Header Bild - ein wunderschöner Blick von einem natürlichen Sandstrand auf die Weite des Meeres, einen Sonnenuntergang und 2 Vögel am Himmel

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  • Einheit

    Radha, in meinem letzten Blog habe ich über „Einheit“ geschrieben. Kannst Du mir sagen, ob diese Einheit, dieses Eins-Sein, ein wesentlicher Bestandteil ist?

    Link zum Beitrag „Was ist erlaubt“

    Radha: Tatsächlich gibt es nur eine Einheit. Wir alle sind Bestandteil dieser einen Einheit. Alles was ist, ist Bestandteil dieser Einheit. Es gibt keinen Unterschied, keinen Ausschluss und nichts ist mehr eingeschlossen als etwas anderes. Alles ist Bestandteil dieser Einheit. Würdest du den spirituellen Weg zu Ende gehen, dann würdest du feststellen, dass dein Gefühl für Individualität in dem Maße nachlässt, wie dein Gefühl für das All-Eins-Sein zunimmt. Das Erfreuliche daran ist, dass es dich in keinem Maße stören würde, dein individuelles Gefühl eines Selbst zu verlieren. Auch wenn du dir das jetzt nicht vorstellen kannst, so wird es doch so sein. Mit dem Gefühl der All-Präsenz wird das Gefühl der Individualität in den Hintergrund treten und es wird völlig in Ordnung für dich sein.

    Du musst das nicht üben. Du musst darauf nicht hinarbeiten. Es wird etwas sein, was einfach passiert in dem Ausmaß, wie du in der Lage bist, dich auszudehnen. Letztendlich ist der spirituelle Weg ein Weg der Ausdehnung. Du arbeitest daran, weiter zu werden, mehr zu umfassen, mehr einzuschließen. Wenn du das Gefühl hast, dass du aus vielen Teilen bestehst, Identitäten, Gefühlen, Werten, Persönlichkeitsanteilen, wie immer du es nennen magst, so zeigt dir das, wie weit oder nicht weit du auf dem Weg zum Einssein gegangen bist.

    Das ist bitte nicht wertend gemeint. Du kannst in einem Moment sehr weit von dem Gefühl der Einheit entfernt sein und im nächsten Moment bist du diesem Gefühl, dieser Einheit, um vieles näher, um einen Moment später dich wieder getrennt zu fühlen. Der Weg ist nicht konstant. Der Weg ist sprunghaft. Und wenn du erreicht hast, dass du dich eins fühlst, eins mit dir und dem Universum, dann vertraue darauf, dass das Universum dir eine Herausforderung schicken wird, die dich dieses Einssein in Frage stellen lässt und dir die Möglichkeit gibt, noch weiter, noch größer, noch allumfassender zu werden. (Dieser Satz wurde von einem deutlichen Schmunzeln begleitet) Mach dir auf diesem Weg um dein Ego keine Sorgen. Das Ego geht mit dem Weg. Alles was es braucht ist, dass du nicht daran festhältst und dir immer wieder ins Bewusstsein rufst, dass es um diese Einheit geht.

    Die Einheit zu empfinden ist wirklich sehr leicht. Gerade du hast das in den letzten Wochen öfter festgestellt. Wenn du ganz im Moment bist, nur siehst, was da ist, ohne irgendwelche Gedanken dazu, dann bist du in der Einheit. Das kann ganz physisch sein. Es kann ganz unspektakulär sein. Und dennoch wirst du Liebe und Freude und Glück fühlen. Eine Heiterkeit. Und wenn der Moment vorbei ist, wirst du feststellen, dass du Themen nicht mehr so schwer nehmen kannst für einen Moment.

    Und möglicherweise wird das Universum genau diese Gelegenheit nutzen, um dir ein altes Gefühl, eine Erinnerung, einen Schmerz in den Moment zu geben. Etwas, das aus dir heraus auftaucht und sich präsentiert, weil es weiß, dass du jetzt bereit bist, es anzusehen. Diese Momente sind goldene Momente, Momente der Entwicklung, der Reife, der Ausdehnung und auch Momente der Freude, der Liebe, des Glücks und der Schönheit. Suche nicht nach Freude, Liebe, Glück oder Schönheit. Aber versuche so viel wie möglich im Moment zu sein. Dann werden sich diese Gefühle von ganz allein einstellen.

    Radha, kannst du mir noch einen konkreten Hinweis geben, wie wir das üben können? Wie wir uns darauf einlassen können?

    Radha: Zuallererst ist es hilfreich, den Gefühlen, die in euch auftauchen, Raum zu geben. Lerne, übe Gefühle da sein zu lassen. Das ist für viele Menschen eine Herausforderung und das ist ein eigenes Thema, über das es viel zu sagen gibt. Und doch ist es der Grundstein. Ist dieser Grundstein gelegt, kannst du die goldenen Momente sehr viel besser nutzen und sehr viel mehr Freude daran empfinden, dass du Programme, die in dir gespeichert sind, die dich behindern, auflösen kannst. Du kannst dann diese Momente des Lichtes viel intensiver wertschätzen. Und das ist wahrlich ein Geschenk Gottes.

    Als zweites empfehlen wir, dass du tatsächlich versuchst, dich absichtsvoll in positive Momente zu bringen. Solche positiven Momente finden die meisten Menschen leichter in der Natur. Gehe spazieren. Betrachte die Sonne auf den Blättern. Betrachte das Spiel von Licht und Schatten. Sehe, was du siehst. Höre, was du hörst. Rieche, was du riechst. Vielleicht magst du einen Baum anfassen, ein Blatt, eine Blume. Vielleicht magst du etwas umarmen. Wasser oder einfach nur Luft eignen sich, um deine sensorische Wahrheit zu fördern. Komm ganz im Moment an und genieße aus vollen Zügen.

    Versuch nicht, diese Momente künstlich in die Länge zu ziehen. Stattdessen genieße sie, solange sie dauern. Erfreue dich, wenn sie passiert sind und suche einen neuen Moment der Schönheit, wenn es vorbei ist. Je mehr Momente der Schönheit du sehen, finden, erleben kannst, desto mehr bringst du deine Seele zum Strahlen, desto mehr Licht nimmst du in dir auf, desto mehr Heilung wirst du erleben.

