Kategorie: Bewusstsein

Sammlung von interessanten Beiträgen aus dem Bereich Selbst-Reflexion und Intuitives Schreiben

  • Die Entwicklungsreise Gaias

    Die Entwicklungsreise Gaias

    Was, wenn die Erde mehr ist als ein Planet? Lasst uns für einen Moment so tun, als wäre Gaia ein lebendiges Wesen auf einer eigenen Entwicklungsreise – und wir Menschen ein wichtiger Teil dieses Prozesses.

    Und was, wenn die Erde vor uns und ohne uns ihr Gleichgewicht gefunden hatte?

    Was, wenn die Erde das große Wesen ist, Mutter Gaia, die sich auf einer Entwicklungsreise befindet?

    Und diese Entwicklungsreise ging über Meerestiere, Flugtiere, Säugetiere, über die Dinosaurier.

    Und jede dieser Stationen hat für die Erde einen Entwicklungsschub bedeutet.

    Und dann, irgendwann vor uns, hat die Erde ihr Gleichgewicht, einen energetischen Status, gefunden.

    Doch die Erde befand sich auf einer Reise und sie wollte sich weiterentwickeln.

    Und darum lud sie eine Art ein, die dafür bekannt ist, solche Entwicklungen voranbringen zu können.

    Oder vielleicht auch mehrere Arten. Sind wir Menschen alle von einer Art?

    Und so kamen Wesen von wer weiß genau woher?

    Nicht zwingenden in Raumschiffen.

    Vielleicht eher durch Inkarnation. Durch Geburt, durch Entwicklung.

    Und wurden das, was wir heute als Menschheit kennen.

    Mit einem inneren Entwicklungsdrang ausgestattet, der so in dieser Art zumindest nicht auf der Erde seinesgleichen findet.

    Der Mensch möchte erforschen, er möchte sich entwickeln.

    Für die meisten Menschen ist es ein Bedürfnis.

    Ja, es gibt erhaltene Kräfte. Und doch ist in der Regel der Fortschrittsdrang, der Entwicklungsdrang, größer als der Erhaltungsdrang, zumindest in Bezug auf die gesamte Art gesehen.

    So also sind wir Menschen auf die Erde gekommen, um die Erde zu unterstützen, ihre Reise fortzusetzen und den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen.

    Manche nennen es Aufstieg.

    Und es ist möglicherweise keine Frage, ob das stattfindet oder nicht stattfindet, sondern lediglich eine Frage, in welcher Zeit.

    Denn durch Inkarnation kann immer wieder eine Anpassung stattfinden, wenn Menschen zu sehr von diesem Entwicklungsweg abweichen.

    Oder wenn die Entwicklung beschleunigt oder gebremst werden soll, je nachdem, was es gerade braucht.

    Oder es können Kanäle gefunden werden für die nächsten Schritte.

    Jetzt gerade findet eine Anpassung des Energiefeldes der Erde statt.

    Und möglicherweise sind wir Menschen, wir als Menschheit, mitverantwortlich für genau diese energetische Entwicklung.

    Oder vielleicht sind wir sogar die Auslöser, die Träger, diejenigen, die die Entwicklung energetisch betreiben.

    Oder diejenigen, die ein Kanal sind zwischen der himmlischen Welt und der Erde.

    Und die durch Öffnung dieses Kanals einen energetischen Austausch stattfinden lassen können zwischen dem Himmel und der Erde, zwischen der Schöpfung, der Schöpfungsenergie, und Mutter Gaia.

    Wie machen wir uns in diesem Punkt gerade?

    Was können wir tun, um dieser Berufung als Menschheit gerecht zu werden?

    Technische Entwicklung ist sicher ein Punkt auf diesem Weg, aber ist es der einzige?

    Geht es nicht vielleicht auch um eine persönliche Entwicklung? Um eine energetische Entwicklung? Um eine Anhebung des Energiefeldes in jedem einzelnen Menschen. Und auch um uns herum an dem Ort, an dem wir leben, in Mutter Erde.

    Uns hinsetzen und einfach aufmachen. Und erlauben, dieser Kanal zu sein und zu sehen, was passiert.

    Darin liegt ein sehr großes Glück.

    Und ich wünsche mir, dass jeder dieses Glück für sich ausprobieren mag und vielleicht erkennen mag, wie sehr es auch ihn beglückt und wie sehr es uns Menschen persönlich bereichert, einfach nur dieser Aufgabe nachzukommen.

    Mögen wir alle wundervolle Kanäle sein, mögen wir alle der Erde dienen und der Schöpfung dienen und dabei uns selbst dienen, weil das untrennbar miteinander verbunden ist und weil es das ist, was wir sind und weil es uns von innen heraus erfüllt, unsere Liebe stärken wird, unser Energiefeld stärken wird.

    Und uns alles das geben wird, was wir uns sehnlichst wünschen tief in unserem Inneren, und was durch Äußeres so schwer zu erfüllen ist.

    Mögen wir die Erfüllung in uns finden.

    Mögen wir die Liebe finden.

    Lasst uns zusammen einen Weg finden, dieser Kanal zu sein und lasst uns glücklich sein in dieser Aufgabe.

