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  • Zerstörung – wenn ein Teil in uns zerbricht

    Zerstörung – wenn ein Teil in uns zerbricht

    Dieser Text führt an einen Ort, der sich nicht leicht betreten lässt. Er berührt Bilder von Leere, von Zerstörung und von dem, was bleibt, wenn etwas in uns nachgibt.

    Vielleicht ist dir manches davon vertraut. Vielleicht auch nicht. In jedem Fall braucht es einen Moment der Bereitschaft, dich darauf einzulassen.

    Und zugleich liegt in diesem Weg mehr als nur Dunkelheit. Zwischen allem, was zerfallen ist, zeigt sich auch Licht und Hoffnung – ein möglicher Weg in eine Zukunft.

    Niemand von uns muss einen solchen Weg allein gehen. Wir sind niemals wirklich allein.

    Eine Stadt in Trümmern in einem Tal unter einer Glaskuppel. Die Glaskuppel hat Löcher, die Stadt ist zerstört und ohne Leben, dunkel und grau

    Wie die Veränderung begann: Ich stehe auf einem Absatz in der Felswand, …

    … etwa einen großen Baum hoch über dem Boden. Vielleicht ist es auch etwas höher. Das ist schwer einzuschätzen, denn Bäume gibt es hier nicht mehr. Früher vielleicht, heute nicht. Von dem Absatz der Felswand aus schaue ich auf eine Ebene. Hier war früher eine lebhafte Stadt. Eine Stadt der Neuzeit, mit Beton, Metall, Straßen und viel grau. Aber neben dem Grau gab es vermutlich auch Farben. Und Leben. Geblieben ist das Grau. 

    Als ich das erste Mal hier war, spannte sich über dem Ort noch eine Kuppel. Innerhalb der Kuppel war es dunkel, so dass man ohne künstliches Licht nicht viel sehen konnte. Das Licht meines Handys reichte nicht weit. Von meinem Absatz aus führt eine Treppe rechter Hand nach unten in die Ebene hinein. Ich stieg vorsichtig die Treppen hinunter und beleutete meinen Weg mit dem Handy. Ich sah Eisenträger aus dem Boden ragen, Risse im Beton vor mir, Trümmer überall. Kaum etwas war höher als 2 Meter. Es war still, gespennstisch und dunkel. Ich fand kein Lebenszeichen. Auch kein Todeszeichen. Einfach nur Zerstörung, Leere und grau.

    Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es bei meinem ersten oder beim zweiten Besuch war, aber ich bat meine geistigen Helfer, hier etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen. Meine Geistführer versicherten sich, dass es wirklich das ist, was ich will. Und dann kamen Scharen von Engeln herbei und rissen an der Kuppel. Trümmer stürzten herab und gesellten sich zu den Trümmern, die sowieso schon am Boden lagen. Mit jedem Loch in der Kuppel kam mehr düsteres, dünnes Licht in die Stadt. Und zusammen mit dem Licht kam ein starker, kalter, schneidender Wind. Meine Helfer fragten, ob sie weitermachen sollten. Ich bejahte, es vielen mehr Trümmer, es gab mehr Licht und das Ausmaß der Zerstörung wurde immer deutlicher sichtbar.

    Zerstörung

    Vor mir erstreckte sich eine Fläche etwa so groß wie eine Stadt, die vielleicht 1000 Einwohner fassen könnte. Genau genommen ist das noch keine Stadt, aber das grau, das viele Metall, das aus den Trümmern ragte, der viele Beton, das mutete so an, als wäre hier früher eine Stadt gewesen. Tatsächlich weiß ich nicht, was hier früher einmal war. Oder was es wieder werden könnte. Dunkel habe ich Erinnerungen an eine blühende Landschaft mit viel Sonne und freundlichen Menschen. Jetzt sehe ich nur Trümmer. 

    Der Wind rüttelt an meiner Kleidung und fühlt sich beißend an auf meiner Haut. Und er ist so stark, dass er Staub aufwirbelt und leichtere Teile auch schon mal nach oben schleudert. Ich sehe Papierfetzen und etwas, das aussieht wie alte Blätter. Und jetzt, bei dem schwachen Licht, das durch die Löcher der Kuppel scheint, sehe ich auch etwas, das früher einmal Bäume gewesen sein könnten, Heute sind es nur graue Stümpfe, die aus den Trümmern ragen. Keine Menschen. Keine Tiere. Auch keine toten. Vielleicht konnten alle die Stadt verlassen, bevor sich ereignet hat, was immer hier passiert ist.