    Und doch wundere dich nicht, wenn nach solchen Momenten ein Gefühl der Traurigkeit, des Schmerzes oder anderer von dir als negativ bewerteter Gefühle auftaucht. Genau darin liegt das Geschenk. Es sind die Momente, in denen du dich von solchen Gefühlen befreien kannst. Genieße auch das, soweit es dir möglich ist. Übe, den Raum zu geben. Übe, Beobachter zu sein. Übe, nicht einzugreifen, in keiner Weise. Weder willst du das Geschehen anhalten, um es intensiver zu betrachten, noch fügst du etwas hinzu. Du drückst es auch nicht weg oder versuchst es zu vergraben. Du argumentierst nicht, du rationalisierst nicht. Raum geben bedeutet mit diesem Gefühl zu sein. Nicht mehr und nicht weniger.

    Tatsächlich empfehlen wir diese zwei Punkte regelmäßig zu üben, zu praktizieren, mehrmals täglich, so oft ihr könnt. Tut das bei jeder Gelegenheit: bei dem Blick aus dem Fenster, auf dem Weg zur Arbeit, bei einem Spaziergang oder bei jeder anderen möglichen Gelegenheit, in der ihr mit der Gegenwart in Frieden, Liebe, Wertschätzung und Bewunderung sein könnt.

    Es ist nicht ausgeschlossen, solche Momente auch mit einem digitalen Bild zu erleben. Doch tatsächlich raten wir ausdrücklich zu der Erfahrung in der Natur. Sie ist viel mehr dazu geeignet, dich im Moment zu halten und dich weniger in Erinnerungen oder mögliche Szenarien der Zukunft abdriften zu lassen. Die Übung beinhaltet ausdrücklich ein Sein mit dem gegenwärtigen Moment. Würdest du das digital versuchen, so schließt das sehr schnell das digitale Ausgabegerät und die Umgebung mit ein. Entscheide selbst, wie kritiklos du das sehen kannst.

    Es geht darum mit der Schöpfung Gottes zu SEIN. JETZT.

    Wir werden dazu heute nicht mehr sagen. Doch lass mich unseren Dank ausdrücken. Wir sind sehr froh, eine Stimme zu haben, die sich weiter verbreiten kann. Wir sind sehr dankbar, dass wir Worte der Liebe, der Ganzheit und der Freude weitergeben können. Frieden und Einheit ist, was wir uns wünschen für uns alle. Wir sind Kanal, um die Liebe Gottes für euch erfahrbarer zu machen. Bitte nehmt diese Gabe an. Lasst euch damit beschenken und wisset, dass es für uns genau das Geschenk ist, dass es für euch ist. So wie ihr annehmt, fühlen wir uns beschenkt. Und wir sind voller Freude, diesen Teil der Schöpfung mit euch erleben zu dürfen.

    02. Januar 2026

  • Tee-Rezepte

    Ich bin kein Kaffee-Trinker. Im Moment bevorzuge ich Tee. Ich habe eine ganze Menge Tee-Sorten bei mir zu Hause. Vor allem mag ich Gewürz- und Kräutertees. Yogi-Tee, Schafgarben-Tee, Artemisia annua Tee.

    Aber wirklich spannend wird es, wenn man mit Tee experimentiert. Hier ein paar Anregungen.

    Hier findest Du Rezepte für

    • Bulletproof-Tea
    • Mein Lieblings-Erkältungstee
    • Tee bei Husten und Atembeschwerden

    Bulletproof-Tea

    Bulletproof-Coffee ist in aller Munde. Also was liegt näher, als ein wenig herum zu experimentieren.

    Meine Lieblingsmischung besteht aus einem starken Roibos-Tee, ca. 150ml. Das mische ich mit Hanf-Sahne nach Geschmack. Vermutlich geht auch ganz normale Sahne, das habe ich noch nicht ausprobiert. Und dann 5ml hochwertiges MCT-Öl. Ab in den Blender – das Ergebnis ist ein cremiger, runder, wohlschmeckender Tee, der auch noch wach macht (wegen dem MCT-Öl).

    Hanf-Sahne: Ich nehme 20g Hanfsamen auf 100ml Wasser und mixe das ca. 30 Sekunden in meinem Hochleistungsmixer. Sehr zu empfehlen 🙂


    Mein Lieblings-Erkältungstee

    n den letzten beiden Jahren habe ich den Eindruck, die feucht-nasse Zeit im Jahr nimmt zu. Und damit bei einigen Menschen auch die Erkältungsneigung.

    Hier ist das Rezept meines aktuellen Lieblings-Erkältungstees:

    • 25g Huflattich (Folia Fafarae)
    • 25g Thymian (Herba Thymi) 
    • 10g Fenchel (Fructus Foeniculi)
    • 20g Spitzwegerichkraut (Herba Plantaginis)
    • 20g Lindenblüten (Flores Tiliae) 

    Hufflattich ist schleimlösend, entzündungshemmend und reizlindernd. (Achtung: Huflattich nur in geringen Mengen verwenden und nicht länger als 4-6 Wochen pro Jahr. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.)

    Thymian wirkt krampflindernd, schleimlösend und auswurffördernd. Es wird gerne als Hustenmittel und bei Verdauungsstörungen eingesetzt.

    Fenchel ist schleimlösend (Erkältungskrankheiten), krampflösend (Verdauungsbeschwerden) und beruhigend.

    Spitzwegerich wirkt schleimlösend und reizlindernd bei Husten und Schleimhautreizungen des Magen-Darm-Traktes.

    Lindenblüten wirken krampflösend, schmerzstillend und entzündungshemmend. Sie wärmen den Körper von innen. Außerdem geben sie dem Tee einen feinen abgerundeten Geschmack.