  • Heilung zulassen – ein Gedicht

    Heilung zulassen – ein Gedicht

    Vielleicht magst Du Dich entspannen und diese Worte in Dir wirken lassen.

    Ein wunderschöner Schwan auf einem See mit einem Meer von Blüten darüber

  • Wir können nicht „nicht“ erfahren – Gedanken zur Erfahrungsenergie

    Wir können nicht „nicht“ erfahren – Gedanken zur Erfahrungsenergie

    Dieser Text möchte keine fertigen Antworten liefern. Ich teile hier meine Gedanken zu Erfahrung, Wahrnehmung und dem, was ich hier Erfahrungsenergie nenne. Vielleicht hast Du nach dem Lesen weniger Antworten als Fragen – und genau darin liegt seine Einladung. Wie gehst DU mit den Erfahrungen des Lebens um?

    Eine Frau schlendert einen Weg entlang durch eine frühlingshafte Landschaft

    Wir können nicht „nicht“ erfahren

    Ständig strömen Erfahrungen auf uns ein. Licht, das auf unsere Netzhaut trifft, Geräusche, die auf unsere Trommelfelle einwirken. Gerüche, Berührungen. Und sei es der Wind oder ein Luftzug auf unserer Haut. Der Druck der Unterlage, auf der wir sitzen. Die Berührung der Kleidung, die wir tragen. Wir sind ununterbrochen Empfindungen von „außen“ ausgesetzt. Und vielleicht können wir uns für eine Weile in uns zurückziehen, die Außenwelt völlig ausblenden, zum Beispiel in tiefer Meditation oder im Schlaf. Dann begegnen wir unseren inneren Eindrücken und Erfahrungen.

    Alles ist Energie. Licht ist Energie. Geräusche, Berührungen. Auch Gedanken sind Energie. Und wir nehmen diese Energie von „außen“ auf. Oder wir erleben unseren inneren Energiestrom.

    [Ich benutze hier die Worte „außen“ und „innen“, aber vielleicht gibt es dieses außen und innen gar nicht. Möglicherweise ist das, was unserer Meinung nach von außen kommt, eine Wiederspiegelung unserer inneren Energie. Reflektionen auf dem Strom von Energie in unserem Inneren.]

    Für das Konzept von Erfahrungen, das ich heute vorstellen möchte, genügt es, dass wir unser Leben in Form von Energie erfahren.

    Wir erleben also ständig Energie, in Form von Bildern, Geräuschen, Körpererfahrungen. Und auch Gefühlen und Gedanken. Diesem ständigen Strom von Energien sind wir ununterbrochen ausgesetzt. Die Energie fließt in uns hinein … und dann? Was passiert dann mit ihr?

    Verbraucht unser Körper diese Energie, um zu leben? Ich denke eher nicht. Unsere Zellen produzieren selbst Energie, und wenn alles gut läuft, produzieren sie genauso viel Energie, wie unser System für die täglichen Anforderungen braucht. Unser Körper regeneriert im Schlaf, also zu der Zeit, wenn die wenigsten „Erfahrungsenergie“ von uns aufgenommen wird. Möglicherweise unterstützt der Körper sogar dabei, ein Zuviel an Erfahrungsenergie abzubauen, z.B. in Form von Träumen.

    Wenn also unser System ständig Erfahrungsenergie aufnimmt, „empfängt“, was passiert damit? Sind wir riesige Speicher, die ein Leben lang Energie in sich ansammeln. Ja, ich denke, es gibt Menschen, die das tun. Aber ist das so geplant? Ist es gesund? Ich denke nicht. Ich glaube, Menschen, die zu viel Energie in sich ansammeln, werden krank. Vermutlich versucht der physische Körper, einen Teil der kreisenden Energie aus dem System zu nehmen, was vielleicht die Ursache für die eine oder andere Erkrankung sein könnte. Die Idee des Menschen als „Speicher für Erfahrungsenergie“ halte ich nicht für tragfähig. Vermutlich können wir eine gewisse Menge an Erfahrungsenergie speichern, aber wenn es zu viel wird, dürfte uns das eher schaden.

    Also, wohin mit der Energie, die wir ständig aufnehmen? Die Antwort ist einfach: wenn wir den Zustrom von Energie nicht stoppen (die Erde nicht anhalten) können und wenn wir wissen, dass wir als Großspeicher vermutlich nicht viel taugen – tja, dann muss sie wieder raus.

    Manche Menschen machen das ganz unbewusst richtig. Bewegungsnaturelle z.B., denen es ein innerliches Bedürfnis ist, sich zu bewegen, Sport zu machen, lange Wanderungen, Holz hacken. Ich glaube, Bewegung und Sport „ent-energetisieren“ uns, bauen empfangene Energie ab, lassen sie raus. Darum ist der Tipp, sich mehr zu bewegen, für viele Menschen ein guter Tipp.

    Ich glaube, dass man auch durch „Atmen“ Energie abbauen kann, wenn man sich mehr auf das Ausatmen als auf das Einatmen konzentriert. Das „Atmen“ ist ein so großes Thema, das füllt problemlos mehrere Bücher. Ich will hier noch ein paar Selbstversuche machen. Aber ja, ich denke, Atmen kann Energie abbauen helfen.

