Autor: Barbara Heinrichs

  • Dein wahres Selbst entdecken – gib deinem inneren Licht Raum

    Dein wahres Selbst entdecken – gib deinem inneren Licht Raum

    Wer bin ich wirklich, jenseits meiner Ängste, Schuldgefühle und Vorstellungen von mir selbst? In diesem Channeling lädt uns Radha, ein lichtvolles Wesen aus einer höheren Dimension, dazu ein, unser wahres Selbst zu entdecken und unserem inneren Licht wieder mehr Raum zu geben.

    Ich glaube, dass durch ein Channeling nicht nur Worte, sondern auch Licht, Liebe und höhere Energien zu uns fließen können. So kann bereits das achtsame Anhören der Botschaft etwas in uns berühren und unsere eigene innere Liebe zum Schwingen bringen.

    Zum ersten Mal stelle ich ein Channeling auch als Audioaufnahme zur Verfügung. Mit der Veröffentlichung von Audioaufnahmen habe ich bisher wenig Erfahrung. Die Aufnahme ist unbearbeitet und im Originalzustand.

    Während eines Channelings befinde ich mich in einem meditativen Trance-Zustand. Die Sätze kommen langsam, manche Formulierungen wirken vielleicht ungewohnt und es entstehen immer wieder längere Pausen. Die Audioaufnahme gibt das Channeling genau so wieder, wie es entstanden ist.

    Im geschriebenen Text habe ich einige Ergänzungen in Klammern ( ) eingefügt, um das Verständnis zu erleichtern. Diese Ergänzungen sind in der Originalaufnahme nicht enthalten.

    Dieses Channeling ist ursprünglich für mich persönlich entstanden. Dennoch möchte ich es gerne teilen, in der Hoffnung, dass auch andere Menschen etwas Wertvolles für sich daraus mitnehmen können.


    Hallo Radha,

    gibt es etwas, das du mir sagen willst, was vielleicht auch für andere von Interesse ist?

    Meine Liebe,

    wir freuen uns sehr, dass du wieder bei uns bist. Du bist hier sehr willkommen. Dies gehört zu deinem Zuhause. Dies, das Zusammensein mit uns, ist ein Teil deiner Welt, deines Seins. Du würdest gut daran tun, öfter bei uns vorbeizuschauen. Du wünschst dir eine Botschaft für die Welt. Wir haben eine Botschaft für dich und wenn du sie mit der Welt teilen willst, so ist das völlig in Ordnung.

    Wisse, du siehst nicht, wer du bist. Du schaust an dir vorbei, du schaust ums Eck. Du machst Dinge kompliziert. Du siehst nicht wer du bist. Wenn du hier (bei uns) bist, kannst du ein besseres Gefühl dafür entwickeln und wenn du zulässt, dass wir durch dich sprechen, dann kann sich dieses Gefühl, wer du bist, auch auf andere Menschen ausbreiten.

    Denn wisse, du bist nicht Schuld, du bist nicht Traurigkeit, nicht Angst, nicht Wut, nicht Zorn, Hass oder Rache. Das alles sind Gefühle, die du angenommen hast, wenn du sie denn empfindest. Doch das bist nicht du.

    Du wünschst dir nichts sehnlicher als du selbst zu sein. Und wenn du das willst, lass zuvor all diese Ideen, was du sein könntest, wirklich los. Du brauchst Platz. Miste aus. Erlaube den Gedanken, den Gefühlen, den Anteilen, die nicht du sind, zu gehen. Schick sie weg.

    Und wenn diese Anteile gehen oder du sie wegschicken sollst, dann mag sich das anfühlen, als würde danach nicht viel kommen. Es mag sich leer und vielleicht sogar ein wenig verloren anfühlen. Doch wisse, das ist nur daher, weil diese Gefühle, die du wegschickst, diese Gedanken, so grob, so rau, so gewalttätig sind.

    Und das, was du wirklich bist, ist fein und zart, mild und leise, viel feiner. Wenn du also eine gewisse Zeitlang deine Wahrnehmung hauptsächlich auf diese groben Strömungen in dir gerichtet hast, dann hast du vermutlich den Blick und das Gefühl für das Feine in dir zur Seite gedrängt. Erst wenn das Grobe gewichen ist, wird sich dieses Feine vom Rand deines Bewusstseins lösen und wieder in dein Mittelfeld einfließen.

    Es ist da, es ist immer da. Dein Selbst kann nicht wirklich gelöscht, beschädigt, vernichtet oder auch nur völlig verdrängt werden. Es ist immer da. Du magst es zur Seite schieben, du magst es verdecken. Zieh den Schleier weg und gib ihm Raum. Ertrage das Gefühl „da ist nichts“ für eine kurze Weile und erlaube dir, dich auf das Feine, was wirklich du bist, einzustellen.

    Und vielleicht tust du dir leichter, wenn du einen Begleiter wählst, ganz nach deinem Glauben. Solange der Begleiter hell und licht ist und dir ein Gefühl von Sicherheit vermitteln kann, ist das in Ordnung. Wähle diesen Begleiter jetzt.

    Und dann erlaube all den groben Strömungen jetzt zu gehen. Erlaube dir ins Unbekannte zu springen. Sieh zu, wie viel Platz ist. Und wenn der Platz noch nicht weit ist, dann weite ihn. Lasse grobe Strömungen los.

    Frage dich, wer du glaubst, dass du bist. Du hattest heute schon einige Gedanken, die dir sagen, was du von dir glaubst. Du glaubst, „Strafe verdient zu haben“. (Du kannst hier alles einsetzen, was Du heute schon von Dir geglaubt hast). Das ist eine sehr grobe und eine sehr Gottferne Einschätzung deiner selbst. Und du kannst diesen Gedanken jetzt loslassen für den Moment oder für immer.

    Denn wisse, du bist ein Kind Gottes. Du bist Licht. Licht ist deine Natur. Du bist das Feine, das Zarte. Und manchmal mag sich auch dieses Feine und Zarte sehr kraftvoll anfühlen. Freude, Liebe sind die stärksten Kräfte im Universum. Aber du findest sie nicht in den groben Ebenen des Selbsthasses und der Rachegefühle. Auch nicht dort, wo Angst herrscht.

    Erlaube deinem inneren Licht sich auszudehnen und auf die groben Gefühle, die vielleicht nicht sofort gehen wollen, zu strahlen. Erlaube dem Licht, die dunklen Stellen in dir zu erleuchten. Das Dunkel wird gehen, wird sich auflösen wie Nebel, der von der Sonne vertrieben wird.

    Und vielleicht tust du gut daran, diese Vorstellung, diese Übung zu wiederholen. Wie Licht all die Schatten in dir beleuchtet und damit auflöst und vertreibt und Platz schafft. Platz für dein Selbst. Und dann gib ihm Raum und erlaube, dass es sich zeigt. Und vielleicht hast du jetzt schon eine Ahnung, eine Ahnung von dem, was sich da zeigen will. Vielleicht spürst du schon tief in dir, dass etwas da ist, was sich ausdehnen will und Raum oder Zuspruch oder Verbindung oder Liebe oder eine helfende Hand braucht.

    Und vielleicht magst du diesem Teil (in Dir) jetzt versichern, dass er willkommen ist und du dich freust, wenn er sich zeigt. Mehr und mehr zeigt. Dies ist nichts, was häufig in wenigen Sekunden vonstattengeht.

    Es mag sein, dass du dir diesen Text, diese Aufnahme, wie immer der Inhalt zu dir kommen mag, öfter anhörst. Mit jedem Mal tiefer gehst, mit jedem Mal feiner wirst, mit jedem Mal mehr Raum schaffst und mehr Raum gibst für das, was du bist. Und dann freue dich über das Feine, das Zarte, was sich dir zeigen mag.

    Gib ihm auch Stille.