    Gut mischen oder in der Apotheke mischen lassen (Update 25.12.25 Das geht heute leider meistens nicht mehr). Ich nehme ca. 2 Esslöffel auf eine kleine Kanne (ein knapper halber Liter Wasser). Das Wasser sprudelnd kochen, aufgießen, 7-9 Minuten ziehen lassen. Den Filterbehälter entnehmen, die Kräuter mit einem Löffel nochmal ausdrücken.

    Der Tee ist an sich schon recht süß, wegen der Lindenblüten. Doch wenn Du ein Honig-Fan bist, passt ein Teelöffel Honig gut dazu. Ich bevorzuge kaltgeschleuderten Honig aus der Region. Honig aus der Region soll helfen, Pollenallergien vorzubeugen bzw. sie zu lindern. Gib den Honig erst in den Tee, wenn Du den Tee bereits in die Tasse umgeschüttet hast. Dann ist der Tee schon etwas abgekühlt.


    Tee bei Husten und Atembeschwerden

    Fertig gemischte Tees treffen leider oft nicht meinen Geschmack. Beim freien Selbst-Mischen kommen ebenfalls immer wieder Mischungen heraus, die alles andere als gut sind. Die folgende Mischung dagegen finde ich ausgesprochen schmackhaft.

    Dieser Tee eigent sich gut bei Husten und zur Unterstützung bei Atembeschwerden jeder Art:

    • 20g Thymiankraut
    • 20g Süßholzwurzel
    • 15g Gundelrebenkraut
    • 15g Angelikawurzel
    • 10g Fenchelfrüchte

    Der Tee ist in dieser Mischung voller Heilwirkung und schmackhaft.

    Besonderer Hinweis: Vor allem Menschen mit stärkeren Atembeschwerden können den Tee bereichern, indem Sie 20g Ephedrakraut beimengen. Allerdings ist Ephedrakraut in Deutschland verschreibungs- bzw. Apotheken-pflichtig. (Update 2025: Das Bestell-Prozedere war schon 2014 nicht ganz einfach. Ich weiß nicht, wie das heute ist. Ich freue mich über eine aktuelle Info.)

    Ephedrakraut ist ein sehr altes Heilkräuter. Es lohnt sich, das Thema mit dem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen.


  • Intuitives Schreiben

    Am Anfang des Ausdrucks steht der Mut. Mut, uns zu zeigen, wie wir sind. Ich bin. Also habe ich das Bedürfnis, mich auszudrücken. Mich. Welches ich? Ich werde still und lausche in mich hinein. Welches Chakra will sprechen? Ich schreibe. Der Körper schreibt. Geführt von einer unsichtbaren Hand. In Eile, die Wörter so schnell zu schreiben, wie sie kommen. Keine Zensur. Keine Scham. Keine Kontrolle. Das kann alles später kommen. Was will gesagt werden?

    Schmerz. In meinem Hals. Zu oft wurde mir der Mund verboten. Und schlimmer: Noch öfter habe ich mir den Mund, den Ausdruck, verboten. Wenn ich „Gutes“ schreibe, so ist es zu euphorisch. Schreibe ich persönliches, so ist es verletzend. Irgendwer leidet immer. Aber wie will ich lernen, wenn ich von Anfang an ein Meister sein soll? Üben bedeutet, Fehler zu machen. Das gilt für uns alle. Es betrifft jeden von uns.

    Doch jetzt ist es genug. Kein Schweigen mehr. Ich will den Ausdruck. Ich will mich ausdrücken. Das ausdrücken, was tief in mir ist und nach außen drängt. Wenn Dir nicht gefällt. was ich schreibe, dann lese es nicht. Es ist schwerer, die Ohren vor Gesagtem zu verschließen, aber es ist leicht, nicht zu lesen, was Dir nicht gefällt. Und wenn es zu spät ist – fühle, dass ich es gut meine und meine Liebe mit Dir ist. Das ist das Schöne daran: Wenn ich schreibe, wandelt sich der Schmerz in meinem Inneren in ein Meer von Liebe.

    Ja: Mir ist die Liebe wichtiger als der Schmerz. Das Ende des Aushaltens. Der Beginn des Ausdrucks. Keine auferlegte Stille. Kein erzwungenes Schweigen. Zumindest für den Moment. Mag es morgen anders sein. Heute ist es so.

    Es lebe die Freiheit des Ausdrucks. Es lebe die Wandlung von Schmerz zu Freude. Mögest Du Freude empfinden, wenn Du das liest. Ich zumindest habe sie in diese Zeilen gepackt. Ich mag schreiben, doch was bin ich ohne den Leser? Das gilt für unser ganzes Leben. Wir mögen uns ausdrücken, doch was sind wir ohne die, die es bemerken. Mögest Du bemerkt und geliebt werden. Mögest Du glücklich sein in und mit Deinem Ausdruck. Möge Dir mein Ausdruck gefallen.

    Danke fürs Lesen. Danke.

    08.12.2025

  • Zerstörung

    Wie die Veränderung begann: Ich stehe auf einem Absatz in der Felswand, …

    … etwa einen großen Baum hoch über dem Boden. Vielleicht ist es auch etwas höher. Das ist schwer einzuschätzen, denn Bäume gibt es hier nicht mehr. Früher vielleicht, heute nicht. Von dem Absatz der Felswand aus schaue ich auf eine Ebene. Hier war früher eine lebhafte Stadt. Eine Stadt der Neuzeit, mit Beton, Metall, Straßen und viel grau. Aber neben dem Grau gab es vermutlich auch Farben. Und Leben. Geblieben ist das Grau. 

    Als ich das erste Mal hier war, spannte sich über dem Ort noch eine Kuppel. Innerhalb der Kuppel war es dunkel, so dass man ohne künstliches Licht nicht viel sehen konnte. Das Licht meines Handys reichte nicht weit. Von meinem Absatz aus führt eine Treppe rechter Hand nach unten in die Ebene hinein. Ich stieg vorsichtig die Treppen hinunter und beleutete meinen Weg mit dem Handy. Ich sah Eisenträger aus dem Boden ragen, Risse im Beton vor mir, Trümmer überall. Kaum etwas war höher als 2 Meter. Es war still, gespennstisch und dunkel. Ich fand kein lebenszeichen. Auch kein Todeszeichen. Einfach nur Zerstörung, Leere und grau.

