenn ich sehr egoistisch bin, aber im Hinterkopf behalte, dass jede Behandlung auf alle Menschen gleichermaßen zutrifft – würde ich dann nicht sofort wollen, dass GOTT ihm vergibt, auf der Stelle. Würde ich nicht wollen, dass GOTT ihn liebt, über alle Maßen. Würde ich mir nicht wünschen, dass dieser Mensch sich geliebt fühlt und GOTTES Liebe sehr viel positives in seinem Leben bewirkt. 

    Wenn allen Menschen gleich geschieht, und davon bin ich fest überzeugt, dann kann ich mir doch nur das Beste für diesen und jeden anderen Menschen wünschen. Denn wenn GOTT allen Menschen die gleiche Liebe entgegen bringt, ist dann Liebe für andere nicht die natürliche Folge. 

    Und wenn vielleicht diese Liebe schon da ist, bei diesem Menschen und bei allen anderen – woran liegt es, dass ich sie nicht fühlen kann. Es heißt, GOTT ist Liebe. Kann es sein, dass ich das Nadelöhr bin. Kann ich vielleicht nur soviel Liebe aufnehmen, wie ich gerade für andere zulassen kann? Ist meine Fähigkeit zu lieben vielleicht der Maßstab, in dem mein System Liebe aufnimmt.

    Kann ich gnädig zu mir sein, so gnädig wie GOTT es sicher ist? Kann ich Liebe für andere Menschen wünschen und zulassen? Kann ich damit meine eigene Fähigkeit, Liebe anzunehmen, vergrößern und die Liebe GOTTES, die vor meiner Tür wartet und unablässig um Einlass bittet, in einem größeren Ausmaß in mein Haus lassen?

    Sei gnädig zu Dir selbst und zu anderen. Es könnte das Maß sein, in dem Du die Liebe GOTTES annehmen kannst. Diese Liebe ist so wundervoll, dass es keine Worte gibt sie zu beschreiben. Glaube mir, Du willst sie in Dein Haus lassen. Öffne die Türe weit, damit sie eintreten kann. Sei großzügig und voller Gnade, und wünsche Dir Gnade und Liebe auch für andere Menschen. Und Du wirst erfahren, wie es ist, mehr von GOTTES Liebe zu erfahren. 

    Ich wünsche Dir alles Glück der Welt und ganz viel Liebe in Deinem weit geöffneten Herzen. 

  • Zerstörung

    Dieser Text wurde Ende November 2025 erstellt.

    Der Ort, an dem die Veränderung begann.

    Wie die Veränderung begann: Ich stehe auf einem Absatz in der Felswand, …

    … etwa einen großen Baum hoch über dem Boden. Vielleicht ist es auch etwas höher. Das ist schwer einzuschätzen, denn Bäume gibt es hier nicht mehr. Früher vielleicht, heute nicht. Von dem Absatz der Felswand aus schaue ich auf eine Ebene. Hier war früher eine lebhafte Stadt. Eine Stadt der Neuzeit, mit Beton, Metall, Straßen und viel grau. Aber neben dem Grau gab es vermutlich auch Farben. Und Leben. Geblieben ist das Grau. 

    Als ich das erste Mal hier war, spannte sich über dem Ort noch eine Kuppel. Innerhalb der Kuppel war es dunkel, so dass man ohne künstliches Licht nicht viel sehen konnte. Das Licht meines Handys reichte nicht weit. Von meinem Absatz aus führt eine Treppe rechter Hand nach unten in die Ebene hinein. Ich stieg vorsichtig die Treppen hinunter und beleutete meinen Weg mit dem Handy. Ich sah Eisenträger aus dem Boden ragen, Risse im Beton vor mir, Trümmer überall. Kaum etwas war höher als 2 Meter. Es war still, gespennstisch und dunkel. Ich fand kein lebenszeichen. Auch kein Todeszeichen. Einfach nur Zerstörung, Leere und grau.

    Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es bei meinem ersten oder beim zweiten Besuch war, aber ich bat meine geistigen Helfer, hier etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen. Meine Geistführer versicherten sich, dass es wirklich das ist, was ich will. Und dann kamen Scharen von Engeln herbei und rissen an der Kuppel. Trümmer stürzten herab und gesellten sich zu den Trümmern, die sowieso schon ab Boden lagen. Mit jedem Loch in der Kuppel kam mehr düsteres, dünnes Licht in die Stadt. Und zusammen mit dem Licht kam ein starker, kalter, schneidender Wind. Meine Helfer fragten, ob sie weitermachen sollten. Ich bejahte, es vielen mehr Trümmer, es gab mehr Licht und das Ausmaß der Zerstörung wurde immer deutlicher sichtbar.

    Zerstörung

    Vor mir erstreckte sich eine Fläche etwa so groß wie eine Stadt, die vielleicht 1000 Einwohner fassen könnte. Genau genommen ist das noch keine Stadt, aber das grau, das viele Metall, das aus den Trümmern ragte, der viele Beton, das mutete so an, als wäre hier früher eine Stadt gewesen. Tatsächlich weiß ich nicht, was hier früher einmal war. Oder was es wieder werden könnte. Dunkel habe ich Erinnerungen an eine blühende Landschaft mit viel Sonne und freundlichen Menschen. Jetzt sehe ich nur Trümmer. 

    Der Wind rüttelt an meiner Kleidung und fühlt sich beißend an auf meiner Haut. Und er ist so stark, dass er Staub aufwirbelt und leichtere Teile auch schon mal nach oben schleudert. Ich sehe Papierfetzen und etwas, das aussieht wie alte Blätter. Und jetzt, bei dem schwachen Licht, das jetzt durch die Löcher der Kuppel scheint, sehe ich auch etwas, das früher einmal Bäume gewesen sein könnten, Heute sind es nur graue Stümpfe, die aus den Trümmern ragen. Keine Menschen. Keine Tiere. Auch keine toten. Vielleicht konnten alle die Stadt verlassen, bevor sich ereignet hat, was immer hier passiert ist.

    Bei diesem Besuch bat ich mein Helferteam, noch weiter an der Stadt, an dem Einriß der Kuppel zu arbeiten. Sie waren nicht sicher. Der Wind würde dann noch stärker werden. Dennoch schien hier Licht zu fehlen. Ja, am meisten fehlte mir das Licht an diesem dunklen Ort. Sie arbeiteten noch ein paar Tage an der Kuppel, dann ließen sie mich wissen, dass sie nicht mehr tun könnten.  

    Weitere Besuche

    Ich kam noch ein paarmal an diesen Ort. Nicht zu oft. Es fühlte sich deprimierend an, hier zu sein. Aber gelegentlich sammelte ich meinen Mut zusammen und kam hierher. Immer begann der Besuch auf der Plattform in der Felswand. Dann ging ich die Treppe rechts hinunter. Ich lief durch die Zerstörung, und stets gesellten sich ein paar Engel zu mir. Ohne sie hätte ich mich hier vermutlich in der Düsternis des Ortes verloren. Ich versuchte, Liebe auszustrahlen, wartete auf Inspirationen oder schlicht auf Veränderungen des Ortes selbst, jetzt, wo das Licht hineinscheinen konnte. Vielleicht brauchte es bloß Zeit. 

    Aber auch nach mehreren Besuchen innerhalb von vielen Wochen hatte sich nichts geändert. Zeit schien nicht der Schlüssel zu sein. Vielleicht wurde es sogar schlimmer, weil der Wind den Ort auszulaugen schien. Die Kuppel hatte den Ort in Dunkelheit getaucht, aber sie hatte ihn auch vor dem Wind geschützt. Jetzt lag er ungeschützt da und war den Elementen ausgesetzt. Ich empfand die Besuche so deprimierend, dass ich eine Zeitlang nicht mehr hierher kommen wollte. 

    Doch lange konnte ich das nicht. Der Ort schien mich zu rufen. Und mein Gefühl sagte mir, wenn ich gesund werden wollte, so müßte ich diesem Ruf folgen.

    Ein neuer Blickwinkel

    Heute morgen war ich wieder dort. Und wie immer begann es in der Steinwand. Kaum etwas hatte sich geändert. Vielleicht konnte ich etwas mehr dünne Sonnenstrahlen durch die Löcher in der Kuppel sehen, etwas mehr gelb als das übliche grau, so als würde außerhalb der Kuppel ein strahlender Sommertag seinen Lauf nehmen. Im meinem Leben hatte gerade der Winter begonnen. Doch hier, außerhalb der Kuppel, schien womöglich die Sonne und gab alles. Ich ging, wie immer, rechts die Treppe hinunter und begann meinen Weg durch die Stadt. Und wie immer fühlte ich mich deprimiert angesichts der Trostlosigkeit und der Zerstörung.