    Viele Menschen schwärmen geradezu von der positiven Auswirkung von Kaltwasseranwendungen bis hin zum Eisbaden. Ja, vielleicht kommt das auch daher, dass es überschüssige Erfahrungsenergie abbaut.

    Eine der einfachsten Möglichkeiten ist vermutlich, ein Projekt in die Tat umzusetzen oder etwas Kreatives zu erschaffen. Ich glaube, das wandelt Energie unmittelbar um und entlastet unser System.

    Es strömt ständig Energie in uns hinein! Etwas damit zu tun baut sie wieder ab. Das kann auch schlicht das Kochen eines Essens für die Familie sein. Vielleicht fühlen sich deshalb viele Menschen beim Kochen so zufrieden. Ein Zuviel an Erfahrungsenergie findet Ausdruck und fließt ab.

    Ich bin ein Büro-Arbeiter. Wenn ich genau hinfühle, dann baut sich bei mir in vielen Arbeitssituationen am Bildschirm keine Energie ab. Vor allem in Routine-Tätigkeiten nicht. Das heißt nicht, dass das bei anderen Menschen nicht völlig anders sein kann. Wenn ich einen Prozess entwickle oder verbessere oder ein Thema umfangreich erschließen kann – ja, dann hat das etwas Schöpferisches, ich fühle mich danach zufrieden.

    Ich glaube, das sind die Gefühle, die wir haben, wenn unser System von einem Zuviel an Erfahrungsenergie entlastet wurde.

    Wenn ich intuitiv schreibe, schreibe ich fast immer mit einem Stift auf physischem Papier (in ein Heft). Erfahrungsgemäß hilft mir das Schreiben mit der Hand, den „Energiefluss“ in Gang zu bringen, die Gedanken fließen zu lassen. Ins Fließen zu kommen. Und, vermutlich, überschüssige Erfahrungsenergie abzubauen.

    Wenn ich mein aktuelles Leben betrachte, und das vieler Menschen um mich herum, dann frage ich mich, wie viele unserer Probleme, sowohl gesellschaftlich-sozialer als auch gesundheitlicher Natur, möglicherweise von einem solchen Zuviel an Erfahrungsenergie in uns kommt. Selbst dann, wenn es sich vielleicht wie ein „zu wenig“ anfühlt. Wenn wir über Jahre mehr Energie aufnehmen, als wir abgeben, dann versucht vielleicht unser Körper, diesem Zuviel an Energie zu begegnen, indem er die eigene Energieproduktion herunterfährt, um das System nicht weiter anzufeuern. Das fühlt sich für uns körperlich dann wie Erschöpfung oder Kraftlosigkeit an. Auf der emotionalen oder energetischen Ebene sind wir aber vielleicht super voll und gestaut, weil die Energie nirgends hin kann.

    Computer und Handy scheinen mein System in jedem Fall weiter aufzuladen. Viel mehr Zufluss an Energie, mehr „Eindrücke“ als Abfluss und Verarbeitung.

    Was also tun? Wie können wir die in uns gespeicherte und vielleicht gestaute Erfahrungsenergie abbauen. Nicht jeder kann Holz hacken oder will jeden Tag 10 km laufen.

    Ja, ich glaube, mehr und vielleicht auch bewusstere Bewegung ist ein erster Schritt. Öfter Bücken (wenn möglich), öfter die Arme zur Decke strecken. Öfter Liegestütze gegen die Wand. Ich will mit Atmung experimentieren. Den Beitrag verlinke ich dann hier.

    Und ich habe begonnen, in der Meditation dieses „Zuviel“ an Energie bewusst zu fühlen, in Liebe umzuwandeln und in die Welt zu schicken. Ich weiß nicht, ob das hilft. Aber es tut mir gut und ich mag die Idee, „gute“ Energie mit anderen zu teilen.

    Ich werde berichten …

    Alles Liebe

  • Innere Integrität leben – zu sich stehen trotz Ablehnung

    Innere Integrität leben – zu sich stehen trotz Ablehnung

    Zu sich zu stehen, wenn andere ablehnend reagieren, ist für viele Menschen eine der größten inneren Herausforderungen. Besonders dann, wenn ein zentraler Lebensbereich von außen als „komisch“ oder befremdlich wahrgenommen wird. In diesem Beitrag geht es darum, warum das Verleugnen der eigenen Wahrheit die innere Einheit gefährdet – und weshalb Integrität langfristig wichtiger ist als Anpassung.

    Ich channele. Das ist auch heute noch nicht völlig alltäglich. Viele Leute wissen das nicht von mir. Dieser Text ist entstanden bei der Frage, ob es für mich in Ordnung ist, wenn sich das herumspricht.

    Gemälde mit 3 wunderschönen lila Mohnblüten

    Was ist erlaubt?

    Regen. Nein, nicht im außen, im Inneren. Wenn ich mich frage, wo das Problem liegt, dann ist die Antwort ein Gefühl. Keine Worte. Das Gefühl scheint so komplex, dass ich es nicht ausdrücken kann.

    Was ich „sagen“ kann ist, dass es um genau diesen Ausdruck geht. Ausdruck in Worten. Und es geht um die Frage: „Was ist erlaubt?“. Und was nicht. Was bedeutet „nicht erlaubt“? Ich meine hier keine Gesetze, gegen die ich verstoße. Keine Geheimnisse, die ich ausplaudern würde. Es geht vielmehr um meine Wahrheit. Meine innere Wahrheit. Und mit „erlaubt“ meine ich wohl eher „akzeptiert“. Oder vielleicht sogar „gerade noch akzeptabel“. Für wen?