    Ich bin mir nicht mehr sicher, ob es bei meinem ersten oder beim zweiten Besuch war, aber ich bat meine geistigen Helfer, hier etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen. Meine Geistführer versicherten sich, dass es wirklich das ist, was ich will. Und dann kamen Scharen von Engeln herbei und rissen an der Kuppel. Trümmer stürzten herab und gesellten sich zu den Trümmern, die sowieso schon ab Boden lagen. Mit jedem Loch in der Kuppel kam mehr düsteres, dünnes Licht in die Stadt. Und zusammen mit dem Licht kam ein starker, kalter, schneidender Wind. Meine Helfer fragten, ob sie weitermachen sollten. Ich bejahte, es vielen mehr Trümmer, es gab mehr Licht und das Ausmaß der Zerstörung wurde immer deutlicher sichtbar.

    Zerstörung

    Vor mir erstreckte sich eine Fläche etwa so groß wie eine Stadt, die vielleicht 1000 Einwohner fassen könnte. Genau genommen ist das noch keine Stadt, aber das grau, das viele Metall, das aus den Trümmern ragte, der viele Beton, das mutete so an, als wäre hier früher eine Stadt gewesen. Tatsächlich weiß ich nicht, was hier früher einmal war. Oder was es wieder werden könnte. Dunkel habe ich Erinnerungen an eine blühende Landschaft mit viel Sonne und freundlichen Menschen. Jetzt sehe ich nur Trümmer. 

    Der Wind rüttelt an meiner Kleidung und fühlt sich beißend an auf meiner Haut. Und er ist so stark, dass er Staub aufwirbelt und leichtere Teile auch schon mal nach oben schleudert. Ich sehe Papierfetzen und etwas, das aussieht wie alte Blätter. Und jetzt, bei dem schwachen Licht, das jetzt durch die Löcher der Kuppel scheint, sehe ich auch etwas, das früher einmal Bäume gewesen sein könnten, Heute sind es nur graue Stümpfe, die aus den Trümmern ragen. Keine Menschen. Keine Tiere. Auch keine toten. Vielleicht konnten alle die Stadt verlassen, bevor sich ereignet hat, was immer hier passiert ist.

    Bei diesem Besuch bat ich mein Helferteam, noch weiter an der Stadt, an dem Einriß der Kuppel zu arbeiten. Sie waren nicht sicher. Der Wind würde dann noch stärker werden. Dennoch schien hier Licht zu fehlen. Ja, am meisten fehlte mir das Licht an diesem dunklen Ort. Sie arbeiteten noch ein paar Tage an der Kuppel, dann ließen sie mich wissen, dass sie nicht mehr tun könnten.  

    Weitere Besuche

    Ich kam noch ein paarmal an diesen Ort. Nicht zu oft. Es fühlte sich deprimierend an, hier zu sein. Aber gelegentlich sammelte ich meinen Mut zusammen und kam hierher. Immer begann der Besuch auf der Plattform in der Felswand. Dann ging ich die Treppe rechts hinunter. Ich lief durch die Zerstörung, und stets gesellten sich ein paar Engel zu mir. Ohne sie hätte ich mich hier vermutlich in der Düsternis des Ortes verloren. Ich versuchte, Liebe auszustrahlen, wartete auf Inspirationen oder schlicht auf Veränderungen des Ortes selbst, jetzt, wo das Licht hineinscheinen konnte. Vielleicht brauchte es bloß Zeit. 

    Aber auch nach mehreren Besuchen innerhalb von vielen Wochen hatte sich nichts geändert. Zeit schien nicht der Schlüssel zu sein. Vielleicht wurde es sogar schlimmer, weil der Wind den Ort auszulaugen schien. Die Kuppel hatte den Ort in Dunkelheit getaucht, aber sie hatte ihn auch vor dem Wind geschützt. Jetzt lag er ungeschützt da und war den Elementen ausgesetzt. Ich empfand die Besuche so deprimierend, dass ich eine Zeitlang nicht mehr hierher kommen wollte. 

    Doch lange konnte ich das nicht. Der Ort schien mich zu rufen. Und mein Gefühl sagte mir, wenn ich gesund werden wollte, so müßte ich diesem Ruf folgen.

    Ein neuer Blickwinkel

    Heute morgen war ich wieder dort. Und wie immer begann es in der Steinwand. Kaum etwas hatte sich geändert. Vielleicht konnte ich etwas mehr dünne Sonnenstrahlen durch die Löcher in der Kuppel sehen, etwas mehr gelb als das übliche grau, so als würde außerhalb der Kuppel ein strahlender Sommertag seinen Lauf nehmen. Im meinem Leben hatte gerade der Winter begonnen. Doch hier, außerhalb der Kuppel, schien womöglich die Sonne und gab alles. Ich ging, wie immer, rechts die Treppe hinunter und begann meinen Weg durch die Stadt. Und wie immer fühlte ich mich deprimiert angesichts der Trostlosigkeit und der Zerstörung.

    Dennoch war ich noch hier. Ich konnte noch durch die Stadt laufen. Sicher ein Grund, dankbar zu sein. Und ich hatte mir selbst versprochen, immer wieder glücklich zu sein. Glück ist etwas, das im Inneren stattfindet. Es braucht keinen Anlass von außen. Es ist nicht ganz einfach, unter allen Umständen glücklich zu sein, aber genau das hatte ich mir vorgenommen, insbesondere unter deprimierenden Umständen. Also begann ich, Dankbarkeit zu fühlen und soviel Glück zuzulassen, wie ich gerade konnte. 

    Das gelb der dünnen Sonnenstrahlen, die durch das grau und den vom Wind aufgewirbelten Staub gerade so zu mir durchdringen konnten, schien sich ein wenig zu verstärken. Und dann setzte ich mich genau an die Stelle, an der ich mich befand, und begann, mich intensiver auf die Gefühle der Dankbarkeit und des Glückes einzulassen.