    Dennoch war ich noch hier. Ich konnte noch durch die Stadt laufen. Sicher ein Grund, dankbar zu sein. Und ich hatte mir selbst versprochen, immer wieder glücklich zu sein. Glück ist etwas, das im Inneren stattfindet. Es braucht keinen Anlass von außen. Es ist nicht ganz einfach, unter allen Umständen glücklich zu sein, aber genau das hatte ich mir vorgenommen, insbesondere unter deprimierenden Umständen. Also begann ich, Dankbarkeit zu fühlen und soviel Glück zuzulassen, wie ich gerade konnte. 

    Das gelb der dünnen Sonnenstrahlen, die durch das grau und den vom Wind aufgewirbelten Staub gerade so zu mir durchdringen konnten, schien sich ein wenig zu verstärken. Und dann setzte ich mich genau an die Stelle, an der ich mich befand, und begann, mich intensiver auf die Gefühle der Dankbarkeit und des Glückes einzulassen.

    Die Engel und Geistführer, die mich begleiteten, erinnerten mich, dass ich hier nicht allein meditieren mußte. Ich konnte mir mehr geistige Helfer aus anderen Dimensionen erbitten. Und kurze Zeit später schien die Stadt voll zu sein von Engeln und geistigen Helfern, die inmitten der Trümmer saßen und mit mir meditierten. Licht durchströmte die Stadt, nicht so sehr Licht von außerhalb der Kuppel, vielmehr Licht der Herzen und Leiber der vielen geistigen Helfer. Ich fühlte mich emporgehoben durch den Anstieg der Intensität der Meditation. Meine Dankbarkeit wurde um so vieles stärker, und mein Glück erhob sich auf eine andere Ebene, weg vom körperlich irdischen, hin zu einer Dimension der Wahrheit, die nicht irdisch ist. 

    Und der Wind beruhigte sich. So oft ich hier gewesen war – seit dem Öffnen der Kuppel war der Wind ein ständiger Begleiter dieser Ebene, dieser Stadt. Doch heute beruhigte er sich. Der Staub legte sich. Umrisse wurden klarer. Die Zerstörung ist immer noch die selbe, doch jetzt schien der Wind nicht mehr alle Lebenskraft hinwegzutragen, die die Tendenz hat, sich von allein an verlassenen Orten anzusammeln und diese neu zu besiedeln. Der Wind hatte bisher Leben in dieser Öde verhindert. Jetzt, in der Stille, waren Energiefäden von neuem Leben fast spürbar. Nicht sichtbar, und ich wußte auch nicht, ob diese neue Tendenz von Dauer wäre, aber sie waren spürbar, zumindest im Moment.

    Veränderung

    Veränderung ist die einzige Konstante im Leben, zumindest in dieser irdischen Dimension. Und heute hatte ich auch hier zum ersten Mal das Gefühl, dass es weitergehen darf. Meine Geistführer ließen mich wissen, dass die Schar der Engel und Geistführer weiterhin an diesem Ort meditieren würden, auch in meiner Abwesenheit. Allerdings kann ihr Engagement nur so stark sein wie die Wichtigkeit, die ich meinen Besuchen in der Stadt gebe. Das himmlische Gesetz des freien Willen läßt es nicht anders zu. 

    Auch jetzt, Stunden später, bin ich noch voller Dankbarkeit über die Veränderung, die ich erleben durfte an dem düstersten Ort, an dem ich in diesem Leben bisher war. Oder an den ich mich erinnere. Jetzt gerade erlebe ich mich voller Klarheit und Zuversicht. Mir wurde bewußt, dass ich möglicherweise seit Jahren für tiefe Gefühle in meinem Inneren keinen passenden Ausdruck mehr gefunden hatte. Das war gar nicht so sehr Absicht, ich denke, es hat sich im Lauf der Zeit einfach so eingeschlichen. Oder vielleicht ist ausgeschlichen das bessere Wort. 