    Bei diesem Besuch bat ich mein Helferteam, noch weiter an der Stadt, an dem Einriß der Kuppel zu arbeiten. Sie waren nicht sicher. Der Wind würde dann noch stärker werden. Dennoch schien hier Licht zu fehlen. Ja, am meisten fehlte mir das Licht an diesem dunklen Ort. Sie arbeiteten noch ein paar Tage an der Kuppel, dann ließen sie mich wissen, dass sie nicht mehr tun könnten.  

    Weitere Besuche

    Ich kam noch ein paarmal an diesen Ort. Nicht zu oft. Es fühlte sich deprimierend an, hier zu sein. Aber gelegentlich sammelte ich meinen Mut zusammen und kam hierher. Immer begann der Besuch auf der Plattform in der Felswand. Dann ging ich die Treppe rechts hinunter. Ich lief durch die Zerstörung, und stets gesellten sich ein paar Engel zu mir. Ohne sie hätte ich mich hier vermutlich in der Düsternis des Ortes verloren. Ich versuchte, Liebe auszustrahlen, wartete auf Inspirationen oder schlicht auf Veränderungen des Ortes selbst, jetzt, wo das Licht hineinscheinen konnte. Vielleicht brauchte es bloß Zeit. 

    Aber auch nach mehreren Besuchen innerhalb von vielen Wochen hatte sich nicht viel geändert. Zeit schien nicht der Schlüssel zu sein. Vielleicht wurde es sogar schlimmer, weil der Wind den Ort auszulaugen schien. Die Kuppel hatte den Ort in Dunkelheit getaucht, aber sie hatte ihn auch vor dem Wind geschützt. Jetzt lag er ungeschützt da und war den Elementen ausgesetzt. Ich empfand die Besuche so deprimierend, dass ich eine Zeitlang nicht mehr hierher kommen wollte. 

    Doch lange konnte ich das nicht. Der Ort schien mich zu rufen. Und mein Gefühl sagte mir, wenn ich ganz werden wollte, so müßte ich diesem Ruf folgen.

    Ein neuer Blickwinkel

    Heute morgen war ich wieder dort. Und wie immer begann es in der Steinwand. Kaum etwas hatte sich geändert. Vielleicht konnte ich etwas mehr dünne Sonnenstrahlen durch die Löcher in der Kuppel sehen, etwas mehr gelb als das übliche grau, so als würde außerhalb der Kuppel ein strahlender Sommertag seinen Lauf nehmen. Im meinem Leben hatte gerade der Winter begonnen. Doch hier, außerhalb der Kuppel, schien womöglich die Sonne und gab alles. Ich ging, wie immer, rechts die Treppe hinunter und begann meinen Weg durch die Stadt. Und wie immer fühlte ich mich deprimiert angesichts der Trostlosigkeit und der Zerstörung.

    Dennoch war ich noch hier. Ich konnte noch durch die Stadt laufen. Sicher ein Grund, dankbar zu sein. Und ich hatte mir selbst versprochen, immer wieder glücklich zu sein. Glück ist etwas, das im Inneren stattfindet. Es braucht keinen Anlass von außen. Es ist nicht ganz einfach, unter allen Umständen glücklich zu sein, aber genau das hatte ich mir vorgenommen, insbesondere unter deprimierenden Umständen. Also begann ich, Dankbarkeit zu fühlen und soviel Glück zuzulassen, wie ich gerade konnte. 

    Das gelb der dünnen Sonnenstrahlen, die durch das grau und den vom Wind aufgewirbelten Staub gerade so zu mir durchdringen konnten, schien sich ein wenig zu verstärken. Und dann setzte ich mich genau an die Stelle, an der ich mich befand, und begann, mich intensiver auf die Gefühle der Dankbarkeit und des Glückes einzulassen.

    Die Engel und Geistführer, die mich begleiteten, erinnerten mich, dass ich hier nicht allein meditieren mußte. Ich konnte mir mehr geistige Helfer aus anderen Dimensionen erbitten. Und kurze Zeit später schien die Stadt voll zu sein von Engeln und geistigen Helfern, die inmitten der Trümmer saßen und mit mir meditierten. Licht durchströmte die Stadt, nicht so sehr Licht von außerhalb der Kuppel, vielmehr Licht der Herzen und Körper der vielen geistigen Helfer. Ich fühlte mich emporgehoben durch den Anstieg der Intensität der Meditation. Meine Dankbarkeit wurde um so vieles stärker, und mein Glück erhob sich auf eine andere Ebene, weg vom körperlich irdischen, hin zu einer Dimension der Wahrheit, die nicht irdisch ist. 