    Und wisse, du bist gesegnet. Du bist gesegnet. Ihr alle seid gesegnet. Ihr seid Kinder Gottes. Ihr seid Licht. Und alles andere, was ihr glaubt, dass ihr seid, was nicht Licht ist, das seid nicht ihr. Wendet euch dem Licht in euch zu. Gebt ihm Raum, gebt ihm Milde, gebt ihm Wohlwollen, Wertschätzung, Verständnis und Liebe. Ladet es ein. Und wenn ihr Raum in euch geschaffen habt, wird es sich zeigen.

    Und wenn ihr die Übung beenden wollt, dann dankt ihr vielleicht euch selbst für die Zeit, die ihr euch gegeben habt. Und vielleicht dankt ihr eurem Führer für die Begleitung, die er (/sie) euch gewährt hat. Und vielleicht seid ihr euch selbst ein wenig näher gekommen, habt etwas mehr Verständnis von dem, was ihr wirklich seid.
    Und vielleicht wollt ihr der Einladung folgen, da wieder hinzugehen, da wieder hinzuschauen, euch besser kennenzulernen, euch mehr Raum zu verschaffen, euch mehr Raum zu geben und diesen Raum für euch selber zu nutzen und mehr von euch zu erfahren.

    Wisset, ihr seid freudvoll. Alles, was sich zeigen wird, ist Freude und wenn es nicht Freude ist, dann seid das nicht ihr und es ist ein weiteres Stück, das ihr zur Seite schaffen könnt und damit werdet ihr den Raum vergrößern. Seid gesegnet.

    Sei du gesegnet dafür, dass du uns den Raum gibst zu sprechen. Wisset, unsere Liebe und unsere Weisheit und alles, was wir euch geben können, steht euch immer zur Verfügung. Wir freuen uns über jeden Kontakt und jede Frage und wir helfen gerne so gut wir können.

    Und wisset, im Licht sind wir eins. Wir lieben euch.

    Danke Radha für deine Worte, für deine Begleitung und für das Licht, das du uns gibst.


    Wenn du die Botschaft von Radha lieber hören möchtest, findest du hier das Channeling in seiner ursprünglichen Form – mit allen Pausen und so, wie die Worte während der Aufnahme zu mir gekommen sind.

    Alles Liebe

  • Innere Bilder loslassen und wieder leichter werden

    Innere Bilder loslassen und wieder leichter werden

    Manche Erfahrungen hinterlassen Spuren, die uns lange begleiten. Aus Schmerz, Enttäuschung oder Überforderung entstehen innere Bilder, die unsere Wahrnehmung prägen und mit der Zeit zu seelischem Ballast werden können. Diese Bilder bewusst loszulassen kann helfen, wieder leichter zu werden, Vertrauen zu finden und den Blick für das zu öffnen, was im gegenwärtigen Augenblick wirklich da ist.

    Liebe Freundin,

    dein Schmerz ist groß, wir sehen das. Was du erlebt hast, kam unerwartet. Unsere Liebe ist mit dir. Es gibt vieles, was wir dir sagen könnten, doch ist es vor allem unser Wunsch, dir Mut zuzusprechen und dich unserer Liebe und der Liebe Gottes zu versichern. Wisse, du bist nicht allein. Du bist jetzt nicht allein, und du warst es nie. Es mag Zeiten gegeben haben, in denen es sich für dich anders angefühlt hat. Doch wisse, du bist niemals allein. Unsere Liebe ist mit dir, und die Liebe Gottes hüllt dich ganz und vollkommen ein.

    Diese Worte sprechen wir zu dir und für dich. Sie sind gedacht, um dein Herz zu erreichen. Wir wünschen uns, dass diese Worte einen neuen Samen in dein Herz setzen. Erkenne, wer du bist. Mit diesen Worten setzen wir den Samen der Erkenntnis in dein Herz. Du hast dir ein Bild gemacht. Ein Bild von dir und ein Bild über die Welt.

    Oh, wenn du nur erkennen könntest, was dich wirklich schmerzt. Es ist nicht die Welt, es sind nicht deine Erfahrungen. Was dich schmerzt sind die Bilder, die du dir gemacht hast. Du schaust auf dich und du schließt ein, was du an dir sehen magst und du schließt aus, was dir an dir nicht gefällt. Dann nimmst du diesen Blick, diese Auswahl, und überträgst sie auf die Welt. Du blickst auf andere und auf Ereignisse und entscheidest, zu begrüßen, was du sehen magst und abzulehnen, was du auch in dir abgewiesen hast.

    Jetzt bist du gefangen in deinen Bildern und kannst nicht mehr erkennen, dass der Schmerz, den du empfindest, aus den Bildern kommt, die du gemacht hast, und nicht aus dem, was tatsächlich passiert.

    Was würde wohl passieren, wenn du all diese Bilder, all die Bewertungen, in einem Augenblick loslassen könntest?

    Vielleicht erlaubst du uns, dir eine Vorschau, einen Blick in die Möglichkeiten zu gewähren? Stell dir vor, nur für die die Dauer dieser Schau, du wärest in einem geschützten Raum. Ein Raum, in dem es keinen Angriff gibt und keinen Angreifer. In dem kein Vorwurf möglich ist, weder von anderen zu dir noch von dir zu anderen. Ein Raum, der so sicher und voller Liebe ist, dass du ganz gewiss sein kannst. Nichts wird dir hier Schmerz verursachen oder deine Integrität, deine Ganzheit stören.

    Und jetzt stell dir vor, der Samen, den die Liebe in dein Herz gesetzt hat, leuchtet hell auf. Du siehst genauer hin, und du erkennst, dass der Samen ein Tor ist. Ein Tor zu einer Ebene der Realität, die so voller Licht und Liebe ist, dass die Strahlen selbst durch dieses kleine Tor hindurch mit Leichtigkeit dein ganzes Sein erfüllen können. Deine Aufmerksamkeit erlaubt es dem Samen, sich noch ein Stück weiter zu öffnen. Das Licht erstrahlt, hell und schön, und hüllt dich zunehmend ein. Du gibst dem Licht Zeit und es strahlt in jede Ecke deines Seins. Und während du die Schönheit des Lichtes bewunderst und die Wärme und die Erleuchtung genießt, die es mit sich bringt, bemerkst du zunehmend Bilder, die vereinzelt in bisher dunkleren Bereichen deines Seins erscheinen. Vielleicht erkennst du die Bilder nur als Schemen, die an dir vorbeiziehen, ohne dass du ihrer wirklich gewahr wirst. Vielleicht kannst du auch das eine oder andere Bild erkennen.

    Es ist nicht wichtig, wie genau du die Bilder siehst. Konzentriere deine Aufmerksamkeit auf das Licht, dass durch das Samen-Tor hindurch dein ganzes Sein erfüllt. Bemerke, wie die Bilder, die auftauchen, als Schemen oder konkret oder irgendetwas dazwischen, von dem Licht beschienen werden. Bemerke, wie die Bilder beginnen, sich im Licht an den Kanten aufzulösen. Eines nach dem anderen. Zuerst lösen sich die Kanten der Bilder, dann strömt das Licht in das Innere der Bilder und löst sie mehr und mehr auf. Beobachte, wie sich das erste Bild in nichts auflöst, einfach verschwindet. Ein Bild nach dem anderen, dass du dir von dir, von deinem Leben und von der Welt gemacht hast, wird von dem wunderbaren Licht der Liebe beschienen. Das Licht hat die Kraft, Wahres zu stärken und Falsches aufzulösen. Bilder, die du dir machst, können immer nur den Moment festhalten. Schon im nächsten Moment kann die Sicht, der Blick, verändert sein, und das Bild ist falsch.

    Bemerke, wie mehr und mehr Bilder vom Licht vollständig aufgelöst werden. Bemerke, wie weitere Bilder aus den Schatten deiner Selbst auftauchen und sich der Prüfung durch das Licht stellen. Vielleicht kannst du feststellen, dass Bilder aus bestimmten Bereichen deines Körpers auftauchen. Vielleicht sind das gerade die Bereiche deines Körpers, mit denen du Schwierigkeiten hast.