    Möglicherweise hat eine Implosion meiner Gefühle zu der Zerstörung an diesem Ort hier geführt, der früher vielleicht voller Leben war. Ich weiß nicht, ob ich mich in diesem Leben noch erinnern werde, aber ich weiß, dass ich wieder hierher kommen werde und mit den Engeln, Geisthelfern, Meistern und Lehrern hier meditieren werde, voller Dankbarkeit für ihre Unterstützung und voller Glück, dass ich noch hierher kommen kann. Und ich hoffe sehr, dass diese gemeinsame Meditation den Ort hier ändern wird. 

    Ich werde berichten …

  • Leistung

    Dieser Text wurde im Dezember 2025 erstellt.

    Und was

    wenn es wirklich nicht darum geht, Leistung zu erbringen

    Also, wirklich nicht! Wenn der Wunsch nach Leistung an sich schon ein Schritt ist, der vom Weg wegführt. Wenn die Idee von Leistung bereits das Ego in den Vordergrund stellt.

    Was würde wohl passieren, wenn wir den Fokus wegschieben von „Leistung erbringen“ auf „Glück empfinden“? Glück empfinden in jedem Moment, egal, was der Moment gerade bringt. 

    Hast Du jemals daran gedacht, das auszuprobieren? Es gibt die Momente, in denen das Glück ganz nahe ist. Oder zumindest Zufriedenheit. Du stehst da und Dir wird bewusst, dass Du alles hast, was Du brauchst. Ein Dach über dem Kopf, es ist warm, Du hast gegessen. Es ist niemand da, der Dich ärgert. Vielleicht ist jemand da, der Dich erfreut. Dein Körper fühlt sich ok oder sogar gut an. Bist Du jetzt glücklich? Wenn Du nicht innehältst und Dir Dein Glück bewusst machst, bist Du möglicherweise nicht glücklich. Der Moment vergeht, das Leben geht weiter. Oder Du hältst inne und bist bewusst glücklich. In so einem Moment ist das nicht allzu schwierig.

    Und dann gibt es diese anderen Momente. Vielleicht hat Dich jemand gerade geärgert. Du fühlst Dich gestresst oder müde. Überfordert. Oder Dein Körper spielt nicht so mit, wie Du Dir das vorstellst. Vielleicht bist Du krank. Vielleicht sogar schwer krank. Und dabei musst Du doch noch … Oder Du wolltest zumindest noch … Ja, was? Ein Ziel erreichen? Jemand anderen oder Dich selbst zufrieden stellen? Eine Erwartung erfüllen?

    Und was, wenn Du jetzt innehältst. In diesem Moment der Unzufriedenheit, des Ärgers, der Müdigkeit, der Überforderung, des Schmerzes, der Hilflosigkeit, der Hoffnungslosigkeit. Wenn Du jetzt innehältst und alle Gedanken an eine Vergangenheit oder an eine Zukunft beiseite legst, vielleicht nur für einen Moment. Dann schaue auf Dich und erlaube Dir, glücklich zu sein. Erlaube es Dir einfach. Schau Dir den Ärger an und sei glücklich. Bemerke die Müdigkeit oder Überforderung und sei glücklich. Bemerke den Schmerz, und lass soviel Raum in Dir, dass neben dem Schmerz auch das Gefühl von Glücklichsein noch Platz hat. Bemerke, dass Du die Hilflosigkeit, die Hoffnungslosigkeit bemerken kannst. Wenn Du das bemerken kannst, kannst Du auch Glück bemerken.

    Und was, wenn Du den Gedanken, dass Leistung wichtig ist für Dich, weiter untersuchst. Was hat er Dir bisher gebracht im Leben? Auf welche Wege hat er Dich geführt. Sind das die Wege, die Du weitergehen möchtest? Ich sage nicht, dass Du keine Leistung bringen kannst. Es geht eher darum, wie wichtig Dir das ist. Manchmal ergibt sich Leistung ganz nebenbei. Und ein andermal erscheint es Dir lebenswichtig, etwas bestimmtes zu erreichen. Ist es wirklich „lebenswichtig“? Was verpasst Du, wenn Du alles auf dieses eine Ziel ausrichtest? 