    Und der Wind beruhigte sich. So oft ich hier gewesen war – seit dem Öffnen der Kuppel war der Wind ein ständiger Begleiter dieser Ebene, dieser Stadt. Doch heute beruhigte er sich. Der Staub legte sich. Umrisse wurden klarer. Die Zerstörung ist immer noch die selbe, doch jetzt schien der Wind nicht mehr alle Lebenskraft hinwegzutragen, die die Tendenz hat, sich von allein an verlassenen Orten anzusammeln und diese neu zu besiedeln. Der Wind hatte bisher Leben in dieser Öde verhindert. Jetzt, in der Stille, waren Energiefäden von neuem Leben fast spürbar. Nicht sichtbar, und ich wußte auch nicht, ob diese neue Tendenz von Dauer wäre, aber sie waren spürbar, zumindest im Moment.

    Veränderung

    Veränderung ist die einzige Konstante im Leben, zumindest in dieser irdischen Dimension. Und heute hatte ich auch hier zum ersten Mal das Gefühl, dass es weitergehen darf. Meine Geistführer ließen mich wissen, dass die Schar der Engel und Geistführer weiterhin an diesem Ort meditieren würden, auch in meiner Abwesenheit. Allerdings kann ihr Engagement nur so stark sein wie die Wichtigkeit, die ich meinen Besuchen in der Stadt gebe. Das himmlische Gesetz des freien Willen läßt es nicht anders zu. 

    Auch jetzt, Stunden später, bin ich noch voller Dankbarkeit über die Veränderung, die ich erleben durfte an dem düstersten Ort, an dem ich in diesem Leben bisher war. Oder an den ich mich erinnere. Jetzt gerade erlebe ich mich voller Klarheit und Zuversicht. Mir wurde bewußt, dass ich möglicherweise seit Jahren für tiefe Gefühle in meinem Inneren keinen passenden Ausdruck mehr gefunden hatte. Das war gar nicht so sehr Absicht, ich denke, es hat sich im Lauf der Zeit einfach so eingeschlichen. Oder vielleicht ist „ausgeschlichen“ das bessere Wort. 

    Möglicherweise hat eine Implosion meiner Gefühle zu der Zerstörung an diesem Ort hier geführt, der früher vielleicht voller Leben war. Ich weiß nicht, ob ich mich in diesem Leben noch erinnern werde, aber ich weiß, dass ich wieder hierher kommen werde und mit den Engeln, Geisthelfern, Meistern und Lehrern hier meditieren werde, voller Dankbarkeit für ihre Unterstützung und voller Glück, dass ich noch hierher kommen kann. Und ich hoffe sehr, dass diese gemeinsame Meditation den Ort hier ändern wird. 

    Ich werde berichten …

    November 2025

  • Mensch trifft auf System

    Vom Schutzengel eines geliebten Menschen

    Du solltest die Dinge aus einer höheren Perspektive betrachten. Wir erforschen gerade auf der Erde die Wirkung verschiedener Wirtschaftssysteme und wirtschaftliches Handeln. Dabei begeben wir uns in verschiedene Spannungsfelder und erforschen, was funktioniert und was nicht. Wir tun das nicht jeder für sich, sondern als Weltbevölkerung. Wie die Systeme für jeden einzelnen funktionieren, wissen wir bereits. Jetzt wollen wir herausfinden, wie die Systeme in der Interaktion funktionieren.

    Aktuell erforschen wir „Mensch trifft auf System“. Wenn wir damit erste Erfahrungen gemacht haben, und das wird bald der Fall sein, dann erforschen wir „System trifft auf System“. Wenn solche Gebiete erforscht werden, loten wir alle Bereiche der Existenz aus. Auch die, die nicht funktionieren. Dafür braucht es immer Freiwillige. Mutige, tapfere Seelen, die bereit sind, in die Konfliktbereiche vorzudringen. Da die Systeme um so vieles größer sind als die Individuen, gewinnen in der Mehrzahl der Fälle die Systeme. „In der Mehrzahl der Fälle“ meint, dass die Systeme sich langsamer anpassen als die Individuen. Je weiter eine Seele in den Konfliktbereich vordringt, desto mehr Reibung entsteht.

    Es geht nicht darum, ein definiertes Ziel zu erreichen. Alles, was passiert, ist Erforschung und Erfahrung. Die Erfahrungen jedes Einzelnen integrieren sich in die Erfahrungswelt der Menschheit, und von dort in die Erfahrungswelt der Erde, des Sonnensystems, der Galaxis und der darüber stehenden Wesenheiten.

    Mutige Seelen haben sich freiwillig gemeldet.