    Ich glaube nicht, dass es für uns wichtig ist, was ein einzelner Mensch auf der anderen Seite der Erde über uns denken würde. Wenn es um einen einzelnen Menschen geht, der uns wichtig ist, sieht die Sache schon anders aus. Auch was eine Menge von Menschen über uns oder unsere Worte denken, ist zumindest für mich schon relevant.

    Es ist schon kurios: Wenn ein einzelner Mensch z.B. aus dem Nachbarort, ein Mensch, den ich nicht kenne, etwas über mich denkt, so interessiert mich das nicht die Bohne. Wenn dieser Mensch es anderen Menschen erzählt, ist mir das immer noch ziemlich egal. Wenn die Menge von Menschen, die „es“ wissen, einen gewissen Schwellenwert erreicht, beginnt das Gefühl in mir schon zu kippen. Zumindest, wenn ich mir vorstelle, dass diese Menschen mich ablehnen für das, was ich gesagt habe. Es fühlt sich komisch an. Selbst dann, wenn das eine Menge von Menschen in einem Nachbarort ist, von denen ich vielleicht sogar nicht einen einzelnen kenne.

    Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass einer dieser Menschen es jemandem in „meinem“ Dorf erzählt und es sich hier ebenfalls herumsprechen könnte, ja, dann fühle ich mich allmählich wirklich schlecht. Oder diese Information erreicht jemanden, den ich kenne oder mag, der mich aber „von dieser Seite“ bisher nicht kannte.

    Moment. Von dieser Seite? Habe ich mehrere Seiten und präsentiere sie je nachdem, mit wem ich zusammen bin? Ja, das tue ich tatsächlich. Ich zeige nicht jedem „alles“. Oder: ich mute nicht jedem alles zu. Warum eigentlich nicht?

    Einheit

    Ich habe die Idee in mir, „mich“ zu „einen“. Schon länger. Identitäten integrieren. Immer „ich selbst“ sein, egal in welcher Umgebung. Das heißt nicht, dass ich immer gleich sein will. Es heißt vielmehr, dass ich mir erlauben will, im Moment zu sein, ohne mein „Sein“ danach auszurichten, was meine Umgebung von mir erwartet.

    Oder von mir zu erwarten scheint. Denn wenn ich ehrlich bin, habe ich keine Ahnung, was meine Umgebung von mir wirklich erwartet. Zumindest oft nicht. Ich rate dann. Und liege immer wieder daneben. Trotz reichlich Lebenserfahrung.

    Also: warum nicht so sein, wie ich in diesem Moment sein möchte? Unabhängig von den Erwartungen. Ich meine nicht, dass ich dann plötzlich anfangen will, alles auszudrücken, was mir in den Sinn kommt. Ich glaube nicht, dass ich dann mehr ich selbst wäre, als ich es jetzt bin. Wenn ich Gefühle in Handlungen ausdrücke, sie quasi auslebe, dann bin ich vielleicht meine Gefühle. Aber nicht ich. Ich konzentriere mich dann auf einen wirklich kleinen Teil meiner Selbst (oder meines Selbst) und lasse den „Rest“ von mir irgendwo verschwinden. Es ist in Ordnung, meine Gefühle zu fühlen. Und vielleicht will ich sie auch ausdrücken. Aber dann als Ganzes, als das Selbst, das ich bin. Und das aktuelle Gefühl ist nur ein Teil von mir.

    Zurück zum „Einen“. Ich will meine Identitäten einen, will ich Selbst sein. Ein Selbst. Ist es dann noch möglich, dem einen die eine Seite zu zeigen und dem anderen die andere Seite? Vermutlich schon. Selbst eine kleine Insel würde, aus unterschiedlichen Richtungen betrachtet, anders aussehen, andere „Seiten“ zeigen. Nur, dass diese Seiten immer gleich aussehen würden, egal, welcher Beobachter sie betrachtet. Die Seiten wären nach wie vor verschieden.

    Erlaubt

    Unter diesem Blickwinkel: Was ist erlaubt? Möglicherweise alles, was nicht absichtsvoll verletzen oder schaden will. Möglicherweise alles, was mit „guten Absichten“ gesagt wird. Und natürlich soll es gegen kein Gesetz verstoßen. Da bleibt noch eine ganze Menge.

    Und dennoch wird möglicherweise vieles von dem, was ich sagen will, bei einigen Menschen auf Ablehnung stoßen. Denn es wird an den Glaubenssystemen der Menschen rütteln und sie auffordern, das, was sie für möglich halten, zu hinterfragen. Vielleicht ist die Welt viel größer, als wir glauben. Vielleicht ist sie größer, als wir uns vorstellen können. Und vielleicht tun sich manche von uns schwerer, ihre Glaubenssysteme zu erweitern als andere. Witzigerweise tue ich mir tatsächlich auch ziemlich schwer damit. Ich weiß also, wovon ich rede.