    Die Engel und Geistführer, die mich begleiteten, erinnerten mich, dass ich hier nicht allein meditieren mußte. Ich konnte mir mehr geistige Helfer aus anderen Dimensionen erbitten. Und kurze Zeit später schien die Stadt voll zu sein von Engeln und geistigen Helfern, die inmitten der Trümmer saßen und mit mir meditierten. Licht durchströmte die Stadt, nicht so sehr Licht von außerhalb der Kuppel, vielmehr Licht der Herzen und Leiber der vielen geistigen Helfer. Ich fühlte mich emporgehoben durch den Anstieg der Intensität der Meditation. Meine Dankbarkeit wurde um so vieles stärker, und mein Glück erhob sich auf eine andere Ebene, weg vom körperlich irdischen, hin zu einer Dimension der Wahrheit, die nicht irdisch ist. 

    Und der Wind beruhigte sich. So oft ich hier gewesen war – seit dem Öffnen der Kuppel war der Wind ein ständiger Begleiter dieser Ebene, dieser Stadt. Doch heute beruhigte er sich. Der Staub legte sich. Umrisse wurden klarer. Die Zerstörung ist immer noch die selbe, doch jetzt schien der Wind nicht mehr alle Lebenskraft hinwegzutragen, die die Tendenz hat, sich von allein an verlassenen Orten anzusammeln und diese neu zu besiedeln. Der Wind hatte bisher Leben in dieser Öde verhindert. Jetzt, in der Stille, waren Energiefäden von neuem Leben fast spürbar. Nicht sichtbar, und ich wußte auch nicht, ob diese neue Tendenz von Dauer wäre, aber sie waren spürbar, zumindest im Moment.

    Veränderung

    Veränderung ist die einzige Konstante im Leben, zumindest in dieser irdischen Dimension. Und heute hatte ich auch hier zum ersten Mal das Gefühl, dass es weitergehen darf. Meine Geistführer ließen mich wissen, dass die Schar der Engel und Geistführer weiterhin an diesem Ort meditieren würden, auch in meiner Abwesenheit. Allerdings kann ihr Engagement nur so stark sein wie die Wichtigkeit, die ich meinen Besuchen in der Stadt gebe. Das himmlische Gesetz des freien Willen läßt es nicht anders zu. 

    Auch jetzt, Stunden später, bin ich noch voller Dankbarkeit über die Veränderung, die ich erleben durfte an dem düstersten Ort, an dem ich in diesem Leben bisher war. Oder an den ich mich erinnere. Jetzt gerade erlebe ich mich voller Klarheit und Zuversicht. Mir wurde bewußt, dass ich möglicherweise seit Jahren für tiefe Gefühle in meinem Inneren keinen passenden Ausdruck mehr gefunden hatte. Das war gar nicht so sehr Absicht, ich denke, es hat sich im Lauf der Zeit einfach so eingeschlichen. Oder vielleicht ist ausgeschlichen das bessere Wort. 

    Möglicherweise hat eine Implosion meiner Gefühle zu der Zerstörung an diesem Ort hier geführt, der früher vielleicht voller Leben war. Ich weiß nicht, ob ich mich in diesem Leben noch erinnern werde, aber ich weiß, dass ich wieder hierher kommen werde und mit den Engeln, Geisthelfern, Meistern und Lehrern hier meditieren werde, voller Dankbarkeit für ihre Unterstützung und voller Glück, dass ich noch hierher kommen kann. Und ich hoffe sehr, dass diese gemeinsame Meditation den Ort hier ändern wird. 

    Ich werde berichten …

    November 2025

  • Leistung

    Und was

    wenn es wirklich nicht darum geht, Leistung zu erbringen

    Also, wirklich nicht! Wenn der Wunsch nach Leistung an sich schon ein Schritt ist, der vom Weg wegführt. Wenn die Idee von Leistung bereits das Ego in den Vordergrund stellt.

    Was würde wohl passieren, wenn wir den Fokus wegschieben von „Leistung erbringen“ auf „Glück empfinden“? Glück empfinden in jedem Moment, egal, was der Moment gerade bringt. 

    Hast Du jemals daran gedacht, das auszuprobieren? Es gibt die Momente, in denen das Glück ganz nahe ist. Oder zumindest Zufriedenheit. Du stehst da und Dir wird bewusst, dass Du alles hast, was Du brauchst. Ein Dach über dem Kopf, es ist warm, Du hast gegessen. Es ist niemand da, der Dich ärgert. Vielleicht ist jemand da, der Dich erfreut. Dein Körper fühlt sich ok oder sogar gut an. Bist Du jetzt glücklich? Wenn Du nicht innehältst und Dir Dein Glück bewusst machst, bist Du möglicherweise nicht glücklich. Der Moment vergeht, das Leben geht weiter. Oder Du hältst inne und bist bewusst glücklich. In so einem Moment ist das nicht allzu schwierig.

    Und dann gibt es diese anderen Momente. Vielleicht hat Dich jemand gerade geärgert. Du fühlst Dich gestresst oder müde. Überfordert. Oder Dein Körper spielt nicht so mit, wie Du Dir das vorstellst. Vielleicht bist Du krank. Vielleicht sogar schwer krank. Und dabei musst Du doch noch … Oder Du wolltest zumindest noch … Ja, was? Ein Ziel erreichen? Jemand anderen oder Dich selbst zufrieden stellen? Eine Erwartung erfüllen?

    Und was, wenn Du jetzt innehältst. In diesem Moment der Unzufriedenheit, des Ärgers, der Müdigkeit, der Überforderung, des Schmerzes, der Hilflosigkeit, der Hoffnungslosigkeit. Wenn Du jetzt innehältst und alle Gedanken an eine Vergangenheit oder an eine Zukunft beiseite legst, vielleicht nur für einen Moment. Dann schaue auf Dich und erlaube Dir, glücklich zu sein. Erlaube es Dir einfach. Schau Dir den Ärger an und sei glücklich. Bemerke die Müdigkeit oder Überforderung und sei glücklich. Bemerke den Schmerz, und lass soviel Raum in Dir, dass neben dem Schmerz auch das Gefühl von Glücklichsein noch Platz hat. Bemerke, dass Du die Hilflosigkeit, die Hoffnungslosigkeit bemerken kannst. Wenn Du das bemerken kannst, kannst Du auch Glück bemerken.