    Oktober 2017

  • Channeling – Flüchtlinge als Spiegel: Was sie über uns selbst zeigen

    Channeling – Flüchtlinge als Spiegel: Was sie über uns selbst zeigen

    Flüchtlinge legen weite Wege zurück, oftmals über mehrere Grenzen hinweg. Dabei lösen sie in vielen Menschen Gefühle von Verunsicherung und Angst aus – bis hin zu dem Gefühl, bedroht zu sein.

    Und genau darin liegt unsere Chance. Denn unsere Reaktion zeigt uns mehr über uns selbst als über die Menschen, die kommen.

    Dieses Channeling eröffnet eine liebevolle Perspektive auf das Geschehen – und lädt dazu ein, das Außen als Spiegel der Gesellschaft und des eigenen Inneren zu erkennen.

    Einzelne Pflanze zwischen Sanddünen

    Radha: Es freut uns sehr, dass wir zu diesem Thema Stellung nehmen dürfen. Sehr oft sind die Fragen an uns eher theoretischer Natur. So wie alle Ereignisse in eurem Leben, spiegelt auch die Flüchtlingsbewegung euer Innerstes wieder. Es ist ein Abbild eures Gruppenbewusstseins. Und für jeden einzelnen zudem ein Spiegel seiner selbst.

    Die Erde ist in Bewegung geraten. Ein Teil der Menschen verlässt ihre Heimat. Auch wenn ihr glaubt, sie sind „Wirtschaftsflüchtlinge“ und kommen nur, um sich ein besseres Leben zu erschaffen, so verlassen sie doch alles, was sie kennen, und gehen ins Unbekannte. Wie groß muss das Leid in deinem eigenen Leben sein, damit Du einen solchen Schritt in Erwägung ziehst? In ihrem Land herrscht große Unsicherheit. Selbst wenn keine Bomben auf dein Haus fallen, so verschwinden Menschen. Andere werden aus nicht immer einsichtigen Gründen erschossen. Alle, die nicht eindeutig Partei ergreifen, sind gefährdet. Die, die Partei ergreifen, sind es auch, doch nehmen sie die Gefährdung bewusst in Kauf. Viele der Menschen dort wollen einfach nur leben. Eine Zukunft haben. Sicherheit. Vielleicht auch Wohlstand. Wer möchte es ihnen verübeln?

    Diese Menschen wissen um die Gefahren der Flucht. Es gibt immer wieder Todesfälle. Familien werden getrennt. Doch zu bleiben erscheint ihnen gefährlicher als zu gehen. Wie verzweifelt müßtest du sein, damit du alles verlässt, was du  kennst, und einen Weg ins Unbekannte beschreitest? Und selbst die, die wissen, dass ihnen keine Gefahren auf der Flucht drohen, lassen alles zurück. Und sicher gibt es auch einige unter ihnen, die all das für ein großes Abenteuer halten. Die den Weg in eine bessere Zukunft suchen. Wer kann es ihnen verübeln? Wurden nicht die Grenzen des Ostblocks gesprengt, weil sich die Menschen dort nach dem Wohlstand des Westens sehnten?

    Hast du jemals daran gedacht, dass die Energie im System Erde genauso wenig gleich verteilt ist wie die Energie in eurem eigenen System? Stell dir vor, der Westen stellt den Kopf mit euren Gedanken dar. Die rebellierenden Länder symbolisieren eure Gefühlswelt. Ist es weise, die eigenen Gefühle zu missachten und am Ende sogar Krieg gegen sie zu führen? Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, so kommt der Berg zum Propheten. Die Menschen strömen in euer Land. Die Gefühle beanspruchen einen lebenswerten Platz. Sie wollen leben. Wer möchte es ihnen verdenken?

    Aus einer höheren Perspektive betrachtet sind all diese Themen leicht zu durchschauen. Eure Länder haben sich eingemischt, um ihre eigenen Interessen zu vertreten, sei es Macht oder Geld oder Geltungsbereich. Und nun schwappt die Welle zurück. Die Erde ist klein geworden. Ihr seid viele. Ihr seid beweglich. Ihr seid vernetzt. Ihr habt viel auf die Macht der Gedanken gesetzt. Jetzt holen die Emotionen auf.

    Wie geht ihr mit unwillkommenen Emotionen um? Jeder einzelne von euch? Schiebt ihr sie lieber weg? Unterdrückt ihr sie? Badet ihr darin und befeuert sie damit? Oder heißt ihr sie willkommen wie einen Freund, der euch etwas lehren möchte? Es sind Menschen, die da kommen, mit Wünschen, Träumen und Sehnsüchten, so wie du sie hast. Wirst du mehr Aufmerksamkeit lenken auf Eure Unterschiede? Oder kannst du die Gemeinsamkeiten sehen? Wirst du dich isolieren? Oder wirst du dich verbinden? Dies hier ist eine Angelegenheit des Gruppenbewusstseins. Und eine Angelegenheit von jedem Einzelnen von euch.