    Wenn ihr also diese Texte in meinen Blogs lest, und es euch stört oder aufbringt, was ihr dort lest, dann nehmt wahr, dass gerade einfach nur an einem Glaubenssystem gerüttelt wurde, an eurer „Weite“. Das ist kein Problem. Ihr könnt abschalten, weiter blättern, schnell wieder vergessen. Oder ihr könnt euch damit beschäftigen. Zum Beispiel indem ihr es anderen erzählt. Und ja, auch darüber zu „lästern“ ist eine Art von Beschäftigung, wenn auch nicht meine bevorzugte. Und wenn alles gut läuft, dann hat das, was ihr gelesen habt, euer Glaubenssystem zumindest ein bisschen geöffnet. Jeder Tick zählt. Und dabei ist es nicht einmal wichtig, ob diese Öffnung dazu führt, dass ihr mir „glaubt“. Es genügt völlig, wenn euer System sich ein bisschen weitet. „Mehr“ für möglich hält.

    Und wie gehe ich mit er potentiellen „Ablehnung“ um, dem Wissen, dass ich vermutlich Erwartungen weniger entsprechen werde als bisher? Nun, möglicherweise ist das der Preis, den wir alle zahlen, wenn wir „eins“ werden, wenn wir den oder die leben, die wir wirklich sind. Ich bemerke, dass mein Mitgefühl größer wird. Es gibt viele Menschen da draußen, die nicht ihr Selbst leben, weil sie meinen, sich nicht zumuten zu können. Weil sie Angst vor Ablehnung oder sogar Isolation haben.

    In diesem Beitrag beschreibe ich meine Bedenken, die Richtung, aus der ich komme. Die „Lösung“ dieser Bedenken ist viel einfacher, als es scheinen mag:

    Liebe Dich Selbst. Liebe Dein Selbst.

    Und obwohl sie von der Idee her so einfach ist, ist die Umsetzung manchmal durchaus eine Herausforderung. Darum, um diese Herausforderung, soll es in diesem Blog hauptsächlich gehen. In anderen Beiträgen.

    Danke, dass Du das gelesen hast. Ich wünsche Dir, das Du erkennst, dass die Liebe Gottes immer bei Dir ist. Immer. Und jetzt hast Du auch noch die Strahlen der Liebe meines Selbst. Mögen sie Dich wärmen und nähren. Danke.


    Zum Thema „Einheit“ habe ich auch ein Channeling gemacht – „Einssein erfahren – wie du im gegenwärtigen Moment Einheit spüren kannst


    31.12.2025

  • Gnade und Selbstliebe verstehen – wenn Liebe nicht bewertet

    Gnade und Selbstliebe verstehen – wenn Liebe nicht bewertet

    In diesem Text geht es um Gnade, um Liebe ohne Bewertung und um die Frage, wie sich unser Blick auf andere Menschen verändert.

    Was wäre, wenn Gott nicht nur uns, sondern auch die Menschen um uns herum liebt?

    Dieser Text geht der Frage nach, was es verändert, wenn wir anfangen, unsere Mitmenschen unter diesem Blick zu sehen. Wenn Gott den anderen liebt – was bedeutet das für meinen Blick auf ihn? Und was bedeutet es gleichzeitig für mich selbst?

    Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, dass sich über diesen Perspektivwechsel etwas verschiebt. Der Umgang mit anderen wird liebevoller, weniger wertend – und gleichzeitig entsteht ein anderes Gefühl für die eigene Beziehung zu Gott.

    Eine wunderschöne rosarote Blüte vor grünen Blättern

    GOTT ist gnädigsei gnädig zu Dir selbst und zu anderen

    GOTT ist gnädig. Immer. Zu jeder Zeit. Zu jedem von uns. Ohne Ansehen der Person oder ihrer Taten. 

    Wenn Du schon mehr von meiner Seite gelesen hast, dann weißt Du, dass ich den Begriff „GOTT“ nicht als Person meine und dass ich damit keine anderen Namen und Begriffe für das Wunder des Lichtes und der Liebe ausschließen will, Namen wie „Licht und Liebe“, „Alles was ist“, „das Universum“, „die Schöpfung“. Ich schließe auch keine Vorstellungen aus, die andere Nationen oder Kulturen GOTT geben. 

    An etwas Höheres zu glauben tut uns gut. Meiner Ansicht nach ist es im Rahmen einer spirituellen Entwicklung unumgänglich. Doch allzu oft personalisieren wir dieses GÖTTLICHE. Wir stellen uns eine große Vater- oder Mutterfigur vor und versehen ihn oder sie mit menschlichen Eigenschaften. Und dann versuchen wir, uns so zu verhalten, wie wir glauben, dass GOTT es möchte.

    Aber was, wenn GOTT uns liebt, egal was wir tun? Was, wenn seine / ihre Liebe so groß und allumfassend ist, dass sie im Stande ist, einem Mörder die gleiche Liebe entgegenzubringen wie einem Heiligen. Was, wenn diese Liebe einfach IST?

    Was, wenn GOTT uns nicht bewertet nach dem, was wir tun oder glauben zu tun. Und anders herum: Können wir aufhören, GOTT nach unseren Maßstäben zu „bewerten“? Können wir die Konstanz der Liebe und die Tragkraft der Existenz GOTTES überhaupt begreifen?