    Erlaube deinem Sein weiter, Bilder aus den Schatten hervorzuheben und dem Licht zur Prüfung zu überreichen. Erlaube dem Licht weiterhin, jedes Bild, dass im Jetzt keine Wahrheit zeigt, aufzulösen. Vielleicht strömen aus vielen Bereichen deines Körpers Bilder ins Licht, um sich einer Wahrheitsprüfung zu stellen. Wisse – dein System gibt diese Bilder gerne ab! Was nicht wahr ist, dimmt dein Licht und füllt die Schatten. Erlaube dir, diesen Prozess zu genießen. Vielleicht kannst du spüren, wie du leichter wirst, während sich Bilder auflösen. Vielleicht spürst du , wie dir leichter wird.

    Bleibe mit deiner Aufmerksamkeit beim Licht. Beobachte, wie Bilder auftauchen und sich dem Licht stellen. Beobachte, wie Bilder vergehen. Erlaube dem Prozess, sich fortzusetzen, solange dir danach ist oder bis immer weniger Bilder sich ins Licht stellen. Die Schatten werden ihren Inhalt nicht auf einmal freigeben. Und das ist gut so.

    Wenn du das Gefühl hast, dass es für den Moment genug ist, dann bedanke dich bei deinem System. Bedanke dich bei dem Licht für die Wärme, die Liebe, den Schutz. Vielleicht kannst du das Leben spüren, dass im Licht enthalten ist. Vielleicht fühlst du jetzt mehr Energie durch das Licht oder durch die Auflösung der Bilder. Bedanke dich auch bei den Schatten. Sie haben dich unterstützt durch ihre Bereitschaft, Bilder ins Licht zu schicken.

    Lenke deine Aufmerksamkeit noch einmal auf das Licht. Lass dich noch einmal von der Liebe wärmen. Dann nimm einen tiefen Atemzug und komme langsam ins Hier und Jetzt. Nimm wahr, wie du dich jetzt fühlst. Fühle das Licht, die Liebe, vielleicht die Leichtigkeit und das Leben, in diesem Augenblick. Fühle die Wahrheit dieses Augenblicks.

    Diese Zeilen sind für dich, liebe Freundin. Du hast nicht kommen sehen, was passiert ist. Wie oft trifft das auf euch zu. Du wurdest überrascht, vielleicht überwältigt. Also hast du dir Bilder gemacht, um das, was passiert ist, für später zu speichern. Es war zu viel, um es auf einmal zu bewältigen. Doch wisse: Die Bilder zu behalten verschleiert und verzerrt deine Wahrnehmung. Zu viele aufbewahrte Bilder in dir verhindern, dass du Wahrheit von Falschheit unterscheiden kannst. Dann gehst du falsche Wege und findest vielleicht nicht zurück ins Licht.

    Nimm dir die Zeit, Bilder aus den Schatten aufsteigen zu lassen und sie der Prüfung des Lichtes zu unterziehen. Erlaube dir, dem Licht den Raum zu geben, Dein Gefühl von Wahr und Falsch wieder herzustellen. Erlaube dem Licht, dein Sein von innen heraus aufzufüllen. Erlaube dem Tor im Samen, dein ganzes Sein zu erleuchten. Erlaube dem Samen, den wir in dein Herz gepflanzt haben, zu wachsen und dir den Weg zum Licht zurück zu zeigen.

    Wisse, du bist gesegnet. Du bist ein Kind Gottes. Du bist, was du schon immer wahrst und immer sein wirst – Du bist, wie Gott dich schuf. Und was auch passiert, du kannst niemals anders sein.

    Wisse, du bist immer begleitet, immer unterstützt und immer beschützt. Du bist immer geliebt und du bist immer Liebe, auch dann, wenn deine inneren Bilder die Schatten vergrößern und dir den Blick auf das Licht verstellen. Der Weg zurück ist immer möglich. Das Licht wird dich immer finden und du wirst das Licht immer finden.

    Wisse, die Wahrheit ist im Licht und das Licht ist die Wahrheit. Wir sind mit dir.

    Alles Liebe

    Aktuell:

    Ein Moment der Dunkelheit. So dunkel, dass es das ganze Licht auszusperren scheint. Kein Ziel, kein Sinn. Wozu? Hoffnung scheint zu nichts zu führen. Und dann?

    Anerkennung betritt die Bühne. Zuerst ganz leise, fast unsichtbar. Das Licht der Anerkennung vertreibt die ersten Schatten, erzeugt ein wenig Helligkeit.

    Was wird anerkannt? Von wem? Der Wunsch nach Anerkennung ist tief in uns verwurzelt. In manchen mehr, in anderen weniger. Für die, die es brauchen, scheint es ein Lebenselixier zu sein, ohne das Leben sinnlos erscheint.

    Das Selbst beginnt, das Selbst anzuerkennen. Das Licht wird heller, aber genügt es, um die Schatten zu vertreiben? Das Selbst ruft Helfer, Helfer des Lichtes. Die geistigen Begleiter senden Strahlen der Anerkennung, des Lichtes. Doch reicht es, um die Dunkelheit vollständig zu vertreiben?

    Die Erkenntnis – das Licht der Anerkennung der geistigen Helfer war immer da. Die Frage ist: Können wir es zulassen? Können wir es in uns lassen? Erlauben wir uns, die Anerkennung, das Licht, anzunehmen?

    Erlauben wir uns, den Widerstand gegen Anerkennung aufzugeben? Zuerst den Widerstand gegen Anerkennung durch unsere geistigen Helfer, dann den Widerstand gegen unsere Selbst-Anerkennung!

    Stell dir vor, für einen Moment, wie wäre es, in Anerkennung zu baden.

    Anerkennung für das, was gut gelaufen ist. Und Anerkennung für die Bemühung, wenn es nicht so gut gelaufen ist. Anerkennung für unser Lernen. Für unser Streben. Auch dann, wenn das Ergebnis nicht das war, was wir uns gewünscht hätten.

    Können wir uns anerkennen dafür, dass wir in jedem Moment das geben, was in diesem Moment unser Bestes ist, egal wie es ausgeht? Können wir uns für unser reines Bemühen anerkennen?

    Können wir die Anerkennung unserer geistigen Helfer annehmen, die zu jeder Zeit um unser Bemühen wissen und bereit sind, uns in allem zu unterstützen?

    Wie fühlt es sich an, vollständig von Deinen Begleitern anerkannt zu werden und vollständige Anerkennung für dich selbst zu empfinden? Wieviel Anerkennung kannst du zulassen?

    Wenn du keine vollständige Anerkennung zulassen kannst, wenn du das körperlich (noch) nicht fühlen kannst, kannst du dir vorstellen, wie es sich anfühlen würde? Kannst du dich in dieser Vorstellung, in diesem Gefühl ausdehnen?

    Und was ist jetzt mit der Dunkelheit? Ist sie noch da? Was ist mit den Zielen? Braucht es sie jetzt noch? Und mit dem Sinn? Ist Anerkennung, vollständige Anerkennung, vielleicht Sinn genug?

    Kannst du dir vorstellen, wie es wäre, diese vollständige Anerkennung für dich selbst zu jeder Zeit aufrecht zu erhalten?

    Kannst du dir vorstellen, wie es wäre, soviel Anerkennung zu haben, dass du sie überfließen lassen kannst? Dass du die Menschen um dich herum anerkennen kannst? Nur für einen Moment – stell dir vor, du könntest die gleiche Anerkennung, die du für dich fühlen könntest, für die Menschen um dich herum empfinden? Für die Menschen, die du liebst? Dehne dich weiter aus. Für andere Menschen?

    Und wie geht es jetzt der Hoffnung?

    Vielleicht magst du noch einmal von oben anfangen, den Beitrag noch einmal lesen, die Anerkennung noch einmal in dein Leben lassen, zulassen das zu spüren, es in dir ausdehnen, dich in dieses Gefühl hineindehnen.

    Und wie geht es dir jetzt?