    Und was, wenn Du den Gedanken, dass Leistung wichtig ist für Dich, weiter untersuchst. Was hat er Dir bisher gebracht im Leben? Auf welche Wege hat er Dich geführt. Sind das die Wege, die Du weitergehen möchtest? Ich sage nicht, dass Du keine Leistung bringen kannst. Es geht eher darum, wie wichtig Dir das ist. Manchmal ergibt sich Leistung ganz nebenbei. Und ein andermal erscheint es Dir lebenswichtig, etwas bestimmtes zu erreichen. Ist es wirklich „lebenswichtig“? Was verpasst Du, wenn Du alles auf dieses eine Ziel ausrichtest? 

    Und was wäre, wenn es wirklich völlig in Ordnung wäre, einfach nur Spaß zu haben? Du befindest Dich in der Arbeit, tust, wofür Du bezahlt wirst, und entscheidest Dich dafür, dass das ok ist. Es braucht nicht mehr. Kein „Extra“ oben drauf. Nichts besonderes. Es ist einfach ok. Du tust Deine Arbeit und genießt, dass Du eine Arbeit hast, und wenn die Zeit um ist, hörst Du auf, sie zu tun. Dann gehst Du nach Hause und auf dem Weg beschließt Du, dass Du es genießt, den Weg zu gehen. Vielleicht überlegst Du Dir sogar, wie Du noch etwas mehr Freude auf Deinem Weg haben könntest. Vielleicht lächelst Du auf dem Weg, weil sich das gut anfühlt. Und Du kommst nach Hause und der Haushalt wartet auf Dich. Niemand hat ihn in Deiner Abwesenheit gemacht. Und Du beschließt, dass Du Dir jetzt einen Tee machst, Dich ans Fenster setzt und hinausschaust. Zur Ruhe kommst und „Glück“ zulässt. Und dann erkennst Du, dass Du das Glück auch beim Aufräumen zulassen kannst. 

    Vielleicht ist es wirklich nicht wichtig, uns auf Leistung auszurichten. Vielleicht ist es nicht wichtig, was wir tun. Noch nicht einmal, warum wir es tun. Vielleicht ist es nicht wichtig, dass wir etwas besonderes leisten. Oder jemand besonderer werden. Vielleicht ist alles viel einfacher, als wir dachten. Vielleicht geht es wirklich nur darum, zu erkennen, dass jeder Moment die Möglichkeit bietet, Glück zu fühlen. Jeder. Sofort. 

    Genieße es.

    Oktober 2025

  • Mensch trifft auf System

    Vom Schutzengel eines geliebten Menschen

    Du solltest die Dinge aus einer höheren Perspektive betrachten. Wir erforschen gerade auf der Erde die Wirkung verschiedener Wirtschaftssysteme und wirtschaftliches Handeln. Dabei begeben wir uns in verschiedene Spannungsfelder und erforschen, was funktioniert und was nicht. Wir tun das nicht jeder für sich, sondern als Weltbevölkerung. Wie die Systeme für jeden einzelnen funktionieren, wissen wir bereits. Jetzt wollen wir herausfinden, wie die Systeme in der Interaktion funktionieren.

    Aktuell erforschen wir „Mensch trifft auf System“. Wenn wir damit erste Erfahrungen gemacht haben, und das wird bald der Fall sein, dann erforschen wir „System trifft auf System“. Wenn solche Gebiete erforscht werden, loten wir alle Bereiche der Existenz aus. Auch die, die nicht funktionieren. Dafür braucht es immer Freiwillige. Mutige, tapfere Seelen, die bereit sind, in die Konfliktbereiche vorzudringen. Da die Systeme um so vieles größer sind als die Individuen, gewinnen in der Mehrzahl der Fälle die Systeme. „In der Mehrzahl der Fälle“ meint, dass die Systeme sich langsamer anpassen als die Individuen. Je weiter eine Seele in den Konfliktbereich vordringt, desto mehr Reibung entsteht.

    Es geht nicht darum, ein definiertes Ziel zu erreichen. Alles, was passiert, ist Erforschung und Erfahrung. Die Erfahrungen jedes Einzelnen integrieren sich in die Erfahrungswelt der Menschheit, und von dort in die Erfahrungswelt der Erde, des Sonnensystems, der Galaxis und der darüber stehenden Wesenheiten.

    Mutige Seelen haben sich freiwillig gemeldet.

    Oktober 2017

  • Flüchtlinge

    Radha: Es freut uns sehr, dass wir zu diesem Thema Stellung nehmen dürfen. Sehr oft sind die Fragen an uns eher theoretischer Natur. So wie alle Ereignisse in eurem Leben, spiegelt auch die Flüchtlingsbewegung euer Innerstes wieder. Es ist ein Abbild eures Gruppenbewusstseins. Und für jeden einzelnen zudem ein Spiegel seiner selbst.

    Die Erde ist in Bewegung geraten. Ein Teil der Menschen verlässt ihre Heimat. Auch wenn ihr glaubt, sie sind „Wirtschaftsflüchtlinge“ und kommen nur, um sich ein besseres Leben zu erschaffen, so verlassen sie doch alles, was sie kennen, und gehen ins Unbekannte. Wie groß muss das Leid in deinem eigenen Leben sein, damit Du einen solchen Schritt in Erwägung ziehst? In ihrem Land herrscht große Unsicherheit. Selbst wenn keine Bomben auf dein Haus fallen, so verschwinden Menschen. Andere werden aus nicht immer einsichtigen Gründen erschossen. Alle, die nicht eindeutig Partei ergreifen, sind gefährdet. Die, die Partei ergreifen, sind es auch, doch nehmen sie die Gefährdung bewusst in Kauf. Viele der Menschen dort wollen einfach nur leben. Eine Zukunft haben. Sicherheit. Vielleicht auch Wohlstand. Wer möchte es ihnen verübeln?