    Fühlt in euch hinein. Dazu seid ihr jetzt mehr aufgefordert als je zuvor. Fühlt hinein bis in die Tiefen eurer Seele. Dort findet ihr eure eigene Antwort. Gerne begleiten wir euch auf diesem Weg mit der Kraft unserer Liebe.

    Radha und die Gemeinschaft der Wesen zur Unterstützung der Vereinigung der Erde

    April 2017

    Alle meine Texte sind urheberrechtlich geschützt und Teil der Website bahe-online.de.

  • Gedicht ‚Wachstum‘

    Wenn draußen die Sonne lacht, und mein Herz traurig ist,

    wenn draußen das Leben feiert, und die Schwere mir schier die Flügel bricht,

    wenn Tränen an die Oberfläche drängen, und die Kontrolle um ihre Berechtigung ringt,

    wenn das Scheitern umfassend erscheint …

    und eine Stimme in mir sagt:

    ‚Sei lieb zu dir selbst. Gerade jetzt.‘

    Dann ist die Wahrheit nicht mehr fern.

    Wachstum geschieht.

    Komme zu Dir.

    Komm nach Hause.

    Herbst 2014

  • Heilung ist immer da

    Heilung ist immer da. Sie ist immer um uns herum. Wir sind es, die die Mauern aufbauen und aufrechterhalten. Und dann wundern wir uns, weshalb wir nicht gesund werden. Und fühlen uns einsam und verlassen.

    Dabei wartet hinter dieser Mauer ein Heer von Wesen, die uns lieben. Die uns unterstützen, die Hand reichen und uns zur Gesundung tragen. Zur Heil-Werdung. Alles, was es braucht, ist unsere Bereitschaft.

    Ich bin kein treuer Anhänger einer Kirche. Ich bevorzuge es, an Christi Lehre der Liebe zu glauben. Und dazu passt dieser Spruch gut:

    Bittet, so wird euch gegeben werden. Fragt an, so wird euch aufgetan.

    (freie Abwandlung des Textes aus Matthaeus 7:7).

    Jeder von uns kann seine Hände um ein Glas Wasser legen und Gott (Mutter-Vater-Gott, Christus, Maria, ein aufgestiegenes Wesen, das er ehrt) bitten, durch eure Hände genau die Energie ins Wasser fließen zu lassen, die ihr jetzt braucht, um heil zu werden. In der Zeit, die für euch genau die richtige ist. Trinkt das Wasser, und dann vertraut. Oder legt euch eure Hände auf und bittet um Heilenergie durch eure Hände. Es gibt 1000 andere Wege.

    Bitte achtet darauf, wen ihr bittet. Bittet ein Wesen der Liebe und der Heilung. Und dann lasst los. Ihr habt gebeten. Es wird euch gegeben werden. In der für euch richtigen Zeit.

    Wenn die helfenden Hände nach euch greifen, dann schickt sie nicht fort. Heilung vollzieht sich vielleicht anders, als ihr erwartet. Für mich ist das der schwerste Schritt. Anzunehmen. Zu lassen. Zu-lassen.

    Wir sind hier, um Erfahrungen zu machen. Erlaubt euch, dass eure Erfahrungen lichtvoll sind.

    Januar 2013

  • Chakren und Kristallkörper

    In einer Email, die ich Anfang Dezember 2012 bekommen habe, wird das Thema Chakren und Kristallkörper angesprochen. Die Frage an Radha: Was sagst Du zu den Inhalten dieser Email.

    Radha: Seit Anbeginn der Zeit macht ihr Menschen euch Bilder von dem was ist, oder dem, was ihr glaubt, dass es ist. Und ihr glaubt an eure Bilder. Was ist Wahrheit? Was ist Realität?

    Auf allen Dimensionen sind alle Wesen Schöpfer  ihrer Dimension. Ihr erschafft. Was ihr glaubt, das ist. Das gilt für euch als Menschheit genauso wie für jeden einzelnen von Euch. Ihr kennt nicht alle Hintergründe dieses Systems. Durchschaut nicht alle Spielarten. Und das ist gut so. Es geht darum, die Illusion aufrecht zu erhalten.

    Ja, das Spiel ändert sich jetzt. Die Qualität der Energie auf der Erde verändert sich. Doch die oben beschriebenen Regeln gelten für viele Dimensionen. Diese Regeln bleiben auch während eures Umbruchs auf der Erde erhalten. Und danach. Du weißt, wir definieren Zeit hier anders. Zeit fällt ebenso unter diese Definition wie alles andere.