  • Selbstanerkennung: Wie sie uns neue Kraft gibt

    Selbstanerkennung: Wie sie uns neue Kraft gibt

    Wenn Hoffnung und Sinn verloren scheinen, kann Anerkennung neue Kraft geben. Besonders die Selbstanerkennung hilft uns, nicht nur Erfolge zu sehen, sondern auch unser Bemühen und unseren Weg wertzuschätzen. Wer lernt, sich selbst anzuerkennen und Anerkennung anzunehmen, kann wieder mehr Zuversicht und innere Stärke finden.

    Und vielleicht ist gerade nicht alles so hell, wie du es dir wünschst

    Ein Moment der Dunkelheit. So dunkel, dass es das ganze Licht auszusperren scheint. Kein Ziel, kein Sinn. Wozu? Hoffnung scheint zu nichts zu führen. Und dann?

    Anerkennung betritt die Bühne. Zuerst ganz leise, fast unsichtbar. Das Licht der Anerkennung vertreibt die ersten Schatten, erzeugt ein wenig Helligkeit.

    Was wird anerkannt? Von wem? Der Wunsch nach Anerkennung ist tief in uns verwurzelt. In manchen mehr, in anderen weniger. Für die, die es brauchen, scheint es ein Lebenselixier zu sein, ohne das Leben sinnlos erscheint.

    Das Selbst beginnt, das Selbst anzuerkennen. Das Licht wird heller, aber genügt es, um die Schatten zu vertreiben? Das Selbst ruft Helfer, Helfer des Lichtes. Die geistigen Begleiter senden Strahlen der Anerkennung, des Lichtes. Doch reicht es, um die Dunkelheit vollständig zu vertreiben?

    Die Erkenntnis – das Licht der Anerkennung der geistigen Helfer war immer da. Die Frage ist: Können wir es zulassen? Können wir es in uns lassen? Erlauben wir uns, die Anerkennung, das Licht, anzunehmen?

    Erlauben wir uns, den Widerstand gegen Anerkennung aufzugeben? Zuerst den Widerstand gegen Anerkennung durch unsere geistigen Helfer, dann den Widerstand gegen unsere Selbst-Anerkennung!

    Stell dir vor, für einen Moment, wie wäre es, in Anerkennung zu baden.

    Anerkennung für das, was gut gelaufen ist. Und Anerkennung für die Bemühung, wenn es nicht so gut gelaufen ist. Anerkennung für unser Lernen. Für unser Streben. Auch dann, wenn das Ergebnis nicht das war, was wir uns gewünscht hätten.

    Können wir uns anerkennen dafür, dass wir in jedem Moment das geben, was in diesem Moment unser Bestes ist, egal wie es ausgeht? Können wir uns für unser reines Bemühen anerkennen?

    Können wir die Anerkennung unserer geistigen Helfer annehmen, die zu jeder Zeit um unser Bemühen wissen und bereit sind, uns in allem zu unterstützen?

    Wie fühlt es sich an, vollständig von Deinen Begleitern anerkannt zu werden und vollständige Anerkennung für dich selbst zu empfinden? Wieviel Anerkennung kannst du zulassen?

    Wenn du keine vollständige Anerkennung zulassen kannst, wenn du das körperlich (noch) nicht fühlen kannst, kannst du dir vorstellen, wie es sich anfühlen würde? Kannst du dich in dieser Vorstellung, in diesem Gefühl ausdehnen?

    Und was ist jetzt mit der Dunkelheit? Ist sie noch da? Was ist mit den Zielen? Braucht es sie jetzt noch? Und mit dem Sinn? Ist Anerkennung, vollständige Anerkennung, vielleicht Sinn genug?

    Kannst du dir vorstellen, wie es wäre, diese vollständige Anerkennung für dich selbst zu jeder Zeit aufrecht zu erhalten?

    Kannst du dir vorstellen, wie es wäre, soviel Anerkennung zu haben, dass du sie überfließen lassen kannst? Dass du die Menschen um dich herum anerkennen kannst? Nur für einen Moment – stell dir vor, du könntest die gleiche Anerkennung, die du für dich fühlen könntest, für die Menschen um dich herum empfinden? Für die Menschen, die du liebst? Dehne dich weiter aus. Für andere Menschen?

    Und wie geht es jetzt der Hoffnung?

    Vielleicht magst du noch einmal von oben anfangen, den Beitrag noch einmal lesen, die Anerkennung noch einmal in dein Leben lassen, zulassen das zu spüren, es in dir ausdehnen, dich in dieses Gefühl hineindehnen.

    Und wie geht es dir jetzt?

    Alles Liebe

  • Die Entwicklungsreise Gaias

    Die Entwicklungsreise Gaias

    Was, wenn die Erde mehr ist als ein Planet? Lasst uns für einen Moment so tun, als wäre Gaia ein lebendiges Wesen auf einer eigenen Entwicklungsreise – und wir Menschen ein wichtiger Teil dieses Prozesses.

    Und was, wenn die Erde vor uns und ohne uns ihr Gleichgewicht gefunden hatte?

    Was, wenn die Erde das große Wesen ist, Mutter Gaia, die sich auf einer Entwicklungsreise befindet?

    Und diese Entwicklungsreise ging über Meerestiere, Flugtiere, Säugetiere, über die Dinosaurier.

    Und jede dieser Stationen hat für die Erde einen Entwicklungsschub bedeutet.

    Und dann, irgendwann vor uns, hat die Erde ihr Gleichgewicht, einen energetischen Status, gefunden.

    Doch die Erde befand sich auf einer Reise und sie wollte sich weiterentwickeln.

    Und darum lud sie eine Art ein, die dafür bekannt ist, solche Entwicklungen voranbringen zu können.

    Oder vielleicht auch mehrere Arten. Sind wir Menschen alle von einer Art?

    Und so kamen Wesen von wer weiß genau woher?

    Nicht zwingenden in Raumschiffen.

    Vielleicht eher durch Inkarnation. Durch Geburt, durch Entwicklung.

    Und wurden das, was wir heute als Menschheit kennen.

    Mit einem inneren Entwicklungsdrang ausgestattet, der so in dieser Art zumindest nicht auf der Erde seinesgleichen findet.

    Der Mensch möchte erforschen, er möchte sich entwickeln.

    Für die meisten Menschen ist es ein Bedürfnis.

    Ja, es gibt erhaltende Kräfte. Und doch ist in der Regel der Fortschrittsdrang, der Entwicklungsdrang, größer als der Erhaltungsdrang, zumindest in Bezug auf die gesamte Art gesehen.

    So also sind wir Menschen auf die Erde gekommen, um die Erde zu unterstützen, ihre Reise fortzusetzen und den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen.

    Manche nennen es Aufstieg.

    Und es ist möglicherweise keine Frage, ob das stattfindet oder nicht stattfindet, sondern lediglich eine Frage, in welcher Zeit.

    Denn durch Inkarnation kann immer wieder eine Anpassung stattfinden, wenn Menschen zu sehr von diesem Entwicklungsweg abweichen.

    Oder wenn die Entwicklung beschleunigt oder gebremst werden soll, je nachdem, was es gerade braucht.

    Oder es können Kanäle gefunden werden für die nächsten Schritte.

    Jetzt gerade findet eine Anpassung des Energiefeldes der Erde statt.

    Und möglicherweise sind wir Menschen, wir als Menschheit, mitverantwortlich für genau diese energetische Entwicklung.

    Oder vielleicht sind wir sogar die Auslöser, die Träger, diejenigen, die die Entwicklung energetisch betreiben.

    Oder diejenigen, die ein Kanal sind zwischen der himmlischen Welt und der Erde.

    Und die durch Öffnung dieses Kanals einen energetischen Austausch stattfinden lassen können zwischen dem Himmel und der Erde, zwischen der Schöpfung, der Schöpfungsenergie, und Mutter Gaia.

    Wie machen wir uns in diesem Punkt gerade?