    Als ich heute früh aufgewacht bin, dachte ich an einen Geschäftspartner, der ein hohes Ziel hatte und es konsequent verfolgte. Das Ziel an sich erschien mir lobenswert. Seine technische Entwicklung war gut. Sein Produkt funktionierte am Markt und war sein Geld wert. Doch die Art, wie er seine Ziele verfolgte, schien mir „gnadenlos“. Vermutlich geschahen seine Aktionen nicht ganz freiwillig. Um sein Ziel zu erreichen, musste er im Markt vorwärtskommen, Schwierigkeiten überwinden, Finanzen beachten, Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und Mitarbeiter zufriedenstellen. Sicher könnte jemand einwenden, dass er möglicherweise sehr strikt agieren muss, wenn er sein Ziel in einem schwierigen Markt erreichen will.

    Ist es das, worum es im Leben geht? Sich ein Ziel zu setzen und es zu erreichen? Mir ist bewusst, dass ich seine Handlungsweise als „gnadenlos“ empfinde, weil ich selbst Zeiten in meinem Leben hatte, in denen ich gnadenlos agiert habe. Du kannst nur das im anderen sehen, was Du auch in Dir selbst hast! Geht es darum, Ziele zu erreichen?

    Und tun wir mal für einen Moment so, als wäre dieses „gnadenlos“, das ich bei ihm wahrgenommen habe, nicht nur eine Wiederspiegelung einer Eigenschaft in meinem Inneren, sondern tatsächlich etwas, das er lebt – wird GOTT ihn deshalb weniger lieben? Wird GOTT mich weniger lieben, weil ich irgendwann einmal genauso agiert habe? Und würde ich mir wünschen, dass GOTT ihn straft, weil er nicht in der Liebe lebt? 

    Wenn ich sehr egoistisch bin, aber im Hinterkopf behalte, dass jede Behandlung auf alle Menschen gleichermaßen zutrifft – würde ich dann nicht sofort wollen, dass GOTT ihm vergibt, auf der Stelle. Würde ich nicht wollen, dass GOTT ihn liebt, über alle Maßen. Würde ich mir nicht wünschen, dass dieser Mensch sich geliebt fühlt und GOTTES Liebe sehr viel positives in seinem Leben bewirkt. 

    Wenn allen Menschen gleich geschieht, und davon bin ich fest überzeugt, dann kann ich mir doch nur das Beste für diesen und jeden anderen Menschen wünschen. Denn wenn GOTT allen Menschen die gleiche Liebe entgegen bringt, ist dann Liebe für andere nicht die natürliche Folge. 

    Und wenn vielleicht diese Liebe schon da ist, bei diesem Menschen und bei allen anderen – woran liegt es, dass ich sie nicht fühlen kann. Es heißt, GOTT ist Liebe. Kann es sein, dass ich das Nadelöhr bin. Kann ich vielleicht nur soviel Liebe aufnehmen, wie ich gerade für andere zulassen kann? Ist meine Fähigkeit zu lieben vielleicht der Maßstab, in dem mein System Liebe aufnimmt.

    Kann ich gnädig zu mir sein, so gnädig wie GOTT es sicher ist? Kann ich Liebe für andere Menschen wünschen und zulassen? Kann ich damit meine eigene Fähigkeit, Liebe anzunehmen, vergrößern und die Liebe GOTTES, die vor meiner Tür wartet und unablässig um Einlass bittet, in einem größeren Ausmaß in mein Haus lassen?

    Sei gnädig zu Dir selbst und zu anderen. Es könnte das Maß sein, in dem Du die Liebe GOTTES annehmen kannst. Diese Liebe ist so wundervoll, dass es keine Worte gibt sie zu beschreiben. Glaube mir, Du willst sie in Dein Haus lassen. Öffne die Türe weit, damit sie eintreten kann. Sei großzügig und voller Gnade, und wünsche Dir Gnade und Liebe auch für andere Menschen. Und Du wirst erfahren, wie es ist, mehr von GOTTES Liebe zu erfahren. 

    Ich wünsche Dir alles Glück der Welt und ganz viel Liebe in Deinem weit geöffneten Herzen. 

    Dezember 2025

  • Intuitives Schreiben – den Mut finden, vom Schweigen zum Ausdruck zu kommen

    Intuitives Schreiben – den Mut finden, vom Schweigen zum Ausdruck zu kommen

    Intuitives Schreiben beginnt mit einem Schritt, der Mut braucht: sich auszudrücken, ohne zu wissen, was entsteht.

    Dieser Text ist ein persönlicher Einblick in diesen Prozess – und beschreibt, wie sich beim Ausdruck innerer Druck lösen und Schmerz in ein Gefühl von Liebe wandeln kann.

    Eine wunderschöne gelbe Blüte mit sanften lila Blüten im Hintergrund

    Am Anfang des Ausdrucks steht der Mut. Mut, uns zu zeigen, wie wir sind. Ich bin. Also habe ich das Bedürfnis, mich auszudrücken. Mich. Welches ich? Ich werde still und lausche in mich hinein. Welches Chakra will sprechen? Ich schreibe. Der Körper schreibt. Geführt von einer unsichtbaren Hand. In Eile, die Wörter so schnell zu schreiben, wie sie kommen. Keine Zensur. Keine Kontrolle. Das kann alles später kommen. Was will gesagt werden?