    Steht also schon fest, wohin die Erde geht und was der Endzustand sein wird (den es zu keiner Zeit in keiner Dimension gibt)? Tatsächlich stehen einige Rahmenbedingungen schon fest. Soviel Hilfe wurde euch gesandt. Soviel Unterstützung gibt es von anderen Dimensionen. Und kraftvolle Wesen haben in eure Zeit inkarniert, um den Prozess zu begleiten. Sie formen euer Wissen und Denken neu und damit die neue Realität der Erde. Immer mehr von euch beginnen, sich zu öffnen. Euer Denken ist es, das die Erde auf ihre neue Stufe hebt.

    Du fragst: Gibt es die Chakren? Habt ihr daran geglaubt? Glaubt ihr noch? Wie überzeugt seid ihr von eurem Glauben? Hat es sie je gegeben für die Menschen, die nie von ihnen gehört haben? Was passiert, wenn ein Mensch ohne irgendeine Vorstellung von Chakren zu einem Weisen kommt, der seine Chakren betrachtet? Zwei Realitäten begegnen sich. Und interagieren miteinander. Was passiert, wenn der Weise beginnt, an den Chakren des Menschen zu arbeiten? Wie überzeugt ist der Weise von seinem Tun? Wie zweifelsfrei kannst Du heute noch an Chakren denken, nachdem du diese email gelesen hast?

    Und nun frage dich: Spielt es wirklich eine Rolle? Was, glaubst du, ist wirksamer: Die Reinheit des Glaubens oder das, was du glaubst? Spielt es eine Rolle, ob du Gott oder Allah verehrst?

    Ja, eure menschlichen Körper samt ihren Energiefeldern verändern sich. Das haben sie, sofern ihr in der Zeit denkt, schon immer getan. Und sie werden es weiter tun. Verändern sie sich jetzt schneller als zu einer anderen Zeit? Veränderung bewegt sich meist in Wellen (innerhalb von Zeit). Ihr strebt auf den Gipfel einer Welle zu. Das gibt euch den Eindruck, dass Veränderungen jetzt schneller stattfinden als zu anderen Zeiten.

    Und noch einmal frage ich: Spiel es eine Rolle? Eure Wahrheit ist in Euch. Wo auch immer ihr seid: Der Weg ist nach innen. Findet euch. Findet eure Einheit. Eure Ganzheit. Löst den Glauben des Getrenntseins. Lasst ab von der Illusion der Zerrissenheit. Spürt die Einheit in euch. Ihr werdet sie nirgendwo außerhalb von euch finden.

    Gehe in diese Einheit. Jetzt!
    Erfahre. Erlebe. Hier. Jetzt!
    Verbinde dich mit allem, was ist. Mit ALLEM, was ist! Jetzt!

    Nimm dir ein paar Minuten Zeit für diese Übung. Jetzt!

    Diese Erfahrung ist kein Schritt, den ihr macht, und ihr seid da. Es ist ein Weg. Je weiter du ihn gehst, desto intensiver wirst du es erfahren. Und auch dieser Weg bewegt sich in Wellen. Lass dich nicht von einem Wellental vom Weg abbringen.

    Fühle die Einheit. Jetzt!

    Rufe dazu alle Helfer aus den höheren Dimensionen. Bitte Dein Helferteam und dein Höheres Selbst dich zu führen. Bleibe so lange dabei, bis Du einen Eindruck von Einheit gewonnen hast. Wiederhole diese Übung (oder eine beliebige andere, die dich die Einheit erfahren lässt) so oft du magst und kannst.

    Das ist der Weg. Hier wirst Du die Antworten finden. Mache das! Jetzt!

    Wart ihr da? Habt ihr die Einheit gespürt? Wer von euch wollte freiwillig zurück? Ihr ward nicht da!

    Als Du in der Einheit warst: Hattest Du Chakren? Hattest Du einen Kristallkörper? Wenn du wirklich in der Einheit bist, dann verschwindet diese Frage. Entweder, oder – beides schließt das jeweils andere aus.

    Was also ist die Wahrheit? Die einzige Wahrheit ist die Einheit. Da ihr auf der Erde seid, bevorzugt ihr die Trennung. Erst die Trennung macht gewisse Erfahrungen möglich.

    Es geschehe nach eurem Glauben.

    Das, wovon du wirklich bis in die tiefsten Tiefen deines (irdischen) Wesens überzeugt bist, das hat in diesem Moment die meiste Kraft. Und im nächsten Moment ist es genauso.

    Es geschehe nach eurem Glauben.