    Was können wir tun, um dieser Berufung als Menschheit gerecht zu werden?

    Technische Entwicklung ist sicher ein Punkt auf diesem Weg, aber ist es der einzige?

    Geht es nicht vielleicht auch um eine persönliche Entwicklung? Um eine energetische Entwicklung? Um eine Anhebung des Energiefeldes in jedem einzelnen Menschen. Und auch um uns herum an dem Ort, an dem wir leben, in Mutter Erde.

    Uns hinsetzen und einfach aufmachen. Uns erlauben, dieser Kanal zu sein und zu sehen, was passiert.

    Darin liegt ein sehr großes Glück.

    Und ich wünsche mir, dass jeder dieses Glück für sich ausprobieren mag und vielleicht erkennen mag, wie sehr es auch ihn beglückt und wie sehr es uns Menschen persönlich bereichert, einfach nur dieser Aufgabe nachzukommen.

    Mögen wir alle wundervolle Kanäle sein, mögen wir alle der Erde dienen und der Schöpfung dienen und dabei uns selbst dienen, weil das untrennbar miteinander verbunden ist und weil es das ist, was wir sind und weil es uns von innen heraus erfüllt, unsere Liebe stärken wird, unser Energiefeld stärken wird.

    Und uns alles das geben wird, was wir uns sehnlichst wünschen tief in unserem Inneren, und was durch Äußeres so schwer zu erfüllen ist.

    Mögen wir die Erfüllung in uns finden.

    Mögen wir die Liebe finden.

    Lasst uns zusammen einen Weg finden, dieser Kanal zu sein und lasst uns glücklich sein in dieser Aufgabe.

  • Heilung zulassen – ein Gedicht

    Heilung zulassen – ein Gedicht

    Vielleicht magst Du Dich entspannen und diese Worte in Dir wirken lassen.

    Ein wunderschöner Schwan auf einem See mit einem Meer von Blüten darüber

  • Wir können nicht „nicht“ erfahren – Gedanken zur Erfahrungsenergie

    Wir können nicht „nicht“ erfahren – Gedanken zur Erfahrungsenergie

    Dieser Text möchte keine fertigen Antworten liefern. Ich teile hier meine Gedanken zu Erfahrung, Wahrnehmung und dem, was ich hier Erfahrungsenergie nenne. Vielleicht hast Du nach dem Lesen weniger Antworten als Fragen – und genau darin liegt seine Einladung. Wie gehst DU mit den Erfahrungen des Lebens um?

    Eine Frau schlendert einen Weg entlang durch eine frühlingshafte Landschaft

    Wir können nicht „nicht“ erfahren

    Ständig strömen Erfahrungen auf uns ein. Licht, das auf unsere Netzhaut trifft, Geräusche, die auf unsere Trommelfelle einwirken. Gerüche, Berührungen. Und sei es der Wind oder ein Luftzug auf unserer Haut. Der Druck der Unterlage, auf der wir sitzen. Die Berührung der Kleidung, die wir tragen. Wir sind ununterbrochen Empfindungen von „außen“ ausgesetzt. Und vielleicht können wir uns für eine Weile in uns zurückziehen, die Außenwelt völlig ausblenden, zum Beispiel in tiefer Meditation oder im Schlaf. Dann begegnen wir unseren inneren Eindrücken und Erfahrungen.

    Alles ist Energie. Licht ist Energie. Geräusche, Berührungen. Auch Gedanken sind Energie. Und wir nehmen diese Energie von „außen“ auf. Oder wir erleben unseren inneren Energiestrom.

    [Ich benutze hier die Worte „außen“ und „innen“, aber vielleicht gibt es dieses außen und innen gar nicht. Möglicherweise ist das, was unserer Meinung nach von außen kommt, eine Wiederspiegelung unserer inneren Energie. Reflektionen auf dem Strom von Energie in unserem Inneren.]

    Für das Konzept von Erfahrungen, das ich heute vorstellen möchte, genügt es, dass wir unser Leben in Form von Energie erfahren.

    Wir erleben also ständig Energie, in Form von Bildern, Geräuschen, Körpererfahrungen. Und auch Gefühlen und Gedanken. Diesem ständigen Strom von Energien sind wir ununterbrochen ausgesetzt. Die Energie fließt in uns hinein … und dann? Was passiert dann mit ihr?

    Verbraucht unser Körper diese Energie, um zu leben? Ich denke eher nicht. Unsere Zellen produzieren selbst Energie, und wenn alles gut läuft, produzieren sie genauso viel Energie, wie unser System für die täglichen Anforderungen braucht. Unser Körper regeneriert im Schlaf, also zu der Zeit, wenn die wenigsten „Erfahrungsenergie“ von uns aufgenommen wird. Möglicherweise unterstützt der Körper sogar dabei, ein Zuviel an Erfahrungsenergie abzubauen, z.B. in Form von Träumen.

    Wenn also unser System ständig Erfahrungsenergie aufnimmt, „empfängt“, was passiert damit? Sind wir riesige Speicher, die ein Leben lang Energie in sich ansammeln. Ja, ich denke, es gibt Menschen, die das tun. Aber ist das so geplant? Ist es gesund? Ich denke nicht. Ich glaube, Menschen, die zu viel Energie in sich ansammeln, werden krank. Vermutlich versucht der physische Körper, einen Teil der kreisenden Energie aus dem System zu nehmen, was vielleicht die Ursache für die eine oder andere Erkrankung sein könnte. Die Idee des Menschen als „Speicher für Erfahrungsenergie“ halte ich nicht für tragfähig. Vermutlich können wir eine gewisse Menge an Erfahrungsenergie speichern, aber wenn es zu viel wird, dürfte uns das eher schaden.

    Also, wohin mit der Energie, die wir ständig aufnehmen? Die Antwort ist einfach: wenn wir den Zustrom von Energie nicht stoppen (die Erde nicht anhalten) können und wenn wir wissen, dass wir als Großspeicher vermutlich nicht viel taugen – tja, dann muss sie wieder raus.

    Manche Menschen machen das ganz unbewusst richtig. Bewegungsnaturelle z.B., denen es ein innerliches Bedürfnis ist, sich zu bewegen, Sport zu machen, lange Wanderungen, Holz hacken. Ich glaube, Bewegung und Sport „ent-energetisieren“ uns, bauen empfangene Energie ab, lassen sie raus. Darum ist der Tipp, sich mehr zu bewegen, für viele Menschen ein guter Tipp.

    Ich glaube, dass man auch durch „Atmen“ Energie abbauen kann, wenn man sich mehr auf das Ausatmen als auf das Einatmen konzentriert. Das „Atmen“ ist ein so großes Thema, das füllt problemlos mehrere Bücher. Ich will hier noch ein paar Selbstversuche machen. Aber ja, ich denke, Atmen kann Energie abbauen helfen.

    Viele Menschen schwärmen geradezu von der positiven Auswirkung von Kaltwasseranwendungen bis hin zum Eisbaden. Ja, vielleicht kommt das auch daher, dass es überschüssige Erfahrungsenergie abbaut.

    Eine der einfachsten Möglichkeiten ist vermutlich, ein Projekt in die Tat umzusetzen oder etwas Kreatives zu erschaffen. Ich glaube, das wandelt Energie unmittelbar um und entlastet unser System.

    Es strömt ständig Energie in uns hinein! Etwas damit zu tun baut sie wieder ab. Das kann auch schlicht das Kochen eines Essens für die Familie sein. Vielleicht fühlen sich deshalb viele Menschen beim Kochen so zufrieden. Ein Zuviel an Erfahrungsenergie findet Ausdruck und fließt ab.

    Ich bin ein Büro-Arbeiter. Wenn ich genau hinfühle, dann baut sich bei mir in vielen Arbeitssituationen am Bildschirm keine Energie ab. Vor allem in Routine-Tätigkeiten nicht. Das heißt nicht, dass das bei anderen Menschen nicht völlig anders sein kann. Wenn ich einen Prozess entwickle oder verbessere oder ein Thema umfangreich erschließen kann – ja, dann hat das etwas Schöpferisches, ich fühle mich danach zufrieden.

