Flüchtlinge

Dieser Text wurde im April 2017 gechannelt.

Radha: Es freut uns sehr, dass wir zu diesem Thema Stellung nehmen dürfen. Sehr oft sind die Fragen an uns eher theoretischer Natur. So wie alle Ereignisse in eurem Leben, spiegelt auch die Flüchtlingsbewegung euer Innerstes wieder. Es ist ein Abbild eures Gruppenbewusstseins. Und für jeden einzelnen zudem ein Spiegel seiner selbst.

Die Erde ist in Bewegung geraten. Ein Teil der Menschen verlässt ihre Heimat. Auch wenn ihr glaubt, sie sind „Wirtschaftsflüchtlinge“ und kommen nur, um sich ein besseres Leben zu erschaffen, so verlassen sie doch alles, was sie kennen, und gehen ins Unbekannte. Wie groß muss das Leid in deinem eigenen Leben sein, damit Du einen solchen Schritt in Erwägung ziehst? In ihrem Land herrscht große Unsicherheit. Selbst wenn keine Bomben auf dein Haus fallen, so verschwinden Menschen. Andere werden aus nicht immer einsichtigen Gründen erschossen. Alle, die nicht eindeutig Partei ergreifen, sind gefährdet. Die, die Partei ergreifen, sind es auch, doch nehmen sie die Gefährdung bewusst in Kauf. Viele der Menschen dort wollen einfach nur leben. Eine Zukunft haben. Sicherheit. Vielleicht auch Wohlstand. Wer möchte es ihnen verübeln?

Diese Menschen wissen um die Gefahren der Flucht. Es gibt immer wieder Todesfälle. Familien werden getrennt. Doch zu bleiben erscheint ihnen gefährlicher als zu gehen. Wie verzweifelt müßtest du sein, damit du alles verlässt, was du  kennst, und einen Weg ins Unbekannte beschreitest? Und selbst die, die wissen, dass ihnen keine Gefahren auf der Flucht drohen, lassen alles zurück. Und sicher gibt es auch einige unter ihnen, die all das für ein großes Abenteuer halten. Die den Weg in eine bessere Zukunft suchen. Wer kann es ihnen verübeln? Wurden nicht die Grenzen des Ostblocks gesprengt, weil sich die Menschen dort nach dem Wohlstand des Westens sehnten?

Hast du jemals daran gedacht, dass die Energie im System Erde genauso wenig gleich verteilt ist wie die Energie in eurem eigenen System? Stell dir vor, der Westen stellt den Kopf mit euren Gedanken dar. Die rebellierenden Länder symbolisieren eure Gefühlswelt. Ist es weise, die eigenen Gefühle zu missachten und am Ende sogar Krieg gegen sie zu führen? Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, so kommt der Berg zum Propheten. Die Menschen strömen in euer Land. Die Gefühle beanspruchen einen lebenswerten Platz. Sie wollen leben. Wer möchte es ihnen verdenken?

Aus einer höheren Perspektive betrachtet sind all diese Themen leicht zu durchschauen. Eure Länder haben sich eingemischt, um ihre eigenen Interessen zu vertreten, sei es Macht oder Geld oder Geltungsbereich. Und nun schwappt die Welle zurück. Die Erde ist klein geworden. Ihr seid viele. Ihr seid beweglich. Ihr seid vernetzt. Ihr habt viel auf die Macht der Gedanken gesetzt. Jetzt holt die Emotion auf.

Wie geht ihr mit unwillkommenen Emotionen um? Jeder einzelne von euch? Schiebt ihr sie lieber weg? Unterdrückt ihr sie? Badet ihr darin und befeuert sie damit? Oder heißt ihr sie willkommen wie einen Freund, der euch etwas lehren möchte? Es sind Menschen, die da kommen, mit Wünschen, Träumen und Sehnsüchten, so wie du sie hast. Wirst du mehr Aufmerksamkeit lenken auf Eure Unterschiede? Oder kannst du die Gemeinsamkeiten sehen? Wirst du dich isolieren? Oder wirst du dich verbinden? Dies hier ist eine Angelegenheit des Gruppenbewusstseins. Und eine Angelegenheit von jedem Einzelnen von euch.

Fühlt in euch hinein. Dazu seid ihr jetzt mehr aufgefordert als je zuvor. Fühlt hinein bis in die Tiefen eurer Seele. Dort findet ihr eure eigene Antwort. Gerne begleiten wir euch auf diesem Weg mit der Kraft unserer Liebe.

Radha und die Gemeinschaft der Wesen zur Unterstützung der Vereinigung der Erde

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