    Und dann kommst Du in die Einheit. Und alles ist anders. Du kommst zurück und definierst einige Dinge neu. Und wieder ist dein Glaube, dein innigster Glaube, der in die verborgensten Winkel  deines Wesens hinein wirkt, der wirksamste. Und das mag heute dieser Glaube sein und morgen ein anderer.

    Und es geschehe nach Deinem Glauben.

    Ich liebe Dich. Ich liebe euch alle. Möge das Licht in dieser Botschaft eure Herzen erwärmen.

    Dezember 2012

  • Talente

    Radha: Auch die Erde ist mächtig. Verstehe das richtig.

    Wenn Du eine Intention setzt, egal welcher Art sie ist, so stehst nur Du Dir oder Deiner Intention im Weg. Wenn Du für etwas gar kein Talent hast, so wirst Du es auch nicht wollen. Alles, was du willst, dafür existiert auch ein Talent in Dir. Wenn Du die Idee hast zu Singen, so ist das einzige, was zwischen Dir und dem Gesang steht, Du. Du hast die Idee, gut zu Singen. Das einzige, was zwischen Dir und der Verwirklichung dieser Idee steht, bist Du. Ich spüre Deine Zweifel. Über Dein Talent gut zu Singen. Doch wäre dieses Talent nicht vorhanden, würdest Du gar nicht auf die Idee kommen. Egal, welche Idee Du hast – wäre dieses Talent nicht in Dir angelegt, stände es Dir nicht zur Verfügung, wärest Du niemals auf eine solche Idee gekommen.

    Du bezweifelst Deine Fähigkeit, die Idee umzusetzen. Hättest Du nicht alles in Dir, was für die Umsetzung dieser Idee notwendig ist, wärst Du niemals zu dieser Idee gekommen. Die Intensität Deines Wunsches, wenn er nicht behindert ist durch irgendwelche einschränkenden Glaubenssätze, entspricht in etwa der Intensität Deines Talents. Doch Talent ist nicht alles, was zum Erfolg gehört. Es zählt auch Deine Arbeit. Wie Du mit Begrenzungen umgehst. Wie Du die Intension aufrecht erhälst. Dein Dranbleiben. Dein Durchsetzungsvermögen.

    Das, was ich hier gesagt habe, gilt für alle Menschen: Es gibt keine Idee, in wem auch immer von euch, ohne dass das Talent nicht mitgegeben wurde. Und es spielt hier keine Rolle, um welche Art der Arbeit, der Beschäftigung es sich handelt. Hast Du die Idee, eine Sprache zu lernen, so wurde das Talent mitgegeben. Dieses Talent hast Du, Du trägst es in Dir, es ist da. Du kannst es nutzen. Alles, was zwischen Dir und der Erfüllung Deines Wunsches steht, bist Du. Immer. Zu allen Zeiten. Nichts anderes. Lass das tief in Dir sinken. Erlaube, dass wir aus unserer Dimension in und an Dir Veränderungen vornehmen, um diese Überzeugung in Dir zu implementieren.

    Wenn Du also etwas erreichen willst, so beschäftige Dich mit diesem Ziel und räume aus dem Weg, was zwischen Dir steht und dem Ziel. Arbeite an Dir. Wenn Du eine Fähigkeit umsetzen möchtest, sei es Singen, sei es eine berufliche Fähigkeit, eine soziale Fähigkeit, ein Hobby, was auch immer, so beschäftige Dich mit dem Ziel und räume alles beiseite, was zwischen Dir und dem Ziel steht. Welche Glaubenssätze behindern Dich? Welches Hindernis baust Du zwischen Dich und Dein Ziel?

    Zweifle nicht an Deinen Fähigkeiten. Du hättest Diese Idee nicht gehabt, wenn Du die Fähigkeiten dazu nicht hättest. Wir möchten, dass die Menschheit das weiß, das erfährt, das integriert. Alles ist schon da. Es ist in Euch. Beschäftigt euch damit. Überwindet eure eigenen Schranken. Ihr seit viel weiter und größer als ihr denkt. Alles, was euch begrenzt, das seit ihr selbst. Alles, was zwischen euch und der Erfüllung eurer Träume steht, das seit Ihr selbst.

    Spürst Du das Licht um Dich herum?

    Dezember 2012

  • Erfahrungen

    Radha: Manchmal passiert es, dass du eine Problemlösung von einer Ebene aus machst, die nicht der Ebene des Lichts entspricht. Alle Problemlösungen, die du auf dieser Ebene tust, sind schmerzhaft, sind anstrengend. Es ist ein wichtiger Lernschritt für dich, zu erkennen, auf welcher Ebene du arbeitest. Es gilt, durch Übung ein Feingefühl zu entwickeln für die Ebene, auf der du dich befindest und auf der du agierst.