    Ich glaube, das sind die Gefühle, die wir haben, wenn unser System von einem Zuviel an Erfahrungsenergie entlastet wurde.

    Wenn ich intuitiv schreibe, schreibe ich fast immer mit einem Stift auf physischem Papier (in ein Heft). Erfahrungsgemäß hilft mir das Schreiben mit der Hand, den „Energiefluss“ in Gang zu bringen, die Gedanken fließen zu lassen. Ins Fließen zu kommen. Und, vermutlich, überschüssige Erfahrungsenergie abzubauen.

    Wenn ich mein aktuelles Leben betrachte, und das vieler Menschen um mich herum, dann frage ich mich, wie viele unserer Probleme, sowohl gesellschaftlich-sozialer als auch gesundheitlicher Natur, möglicherweise von einem solchen Zuviel an Erfahrungsenergie in uns kommt. Selbst dann, wenn es sich vielleicht wie ein „zu wenig“ anfühlt. Wenn wir über Jahre mehr Energie aufnehmen, als wir abgeben, dann versucht vielleicht unser Körper, diesem Zuviel an Energie zu begegnen, indem er die eigene Energieproduktion herunterfährt, um das System nicht weiter anzufeuern. Das fühlt sich für uns körperlich dann wie Erschöpfung oder Kraftlosigkeit an. Auf der emotionalen oder energetischen Ebene sind wir aber vielleicht super voll und gestaut, weil die Energie nirgends hin kann.

    Computer und Handy scheinen mein System in jedem Fall weiter aufzuladen. Viel mehr Zufluss an Energie, mehr „Eindrücke“ als Abfluss und Verarbeitung.

    Was also tun? Wie können wir die in uns gespeicherte und vielleicht gestaute Erfahrungsenergie abbauen. Nicht jeder kann Holz hacken oder will jeden Tag 10 km laufen.

    Ja, ich glaube, mehr und vielleicht auch bewusstere Bewegung ist ein erster Schritt. Öfter Bücken (wenn möglich), öfter die Arme zur Decke strecken. Öfter Liegestütze gegen die Wand. Ich will mit Atmung experimentieren. Den Beitrag verlinke ich dann hier.

    Und ich habe begonnen, in der Meditation dieses „Zuviel“ an Energie bewusst zu fühlen, in Liebe umzuwandeln und in die Welt zu schicken. Ich weiß nicht, ob das hilft. Aber es tut mir gut und ich mag die Idee, „gute“ Energie mit anderen zu teilen.

    Ich werde berichten …

    Alles Liebe

  • Channeling – Einssein erfahren: Wie du im gegenwärtigen Moment Einheit spüren kannst

    Channeling – Einssein erfahren: Wie du im gegenwärtigen Moment Einheit spüren kannst

    Was bedeutet es wirklich, Einssein zu erfahren? Viele spirituelle Wege sprechen von Einheit – und doch fühlen sich die meisten Menschen im Alltag überwiegend getrennt.

    Dieser Text lädt dich ein, dich der Erfahrung von Einheit anzunähern. Nicht als fernes Ziel, sondern als etwas, das im gegenwärtigen Moment entstehen kann, wenn du ganz bei dem bist, was ist.

    Radha beschreibt, wie sich das Empfinden von Individualität verändert, wenn wir uns innerlich weiten, und gibt dir konkrete Hinweise, wie du diese Erfahrung im Alltag zulassen kannst.

    Gemälde mit einem wunderschönen Vogel (Maise blau) mit Blick nach hinten

    Radha, in meinem Blog-Beitrag „Innere Integrität leben – zu sich stehen trotz Ablehnung“ habe ich über „Einheit“ geschrieben. Kannst Du mir sagen, ob diese Einheit, dieses Eins-Sein, ein wesentlicher Bestandteil unserer spirituellen Entwicklung ist?


    Radha: Tatsächlich gibt es nur eine Einheit. Wir alle sind Bestandteil dieser einen Einheit. Alles was ist, ist Bestandteil dieser Einheit. Es gibt keinen Unterschied, keinen Ausschluss und nichts ist mehr eingeschlossen als etwas anderes. Alles ist Bestandteil dieser Einheit. Würdest du den spirituellen Weg zu Ende gehen, dann würdest du feststellen, dass dein Gefühl für Individualität in dem Maße nachlässt, wie dein Gefühl für das All-Eins-Sein zunimmt. Das Erfreuliche daran ist, dass es dich in keinem Maße stören würde, dein individuelles Gefühl eines Selbst zu verlieren. Auch wenn du dir das jetzt nicht vorstellen kannst, so wird es doch so sein. Mit dem Gefühl der All-Präsenz wird das Gefühl der Individualität in den Hintergrund treten und es wird völlig in Ordnung für dich sein.

    Du musst das nicht üben. Du musst darauf nicht hinarbeiten. Es wird etwas sein, was einfach passiert in dem Ausmaß, wie du in der Lage bist, dich auszudehnen. Letztendlich ist der spirituelle Weg ein Weg der Ausdehnung. Du arbeitest daran, weiter zu werden, mehr zu umfassen, mehr einzuschließen. Wenn du das Gefühl hast, dass du aus vielen Teilen bestehst, Identitäten, Gefühlen, Werten, Persönlichkeitsanteilen, wie immer du es nennen magst, so zeigt dir das, wie weit oder nicht weit du auf dem Weg zum Einssein gegangen bist.

    Das ist bitte nicht wertend gemeint. Du kannst in einem Moment sehr weit von dem Gefühl der Einheit entfernt sein und im nächsten Moment bist du diesem Gefühl, dieser Einheit, um vieles näher, um einen Moment später dich wieder getrennt zu fühlen. Der Weg ist nicht konstant. Der Weg ist sprunghaft. Und wenn du erreicht hast, dass du dich eins fühlst, eins mit dir und dem Universum, dann vertraue darauf, dass das Universum dir eine Herausforderung schicken wird, die dich dieses Einssein in Frage stellen lässt und dir die Möglichkeit gibt, noch weiter, noch größer, noch allumfassender zu werden. (Dieser Satz wurde von einem deutlichen Schmunzeln begleitet) Mach dir auf diesem Weg um dein Ego keine Sorgen. Das Ego geht mit dem Weg. Alles was es braucht ist, dass du nicht daran festhältst und dir immer wieder ins Bewusstsein rufst, dass es um diese Einheit geht.

    Die Einheit zu empfinden ist wirklich sehr leicht. Gerade du hast das in den letzten Wochen öfter festgestellt. Wenn du ganz im Moment bist, nur siehst, was da ist, ohne irgendwelche Gedanken dazu, dann bist du in der Einheit. Das kann ganz physisch sein. Es kann ganz unspektakulär sein. Und dennoch wirst du Liebe und Freude und Glück fühlen. Eine Heiterkeit. Und wenn der Moment vorbei ist, wirst du feststellen, dass du Themen nicht mehr so schwer nehmen kannst für einen Moment.

    Und möglicherweise wird das Universum genau diese Gelegenheit nutzen, um dir ein altes Gefühl, eine Erinnerung, einen Schmerz in den Moment zu geben. Etwas, das aus dir heraus auftaucht und sich präsentiert, weil es weiß, dass du jetzt bereit bist, es anzusehen. Diese Momente sind goldene Momente, Momente der Entwicklung, der Reife, der Ausdehnung und auch Momente der Freude, der Liebe, des Glücks und der Schönheit. Suche nicht nach Freude, Liebe, Glück oder Schönheit. Aber versuche so viel wie möglich im Moment zu sein. Dann werden sich diese Gefühle von ganz allein einstellen.

    Radha, kannst du mir noch einen konkreten Hinweis geben, wie wir das üben können? Wie wir uns darauf einlassen können?