    Und was wäre, wenn es wirklich völlig in Ordnung wäre, einfach nur Spaß zu haben? Du befindest Dich in der Arbeit, tust, wofür Du bezahlt wirst, und entscheidest Dich dafür, dass das ok ist. Es braucht nicht mehr. Kein „Extra“ oben drauf. Nichts besonderes. Es ist einfach ok. Du tust Deine Arbeit und genießt, dass Du eine Arbeit hast, und wenn die Zeit um ist, hörst Du auf, sie zu tun. Dann gehst Du nach Hause und auf dem Weg beschließt Du, dass Du es genießt, den Weg zu gehen. Vielleicht überlegst Du Dir sogar, wie Du noch etwas mehr Freude auf Deinem Weg haben könntest. Vielleicht lächelst Du auf dem Weg, weil sich das gut anfühlt. Und Du kommst nach Hause und der Haushalt wartet auf Dich. Niemand hat ihn in Deiner Abwesenheit gemacht. Und Du beschließt, dass Du Dir jetzt einen Tee machst, Dich ans Fenster setzt und hinausschaust. Zur Ruhe kommst und „Glück“ zulässt. Und dann erkennst Du, dass Du das Glück auch beim Aufräumen zulassen kannst. 

    Vielleicht ist es wirklich nicht wichtig, uns auf Leistung auszurichten. Vielleicht ist es nicht wichtig, was wir tun. Noch nicht einmal, warum wir es tun. Vielleicht ist es nicht wichtig, dass wir etwas besonderes leisten. Oder jemand besonderer werden. Vielleicht ist alles viel einfacher, als wir dachten. Vielleicht geht es wirklich nur darum, zu erkennen, dass jeder Moment die Möglichkeit bietet, Glück zu fühlen. Jeder. Sofort. 

    Genieße es.

  • Gedicht ‚Wachstum‘

    Dieser Text wurde im Jahr 2014 erfasst.

    Wenn draußen die Sonne lacht, und mein Herz traurig ist,

    wenn draußen das Leben feiert, und die Schwere mir schier die Flügel bricht,

    wenn Tränen an die Oberfläche drängen, und die Kontrolle um ihre Berechtigung ringt,

    wenn das Scheitern umfassend erscheint …

    und eine Stimme in mir sagt:

    ‚Sei lieb zu dir selbst. Gerade jetzt.‘

    Dann ist die Wahrheit nicht mehr fern.

    Wachstum geschieht.

    Komme zu Dir.

    Komm nach Hause.

  • Heilung ist immer da

    Dieser Text wurde im Januar 2013 erfasst.

    Heilung ist immer da. Sie ist immer um uns herum. Wir sind es, die die Mauern aufbauen und aufrechterhalten. Und dann wundern wir uns, weshalb wir nicht gesund werden. Und fühlen uns einsam und verlassen.

    Dabei wartet hinter dieser Mauer ein Heer von Wesen, die uns lieben. Die uns unterstützen, die Hand reichen und uns zur Gesundung tragen. Zur Heil-Werdung. Alles, was es braucht, ist unsere Bereitschaft.

    Ich bin kein treuer Anhänger der Kirche oder der Bibel. Ich bevorzuge es, an Christus Lehre der Liebe zu glauben. Und dazu passt dieser Spruch gut:

    Bittet, so wird euch gegeben werden. Fragt an, so wird euch aufgetan (freie Abwandlung des Textes aus Matthaeus 7:7).

    Jeder von uns kann seine Hände um ein Glas Wasser legen und Gott (Mutter-Vater-Gott, Christus, Maria, ein aufgestiegenes Wesen, das er ehrt) bitten, durch eure Hände genau die Energie ins Wasser fließen zu lassen, die ihr jetzt braucht, um heil zu werden. In der Zeit, die für euch genau die richtige ist. Trinkt das Wasser, und dann vertraut. Oder legt euch eure Hände auf und bittet um Heilenergie durch eure Hände. Es gibt 1000 andere Wege.

    Bitte achtet darauf, wen ihr bittet. Bittet ein Wesen der Liebe und der Heilung. Und dann lasst los. Ihr habt gebeten. Es wird euch gegeben werden. In der für euch richtigen Zeit.

    Wenn die helfenden Hände nach euch greifen, dann schickt sie nicht fort. Heilung vollzieht sich vielleicht anders, als ihr erwartet. Für mich ist das der schwerste Schritt. Anzunehmen. Zu lassen. Zu-lassen.

    Wir sind hier, um Erfahrungen zu machen. Erlaubt euch, dass eure Erfahrungen lichtvoll sind.