    Diese Menschen wissen um die Gefahren der Flucht. Es gibt immer wieder Todesfälle. Familien werden getrennt. Doch zu bleiben erscheint ihnen gefährlicher als zu gehen. Wie verzweifelt müßtest du sein, damit du alles verlässt, was du  kennst, und einen Weg ins Unbekannte beschreitest? Und selbst die, die wissen, dass ihnen keine Gefahren auf der Flucht drohen, lassen alles zurück. Und sicher gibt es auch einige unter ihnen, die all das für ein großes Abenteuer halten. Die den Weg in eine bessere Zukunft suchen. Wer kann es ihnen verübeln? Wurden nicht die Grenzen des Ostblocks gesprengt, weil sich die Menschen dort nach dem Wohlstand des Westens sehnten?

    Hast du jemals daran gedacht, dass die Energie im System Erde genauso wenig gleich verteilt ist wie die Energie in eurem eigenen System? Stell dir vor, der Westen stellt den Kopf mit euren Gedanken dar. Die rebellierenden Länder symbolisieren eure Gefühlswelt. Ist es weise, die eigenen Gefühle zu missachten und am Ende sogar Krieg gegen sie zu führen? Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, so kommt der Berg zum Propheten. Die Menschen strömen in euer Land. Die Gefühle beanspruchen einen lebenswerten Platz. Sie wollen leben. Wer möchte es ihnen verdenken?

    Aus einer höheren Perspektive betrachtet sind all diese Themen leicht zu durchschauen. Eure Länder haben sich eingemischt, um ihre eigenen Interessen zu vertreten, sei es Macht oder Geld oder Geltungsbereich. Und nun schwappt die Welle zurück. Die Erde ist klein geworden. Ihr seid viele. Ihr seid beweglich. Ihr seid vernetzt. Ihr habt viel auf die Macht der Gedanken gesetzt. Jetzt holt die Emotion auf.

    Wie geht ihr mit unwillkommenen Emotionen um? Jeder einzelne von euch? Schiebt ihr sie lieber weg? Unterdrückt ihr sie? Badet ihr darin und befeuert sie damit? Oder heißt ihr sie willkommen wie einen Freund, der euch etwas lehren möchte? Es sind Menschen, die da kommen, mit Wünschen, Träumen und Sehnsüchten, so wie du sie hast. Wirst du mehr Aufmerksamkeit lenken auf Eure Unterschiede? Oder kannst du die Gemeinsamkeiten sehen? Wirst du dich isolieren? Oder wirst du dich verbinden? Dies hier ist eine Angelegenheit des Gruppenbewusstseins. Und eine Angelegenheit von jedem Einzelnen von euch.

    Fühlt in euch hinein. Dazu seid ihr jetzt mehr aufgefordert als je zuvor. Fühlt hinein bis in die Tiefen eurer Seele. Dort findet ihr eure eigene Antwort. Gerne begleiten wir euch auf diesem Weg mit der Kraft unserer Liebe.

    Radha und die Gemeinschaft der Wesen zur Unterstützung der Vereinigung der Erde

    April 2017

    Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und Teil der Website bahe-online.de.

  • Gedicht ‚Wachstum‘

    Wenn draußen die Sonne lacht, und mein Herz traurig ist,

    wenn draußen das Leben feiert, und die Schwere mir schier die Flügel bricht,

    wenn Tränen an die Oberfläche drängen, und die Kontrolle um ihre Berechtigung ringt,

    wenn das Scheitern umfassend erscheint …

    und eine Stimme in mir sagt:

    ‚Sei lieb zu dir selbst. Gerade jetzt.‘

    Dann ist die Wahrheit nicht mehr fern.

    Wachstum geschieht.

    Komme zu Dir.

    Komm nach Hause.

    Herbst 2014

  • Heilung ist immer da

    Heilung ist immer da. Sie ist immer um uns herum. Wir sind es, die die Mauern aufbauen und aufrechterhalten. Und dann wundern wir uns, weshalb wir nicht gesund werden. Und fühlen uns einsam und verlassen.

    Dabei wartet hinter dieser Mauer ein Heer von Wesen, die uns lieben. Die uns unterstützen, die Hand reichen und uns zur Gesundung tragen. Zur Heil-Werdung. Alles, was es braucht, ist unsere Bereitschaft.

    Ich bin kein treuer Anhänger einer Kirche. Ich bevorzuge es, an Christi Lehre der Liebe zu glauben. Und dazu passt dieser Spruch gut:

    Bittet, so wird euch gegeben werden. Fragt an, so wird euch aufgetan.

    (freie Abwandlung des Textes aus Matthaeus 7:7).

    Jeder von uns kann seine Hände um ein Glas Wasser legen und Gott (Mutter-Vater-Gott, Christus, Maria, ein aufgestiegenes Wesen, das er ehrt) bitten, durch eure Hände genau die Energie ins Wasser fließen zu lassen, die ihr jetzt braucht, um heil zu werden. In der Zeit, die für euch genau die richtige ist. Trinkt das Wasser, und dann vertraut. Oder legt euch eure Hände auf und bittet um Heilenergie durch eure Hände. Es gibt 1000 andere Wege.

    Bitte achtet darauf, wen ihr bittet. Bittet ein Wesen der Liebe und der Heilung. Und dann lasst los. Ihr habt gebeten. Es wird euch gegeben werden. In der für euch richtigen Zeit.

    Wenn die helfenden Hände nach euch greifen, dann schickt sie nicht fort. Heilung vollzieht sich vielleicht anders, als ihr erwartet. Für mich ist das der schwerste Schritt. Anzunehmen. Zu lassen. Zu-lassen.

    Wir sind hier, um Erfahrungen zu machen. Erlaubt euch, dass eure Erfahrungen lichtvoll sind.

    Januar 2013

  • Chakren und Kristallkörper

    In einer Email, die ich Anfang Dezember 2012 bekommen habe, wird das Thema Chakren und Kristallkörper angesprochen. Die Frage an Radha: Was sagst Du zu den Inhalten dieser Email.