    Schmerz. In meinem Hals. Zu oft wurde mir der Mund verboten. Und schlimmer: Noch öfter habe ich mir den Mund, den Ausdruck, selbst verboten. Wenn ich „Gutes“ schreibe, so ist es zu euphorisch. Schreibe ich persönliches, so ist es verletzend. Irgendwer leidet immer. Aber wie will ich lernen, wenn ich von Anfang an ein Meister sein soll? Üben bedeutet, Fehler zu machen. Das gilt für uns alle. Es betrifft jeden von uns.

    Doch jetzt ist es genug. Kein Schweigen mehr. Ich will den Ausdruck. Ich will mich ausdrücken. Das ausdrücken, was tief in mir ist und nach außen drängt. Wenn Dir nicht gefällt. was ich schreibe, dann lese es nicht. Es ist schwerer, die Ohren vor Gesagtem zu verschließen, aber es ist leicht, nicht zu lesen, was Dir nicht gefällt. Und wenn es zu spät ist – fühle, dass ich es gut meine und meine Liebe mit Dir ist. Das ist das Schöne daran: Wenn ich schreibe, wandelt sich der Schmerz in meinem Inneren in ein Meer von Liebe.

    Ja: Mir ist die Liebe wichtiger als der Schmerz. Das Ende des Aushaltens. Der Beginn des Ausdrucks. Keine auferlegte Stille. Kein erzwungenes Schweigen. Zumindest für den Moment. Mag es morgen anders sein. Heute ist es so.

    Es lebe die Freiheit des Ausdrucks. Es lebe die Wandlung von Schmerz zu Freude. Mögest Du Freude empfinden, wenn Du das liest. Ich zumindest habe sie in diese Zeilen gepackt. Ich mag schreiben, doch was bin ich ohne den Leser? Das gilt für unser ganzes Leben. Wir mögen uns ausdrücken, doch was sind wir ohne die, die es bemerken. Mögest Du bemerkt und geliebt werden. Mögest Du glücklich sein in und mit Deinem Ausdruck. Möge Dir mein Ausdruck gefallen.

    Danke fürs Lesen. Danke.

    08.12.2025

  • Einfach sein statt leisten – darf es wirklich so leicht sein?

    Einfach sein statt leisten – darf es wirklich so leicht sein?

    Vielleicht bist Du ein Mensch, der glaubt, dass mehr Leistung zu mehr Zufriedenheit führt oder notwendig ist, um Anerkennung zu bekommen. Doch oft entsteht genau das Gegenteil: Druck, Anspannung und das Gefühl, nie genug zu sein.

    Was wäre, wenn Glück nicht von Leistung abhängt? Wenn es nicht am Ende von Anstrengung entsteht, sondern direkt im Moment möglich ist – ohne den Umweg über das, was Du tust?

    In diesem Text geht es darum, Glück nicht länger an Bedingungen zu knüpfen – sondern es im Moment selbst zu finden.

    Fotoähnliches Gemälde mit einem wunderschönen weißen Jasminbusch mit blauem Himmel im Hintergrund

    Und was

    wenn es wirklich nicht darum geht, Leistung zu erbringen

    Also, wirklich nicht! Wenn der Wunsch nach Leistung an sich schon ein Schritt ist, der vom Weg wegführt. Wenn die Idee von Leistung bereits das Ego in den Vordergrund stellt.

    Was würde wohl passieren, wenn wir den Fokus wegschieben von „Leistung erbringen“ auf „Glück empfinden“? Glück empfinden in jedem Moment, egal, was der Moment gerade bringt. 

    Hast Du jemals daran gedacht, das auszuprobieren? Es gibt die Momente, in denen das Glück ganz nahe ist. Oder zumindest Zufriedenheit. Du stehst da und Dir wird bewusst, dass Du alles hast, was Du brauchst. Ein Dach über dem Kopf, es ist warm, Du hast gegessen. Es ist niemand da, der Dich ärgert. Vielleicht ist jemand da, der Dich erfreut. Dein Körper fühlt sich ok oder sogar gut an. Bist Du jetzt glücklich? Wenn Du nicht innehältst und Dir Dein Glück bewusst machst, bist Du möglicherweise nicht glücklich. Der Moment vergeht, das Leben geht weiter. Oder Du hältst inne und bist bewusst glücklich. In so einem Moment ist das nicht allzu schwierig.

    Und dann gibt es diese anderen Momente. Vielleicht hat Dich jemand gerade geärgert. Du fühlst Dich gestresst oder müde. Überfordert. Oder Dein Körper spielt nicht so mit, wie Du Dir das vorstellst. Vielleicht bist Du krank. Vielleicht sogar schwer krank. Und dabei musst Du doch noch … Oder Du wolltest zumindest noch … Ja, was? Ein Ziel erreichen? Jemand anderen oder Dich selbst zufrieden stellen? Eine Erwartung erfüllen?