    Radha: Zuallererst ist es hilfreich, den Gefühlen, die in euch auftauchen, Raum zu geben. Lerne, übe Gefühle da sein zu lassen. Das ist für viele Menschen eine Herausforderung und das ist ein eigenes Thema, über das es viel zu sagen gibt. Und doch ist es der Grundstein. Ist dieser Grundstein gelegt, kannst du die goldenen Momente sehr viel besser nutzen und sehr viel mehr Freude daran empfinden, dass du Programme, die in dir gespeichert sind, die dich behindern, auflösen kannst. Du kannst dann diese Momente des Lichtes viel intensiver wertschätzen. Und das ist wahrlich ein Geschenk Gottes.

    Als zweites empfehlen wir, dass du tatsächlich versuchst, dich absichtsvoll in positive Momente zu bringen. Solche positiven Momente finden die meisten Menschen leichter in der Natur. Gehe spazieren. Betrachte die Sonne auf den Blättern. Betrachte das Spiel von Licht und Schatten. Sehe, was du siehst. Höre, was du hörst. Rieche, was du riechst. Vielleicht magst du einen Baum anfassen, ein Blatt, eine Blume. Vielleicht magst du etwas umarmen. Wasser oder einfach nur Luft eignen sich, um deine sensorische Wahrheit zu fördern. Komm ganz im Moment an und genieße aus vollen Zügen.

    Versuch nicht, diese Momente künstlich in die Länge zu ziehen. Stattdessen genieße sie, solange sie dauern. Erfreue dich, wenn sie passiert sind und suche einen neuen Moment der Schönheit, wenn es vorbei ist. Je mehr Momente der Schönheit du sehen, finden, erleben kannst, desto mehr bringst du deine Seele zum Strahlen, desto mehr Licht nimmst du in dir auf, desto mehr Heilung wirst du erleben.

    Und doch wundere dich nicht, wenn nach solchen Momenten ein Gefühl der Traurigkeit, des Schmerzes oder anderer von dir als negativ bewerteter Gefühle auftaucht. Genau darin liegt das Geschenk. Es sind die Momente, in denen du dich von solchen Gefühlen befreien kannst. Genieße auch das, soweit es dir möglich ist. Übe, den Raum zu geben. Übe, Beobachter zu sein. Übe, nicht einzugreifen, in keiner Weise. Weder willst du das Geschehen anhalten, um es intensiver zu betrachten, noch fügst du etwas hinzu. Du drückst es auch nicht weg oder versuchst es zu vergraben. Du argumentierst nicht, du rationalisierst nicht. Raum geben bedeutet mit diesem Gefühl zu sein. Nicht mehr und nicht weniger.

    Tatsächlich empfehlen wir diese zwei Punkte regelmäßig zu üben, zu praktizieren, mehrmals täglich, so oft ihr könnt. Tut das bei jeder Gelegenheit: bei dem Blick aus dem Fenster, auf dem Weg zur Arbeit, bei einem Spaziergang oder bei jeder anderen möglichen Gelegenheit, in der ihr mit der Gegenwart in Frieden, Liebe, Wertschätzung und Bewunderung sein könnt.

    Es ist nicht ausgeschlossen, solche Momente auch mit einem digitalen Bild zu erleben. Doch raten wir ausdrücklich zu der Erfahrung in der Natur. Sie ist viel mehr dazu geeignet, dich im Moment zu halten und dich weniger in Erinnerungen oder mögliche Szenarien der Zukunft abgleiten zu lassen. Die Übung beinhaltet ausdrücklich ein Sein mit dem gegenwärtigen Moment. Würdest du das digital versuchen, so schließt das sehr schnell das digitale Ausgabegerät und die Umgebung mit ein. Entscheide selbst, wie kritiklos du das sehen kannst.

    Es geht darum, mit der Schöpfung Gottes zu SEIN. JETZT.

    Wir werden dazu heute nicht mehr sagen. Doch lass mich unseren Dank ausdrücken. Wir sind sehr dankbar, dass wir Worte der Liebe, der Ganzheit und der Freude weitergeben können. Frieden und Einheit ist, was wir uns wünschen für uns alle. Wir sind Kanal, um die Liebe Gottes für euch erfahrbar zu machen. Bitte nehmt diese Gabe an. Lasst euch damit beschenken und wisset, dass es für uns genau das Geschenk ist, dass es für euch ist. So wie ihr annehmt, fühlen wir uns beschenkt. Und wir sind voller Freude, diesen Teil der Schöpfung mit euch erleben zu dürfen.

    02. Januar 2026

  • Innere Integrität leben – zu sich stehen trotz Ablehnung

    Innere Integrität leben – zu sich stehen trotz Ablehnung

    Zu sich zu stehen, wenn andere ablehnend reagieren, ist für viele Menschen eine der größten inneren Herausforderungen. Besonders dann, wenn ein zentraler Lebensbereich von außen als „komisch“ oder befremdlich wahrgenommen wird. In diesem Beitrag geht es darum, warum das Verleugnen der eigenen Wahrheit die innere Einheit gefährdet – und weshalb Integrität langfristig wichtiger ist als Anpassung.

    Ich channele. Das ist auch heute noch nicht völlig alltäglich. Viele Leute wissen das nicht von mir. Dieser Text ist entstanden bei der Frage, ob es für mich in Ordnung ist, wenn sich das herumspricht.

    Gemälde mit 3 wunderschönen lila Mohnblüten

    Was ist erlaubt?

    Regen. Nein, nicht im außen, im Inneren. Wenn ich mich frage, wo das Problem liegt, dann ist die Antwort ein Gefühl. Keine Worte. Das Gefühl scheint so komplex, dass ich es nicht ausdrücken kann.

    Was ich „sagen“ kann ist, dass es um genau diesen Ausdruck geht. Ausdruck in Worten. Und es geht um die Frage: „Was ist erlaubt?“. Und was nicht. Was bedeutet „nicht erlaubt“? Ich meine hier keine Gesetze, gegen die ich verstoße. Keine Geheimnisse, die ich ausplaudern würde. Es geht vielmehr um meine Wahrheit. Meine innere Wahrheit. Und mit „erlaubt“ meine ich wohl eher „akzeptiert“. Oder vielleicht sogar „gerade noch akzeptabel“. Für wen?

    Ich glaube nicht, dass es für uns wichtig ist, was ein einzelner Mensch auf der anderen Seite der Erde über uns denken würde. Wenn es um einen einzelnen Menschen geht, der uns wichtig ist, sieht die Sache schon anders aus. Auch was eine Menge von Menschen über uns oder unsere Worte denken, ist zumindest für mich schon relevant.

    Es ist schon kurios: Wenn ein einzelner Mensch z.B. aus dem Nachbarort, ein Mensch, den ich nicht kenne, etwas über mich denkt, so interessiert mich das nicht die Bohne. Wenn dieser Mensch es anderen Menschen erzählt, ist mir das immer noch ziemlich egal. Wenn die Menge von Menschen, die „es“ wissen, einen gewissen Schwellenwert erreicht, beginnt das Gefühl in mir schon zu kippen. Zumindest, wenn ich mir vorstelle, dass diese Menschen mich ablehnen für das, was ich gesagt habe. Es fühlt sich komisch an. Selbst dann, wenn das eine Menge von Menschen in einem Nachbarort ist, von denen ich vielleicht sogar nicht einen einzelnen kenne.

    Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass einer dieser Menschen es jemandem in „meinem“ Dorf erzählt und es sich hier ebenfalls herumsprechen könnte, ja, dann fühle ich mich allmählich wirklich schlecht. Oder diese Information erreicht jemanden, den ich kenne oder mag, der mich aber „von dieser Seite“ bisher nicht kannte.

    Moment. Von dieser Seite? Habe ich mehrere Seiten und präsentiere sie je nachdem, mit wem ich zusammen bin? Ja, das tue ich tatsächlich. Ich zeige nicht jedem „alles“. Oder: ich mute nicht jedem alles zu. Warum eigentlich nicht?