    Radha: Seit Anbeginn der Zeit macht ihr Menschen euch Bilder von dem was ist, oder dem, was ihr glaubt, dass es ist. Und ihr glaubt an eure Bilder. Was ist Wahrheit? Was ist Realität?

    Auf allen Dimensionen sind alle Wesen Schöpfer  ihrer Dimension. Ihr erschafft. Was ihr glaubt, das ist. Das gilt für euch als Menschheit genauso wie für jeden einzelnen von Euch. Ihr kennt nicht alle Hintergründe dieses Systems. Durchschaut nicht alle Spielarten. Und das ist gut so. Es geht darum, die Illusion aufrecht zu erhalten.

    Ja, das Spiel ändert sich jetzt. Die Qualität der Energie auf der Erde verändert sich. Doch die oben beschriebenen Regeln gelten für viele Dimensionen. Diese Regeln bleiben auch während eures Umbruchs auf der Erde erhalten. Und danach. Du weißt, wir definieren Zeit hier anders. Zeit fällt ebenso unter diese Definition wie alles andere.

    Steht also schon fest, wohin die Erde geht und was der Endzustand sein wird (den es zu keiner Zeit in keiner Dimension gibt)? Tatsächlich stehen einige Rahmenbedingungen schon fest. Soviel Hilfe wurde euch gesandt. Soviel Unterstützung gibt es von anderen Dimensionen. Und kraftvolle Wesen haben in eure Zeit inkarniert, um den Prozess zu begleiten. Sie formen euer Wissen und Denken neu und damit die neue Realität der Erde. Immer mehr von euch beginnen, sich zu öffnen. Euer Denken ist es, das die Erde auf ihre neue Stufe hebt.

    Du fragst: Gibt es die Chakren? Habt ihr daran geglaubt? Glaubt ihr noch? Wie überzeugt seid ihr von eurem Glauben? Hat es sie je gegeben für die Menschen, die nie von ihnen gehört haben? Was passiert, wenn ein Mensch ohne irgendeine Vorstellung von Chakren zu einem Weisen kommt, der seine Chakren betrachtet? Zwei Realitäten begegnen sich. Und interagieren miteinander. Was passiert, wenn der Weise beginnt, an den Chakren des Menschen zu arbeiten? Wie überzeugt ist der Weise von seinem Tun? Wie zweifelsfrei kannst Du heute noch an Chakren denken, nachdem du diese email gelesen hast?

    Und nun frage dich: Spielt es wirklich eine Rolle? Was, glaubst du, ist wirksamer: Die Reinheit des Glaubens oder das, was du glaubst? Spielt es eine Rolle, ob du Gott oder Allah verehrst?

    Ja, eure menschlichen Körper samt ihren Energiefeldern verändern sich. Das haben sie, sofern ihr in der Zeit denkt, schon immer getan. Und sie werden es weiter tun. Verändern sie sich jetzt schneller als zu einer anderen Zeit? Veränderung bewegt sich meist in Wellen (innerhalb von Zeit). Ihr strebt auf den Gipfel einer Welle zu. Das gibt euch den Eindruck, dass Veränderungen jetzt schneller stattfinden als zu anderen Zeiten.

    Und noch einmal frage ich: Spiel es eine Rolle? Eure Wahrheit ist in Euch. Wo auch immer ihr seid: Der Weg ist nach innen. Findet euch. Findet eure Einheit. Eure Ganzheit. Löst den Glauben des Getrenntseins. Lasst ab von der Illusion der Zerrissenheit. Spürt die Einheit in euch. Ihr werdet sie nirgendwo außerhalb von euch finden.

    Gehe in diese Einheit. Jetzt!
    Erfahre. Erlebe. Hier. Jetzt!
    Verbinde dich mit allem, was ist. Mit ALLEM, was ist! Jetzt!

    Nimm dir ein paar Minuten Zeit für diese Übung. Jetzt!

    Diese Erfahrung ist kein Schritt, den ihr macht, und ihr seid da. Es ist ein Weg. Je weiter du ihn gehst, desto intensiver wirst du es erfahren. Und auch dieser Weg bewegt sich in Wellen. Lass dich nicht von einem Wellental vom Weg abbringen.

    Fühle die Einheit. Jetzt!

    Rufe dazu alle Helfer aus den höheren Dimensionen. Bitte Dein Helferteam und dein Höheres Selbst dich zu führen. Bleibe so lange dabei, bis Du einen Eindruck von Einheit gewonnen hast. Wiederhole diese Übung (oder eine beliebige andere, die dich die Einheit erfahren lässt) so oft du magst und kannst.

    Das ist der Weg. Hier wirst Du die Antworten finden. Mache das! Jetzt!

    Wart ihr da? Habt ihr die Einheit gespürt? Wer von euch wollte freiwillig zurück? Ihr ward nicht da!

    Als Du in der Einheit warst: Hattest Du Chakren? Hattest Du einen Kristallkörper? Wenn du wirklich in der Einheit bist, dann verschwindet diese Frage. Entweder, oder – beides schließt das jeweils andere aus.

    Was also ist die Wahrheit? Die einzige Wahrheit ist die Einheit. Da ihr auf der Erde seid, bevorzugt ihr die Trennung. Erst die Trennung macht gewisse Erfahrungen möglich.

    Es geschehe nach eurem Glauben.

    Das, wovon du wirklich bis in die tiefsten Tiefen deines (irdischen) Wesens überzeugt bist, das hat in diesem Moment die meiste Kraft. Und im nächsten Moment ist es genauso.

    Es geschehe nach eurem Glauben.

    Und dann kommst Du in die Einheit. Und alles ist anders. Du kommst zurück und definierst einige Dinge neu. Und wieder ist dein Glaube, dein innigster Glaube, der in die verborgensten Winkel  deines Wesens hinein wirkt, der wirksamste. Und das mag heute dieser Glaube sein und morgen ein anderer.

    Und es geschehe nach Deinem Glauben.

    Ich liebe Dich. Ich liebe euch alle. Möge das Licht in dieser Botschaft eure Herzen erwärmen.

    Dezember 2012