    Und was, wenn Du jetzt innehältst. In diesem Moment der Unzufriedenheit, des Ärgers, der Müdigkeit, der Überforderung, des Schmerzes, der Hilflosigkeit, der Hoffnungslosigkeit. Wenn Du jetzt innehältst und alle Gedanken an eine Vergangenheit oder an eine Zukunft beiseite legst, vielleicht nur für einen Moment. Dann schaue auf Dich und erlaube Dir, glücklich zu sein. Erlaube es Dir einfach. Schau Dir den Ärger an und sei glücklich. Bemerke die Müdigkeit oder Überforderung und sei glücklich. Bemerke den Schmerz, und lass soviel Raum in Dir, dass neben dem Schmerz auch das Gefühl von Glücklichsein noch Platz hat. Bemerke, dass Du die Hilflosigkeit, die Hoffnungslosigkeit bemerken kannst. Wenn Du das bemerken kannst, kannst Du auch Glück bemerken.

    Und was, wenn Du den Gedanken, dass Leistung wichtig ist für Dich, weiter untersuchst. Was hat er Dir bisher gebracht im Leben? Auf welche Wege hat er Dich geführt. Sind das die Wege, die Du weitergehen möchtest? Ich sage nicht, dass Du keine Leistung bringen kannst. Es geht eher darum, wie wichtig Dir das ist. Manchmal ergibt sich Leistung ganz nebenbei. Und ein andermal erscheint es Dir lebenswichtig, etwas bestimmtes zu erreichen. Ist es wirklich „lebenswichtig“? Was verpasst Du, wenn Du alles auf dieses eine Ziel ausrichtest? 

    Und was wäre, wenn es wirklich völlig in Ordnung wäre, einfach nur Spaß zu haben? Du befindest Dich in der Arbeit, tust, wofür Du bezahlt wirst, und entscheidest Dich dafür, dass das ok ist. Es braucht nicht mehr. Kein „Extra“ oben drauf. Nichts besonderes. Es ist einfach ok. Du tust Deine Arbeit und genießt, dass Du eine Arbeit hast, und wenn die Zeit um ist, hörst Du auf, sie zu tun. Dann gehst Du nach Hause und auf dem Weg beschließt Du, dass Du es genießt, den Weg zu gehen. Vielleicht überlegst Du Dir sogar, wie Du noch etwas mehr Freude auf Deinem Weg haben könntest. Vielleicht lächelst Du auf dem Weg, weil sich das gut anfühlt. Und Du kommst nach Hause und der Haushalt wartet auf Dich. Niemand hat ihn in Deiner Abwesenheit gemacht. Und Du beschließt, dass Du Dir jetzt einen Tee machst, Dich ans Fenster setzt und hinausschaust. Zur Ruhe kommst und „Glück“ zulässt. Und dann erkennst Du, dass Du das Glück auch beim Aufräumen zulassen kannst. 

    Vielleicht ist es wirklich nicht wichtig, uns auf Leistung auszurichten. Vielleicht ist es nicht wichtig, was wir tun. Noch nicht einmal, warum wir es tun. Vielleicht ist es nicht wichtig, dass wir etwas besonderes leisten. Oder jemand besonderer werden. Vielleicht ist alles viel einfacher, als wir dachten. Vielleicht geht es wirklich nur darum, zu erkennen, dass jeder Moment die Möglichkeit bietet, Glück zu fühlen. Jeder Moment.

    Jetzt.

    Und jetzt.

    Und jetzt.

    Oktober 2025

  • Heilung ist immer da

    Heilung ist immer da

    Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

    (Lutherbibel 2017, Matthäus 7,7)

    Heilung ist immer da. Sie ist immer um uns herum. Wir selbst sind es, die die Mauern aufbauen und aufrechterhalten. Und dann wundern wir uns, weshalb wir nicht gesund werden. Und fühlen uns einsam und verlassen.

    Dabei wartet hinter dieser Mauer ein Heer von Wesen, die uns lieben. Die uns unterstützen, die Hand reichen und uns zur Gesundung tragen. Zur Heil-Werdung. Alles, was es braucht, ist unsere Bereitschaft.

    Ich bin kein treuer Anhänger einer Kirche. Ich bevorzuge es, an Christi Lehre der Liebe zu glauben. Und dazu passt dieser Spruch gut:

    Bittet, so wird euch gegeben werden. Fragt an, so wird euch aufgetan.

    (freie Abwandlung des Textes aus Matthaeus 7:7).

    Jeder von uns kann seine Hände um ein Glas Wasser legen und Gott (Mutter-Vater-Gott, Christus, Maria, ein aufgestiegenes Wesen, das er ehrt) bitten, durch eure Hände genau die Energie ins Wasser fließen zu lassen, die ihr jetzt braucht, um heil zu werden. In der Zeit, die für euch genau die richtige ist. Trinkt das Wasser, und dann vertraut. Oder legt euch eure Hände auf und bittet um Heilenergie durch eure Hände. Es gibt 1000 andere Wege.

    Bitte achtet darauf, wen ihr bittet. Bittet ein Wesen der Liebe und der Heilung. Und dann lasst los. Ihr habt gebeten. Es wird euch gegeben werden. In der für euch richtigen Zeit.

    Wenn die helfenden Hände nach euch greifen, dann schickt sie nicht fort. Heilung vollzieht sich vielleicht anders, als ihr erwartet.

    Für mich ist das der schwerste Schritt. Anzunehmen. Zu lassen. Zu-lassen.

    Wir sind hier, um Erfahrungen zu machen. Erlaubt euch, dass eure Erfahrungen lichtvoll sind.