    Viele Therapien und Coachings agieren auf der emotionalen Ebene unter Einbezug des Körpers. Gelegentlich wird die mentale Ebene mit einbezogen. Die spirituelle Ebene ist oft anwesend, doch mehr nicht. Es ist nicht eure Haupt-Agitationsebene. Wenn du die Prozesse in deinem Leben weniger belastend machen willst, dann lerne, die Dinge aus einer höheren Ebene heraus zu betrachten. Aus einer Ebene, aus der heraus Heilung stattfinden kann. Es ist wichtig, dass du lernst, die Ebenen zu unterscheiden, sie zu fühlen und zu erkennen, auf welcher Ebene du agierst.

    Du kannst die Dinge auch auf der emotionalen Ebene lösen. Oft siehst du dann, dass viel passiert. Das spielt auch in die spirituelle Ebene hinein. Doch notwendig ist es nicht. Du kannst Probleme auch anders lösen.

    Oft stellst Du eine Entscheidung in Frage, nachdem du sie getroffen hast. Du hast die Entscheidung doch bereits getroffen. Was gibt es also noch zu fragen? Es ist eine Erfahrung mehr. Nicht mehr und nicht weniger. Alles, was dir hilft, die unterschiedlichen Ebenen zu realisieren, zu fühlen, zu integrieren, ist hilfreich. In dem Ausmaß, in dem du erkennst, auf welcher Ebene du dich bewegst, wird es dir helfen.

    Betrachte es so, wie du alle Dinge im Leben betrachten solltest: eine interessante Erfahrung, eine Chance, eine Gelegenheit, einfach eine Erfahrung. Alles was du tust ist eine Erfahrung. Und alles was du tust sind Erfahrungen, die DU in dein Leben ziehst. Alles hat einen Grund. Alles zeigt dir etwas. Du machst viele Dinge, weil du etwas lernen willst. Und du lernst etwas dabei. Du erfährst etwas.

    Wenn du eine Eingebung hast, die du umsetzen möchtest, ist es wichtig, dass du es tust. Mach diese Erfahrung. Mach sie einfach. Bei manchen Dingen spielt es keine Rolle, was dabei heraus kommt. Nicht das Ergebnis zählt. Die Erfahrung ist das, was zählt. Denn die Erfahrung entspricht genau deiner Kreation. Und durch die Erfahrung siehst du, was du kreiert hast. Das ist wichtig. Fange einfach an.

    Und ja, wir werden dich unterstützen, denn viele Ideen sind Boten aus unserer Ebene. Es ist in unserem Interesse. Es ist im Interesse der Seelenebene. Im Interesse des Großen und Ganzen. Doch lass Dir nicht zu lange Zeit. Denn sonst wird jemand anders es tun.

    Wenn du etwas Neues anfangen willst, kann das sehr wichtig für dich sein. Doch du weißt, wie wichtig es ist, dich mit der aktuellen Situation auszusöhnen. Wenn du ausgesöhnt bist, kannst du gehen, und dann wird sich etwas Neues finden. Anhand der Leichtigkeit, mit der du etwas neues findest, wirst du erkennen, wie bereit du dafür bist. Alle Dinge, die für dein Leben im Moment passend sind, sind leicht.

    Viele von euch haben in den letzten Jahren viel gekämpft. Ja, du kannst weiter kämpfen, wenn du es möchtest. Doch sieh, dass der Kampf mehr ist als nur eine Grundhaltung. Der Kampf ist ein Teil, der dich vom Lebensweg abbringt, von dem für dich geplanten Lebensweg. ‚Arbeite hart‘ sagen viele von euch, sagst du. Ja, manchmal ist es sinnvoll, hart zu arbeiten. Und dennoch: Es ist der Sog, der entscheidet. Der Sog, der dich zu etwas hinzieht. Das Bedürfnis, das Richtige zu tun. Ist der Sog stark genug, so entspricht es deiner Natur. Ist kein Sog vorhanden, so entspricht es nicht deiner Natur.

    Manchmal entsteht durch eine Entscheidung in deinem Leben eine Art künstlicher Sog, ein von dir gemachter Sog. Dieser Sog kann dich tragen. Und es gibt den Sog des größeren Ganzen. Es gibt den größeren Plan. In dem Ausmaß, in dem du deine Ziele am größeren Plan ausrichtest, werden dir die Dinge leichter fallen.

    Mutter Erde freut sich über Deine Anwesenheit. Sie freut sich über deine Wertschätzung. Sie trägt dich gerne.

    Radha und die Gemeinschaft der Wesen zur Unterstützung der Vereinigung der Erde

    Dezember 2012

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