    Einheit

    Ich habe die Idee in mir, „mich“ zu „einen“. Schon länger. Identitäten integrieren. Immer „ich selbst“ sein, egal in welcher Umgebung. Das heißt nicht, dass ich immer gleich sein will. Es heißt vielmehr, dass ich mir erlauben will, im Moment zu sein, ohne mein „Sein“ danach auszurichten, was meine Umgebung von mir erwartet.

    Oder von mir zu erwarten scheint. Denn wenn ich ehrlich bin, habe ich keine Ahnung, was meine Umgebung von mir wirklich erwartet. Zumindest oft nicht. Ich rate dann. Und liege immer wieder daneben. Trotz reichlich Lebenserfahrung.

    Also: warum nicht so sein, wie ich in diesem Moment sein möchte? Unabhängig von den Erwartungen. Ich meine nicht, dass ich dann plötzlich anfangen will, alles auszudrücken, was mir in den Sinn kommt. Ich glaube nicht, dass ich dann mehr ich selbst wäre, als ich es jetzt bin. Wenn ich Gefühle in Handlungen ausdrücke, sie quasi auslebe, dann bin ich vielleicht meine Gefühle. Aber nicht ich. Ich konzentriere mich dann auf einen wirklich kleinen Teil meiner Selbst (oder meines Selbst) und lasse den „Rest“ von mir irgendwo verschwinden. Es ist in Ordnung, meine Gefühle zu fühlen. Und vielleicht will ich sie auch ausdrücken. Aber dann als Ganzes, als das Selbst, das ich bin. Und das aktuelle Gefühl ist nur ein Teil von mir.

    Zurück zum „Einen“. Ich will meine Identitäten einen, will ich Selbst sein. Ein Selbst. Ist es dann noch möglich, dem einen die eine Seite zu zeigen und dem anderen die andere Seite? Vermutlich schon. Selbst eine kleine Insel würde, aus unterschiedlichen Richtungen betrachtet, anders aussehen, andere „Seiten“ zeigen. Nur, dass diese Seiten immer gleich aussehen würden, egal, welcher Beobachter sie betrachtet. Die Seiten wären nach wie vor verschieden.

    Erlaubt

    Unter diesem Blickwinkel: Was ist erlaubt? Möglicherweise alles, was nicht absichtsvoll verletzen oder schaden will. Möglicherweise alles, was mit „guten Absichten“ gesagt wird. Und natürlich soll es gegen kein Gesetz verstoßen. Da bleibt noch eine ganze Menge.

    Und dennoch wird möglicherweise vieles von dem, was ich sagen will, bei einigen Menschen auf Ablehnung stoßen. Denn es wird an den Glaubenssystemen der Menschen rütteln und sie auffordern, das, was sie für möglich halten, zu hinterfragen. Vielleicht ist die Welt viel größer, als wir glauben. Vielleicht ist sie größer, als wir uns vorstellen können. Und vielleicht tun sich manche von uns schwerer, ihre Glaubenssysteme zu erweitern als andere. Witzigerweise tue ich mir tatsächlich auch ziemlich schwer damit. Ich weiß also, wovon ich rede.

    Wenn ihr also diese Texte in meinen Blogs lest, und es euch stört oder aufbringt, was ihr dort lest, dann nehmt wahr, dass gerade einfach nur an einem Glaubenssystem gerüttelt wurde, an eurer „Weite“. Das ist kein Problem. Ihr könnt abschalten, weiter blättern, schnell wieder vergessen. Oder ihr könnt euch damit beschäftigen. Zum Beispiel indem ihr es anderen erzählt. Und ja, auch darüber zu „lästern“ ist eine Art von Beschäftigung, wenn auch nicht meine bevorzugte. Und wenn alles gut läuft, dann hat das, was ihr gelesen habt, euer Glaubenssystem zumindest ein bisschen geöffnet. Jeder Tick zählt. Und dabei ist es nicht einmal wichtig, ob diese Öffnung dazu führt, dass ihr mir „glaubt“. Es genügt völlig, wenn euer System sich ein bisschen weitet. „Mehr“ für möglich hält.

    Und wie gehe ich mit er potentiellen „Ablehnung“ um, dem Wissen, dass ich vermutlich Erwartungen weniger entsprechen werde als bisher? Nun, möglicherweise ist das der Preis, den wir alle zahlen, wenn wir „eins“ werden, wenn wir den oder die leben, die wir wirklich sind. Ich bemerke, dass mein Mitgefühl größer wird. Es gibt viele Menschen da draußen, die nicht ihr Selbst leben, weil sie meinen, sich nicht zumuten zu können. Weil sie Angst vor Ablehnung oder sogar Isolation haben.

    In diesem Beitrag beschreibe ich meine Bedenken, die Richtung, aus der ich komme. Die „Lösung“ dieser Bedenken ist viel einfacher, als es scheinen mag:

    Liebe Dich Selbst. Liebe Dein Selbst.

    Und obwohl sie von der Idee her so einfach ist, ist die Umsetzung manchmal durchaus eine Herausforderung. Darum, um diese Herausforderung, soll es in diesem Blog hauptsächlich gehen. In anderen Beiträgen.

    Danke, dass Du das gelesen hast. Ich wünsche Dir, das Du erkennst, dass die Liebe Gottes immer bei Dir ist. Immer. Und jetzt hast Du auch noch die Strahlen der Liebe meines Selbst. Mögen sie Dich wärmen und nähren. Danke.


    Zum Thema „Einheit“ habe ich auch ein Channeling gemacht – „Einssein erfahren – wie du im gegenwärtigen Moment Einheit spüren kannst“


    31.12.2025

  • Kräutertees – Mischungen zum Ausprobieren für Wohlbefinden und Genuss

    Kräutertees – Mischungen zum Ausprobieren für Wohlbefinden und Genuss

    Ich habe eine ganze Menge Teesorten bei mir zu Hause. Besonders mag ich Gewürz- und Kräutertees wie Yogi-Tee. Kräutertees wie Schafgarbe oder Artemisia annua gehören für mich ebenfalls ganz selbstverständlich dazu.

    Spannend wird es, wenn ich beginne zu experimentieren. Verschiedene Kräuter zu kombinieren, neue Mischungen auszuprobieren und zu schmecken, was daraus entsteht.

    Hier findest Du einige dieser Mischungen – als Anregung, selbst zu probieren und Deinen eigenen Tee zu entdecken.

    Hier findest Du Rezepte für

    • Bulletproof-Tee
    • Mein Lieblings-Erkältungstee
    • Tee bei Husten und Atembeschwerden

    Bulletproof-Tee

    Bulletproof-Coffee ist in aller Munde. Also liegt es nahe, damit auch beim Tee zu experimentieren.

    Meine Lieblingsmischung besteht aus einem starken Rooibos-Tee, ca. 150ml, den ich mit Hanf-Sahne nach Geschmack mische. Vermutlich funktioniert auch normale Sahne, das habe ich noch nicht ausprobiert. Dazu kommen 5ml hochwertiges MCT-Öl.

    Alles kurz in den Blender – das Ergebnis ist ein cremiger, runder Tee mit angenehmer Wärme. Durch das MCT-Öl hat er zudem eine leicht anregende Wirkung.

    Hanf-Sahne:

    15-20 g Hanfsamen mit 100 ml Wasser etwa 30 Sekunden in einem Hochleistungsmixer fein mixen. Ein normaler Mixer reicht dafür in der Regel nicht aus. Alternativ kannst Du auch mit fertiger Hafermilch oder einer anderen pflanzlichen Milch experimentieren.

    Sehr zu empfehlen.


    Mein Lieblings-Erkältungstee

    In den letzten beiden Jahren habe ich den Eindruck, die feucht-nasse Zeit im Jahr nimmt zu. Und damit bei einigen Menschen auch die Erkältungsneigung.

    Diese Mischung hat sich nicht nur für mich bewährt, sondern auch in meinem Umfeld:

    • 25 g Huflattich (Folia Fafarae)
    • 25 g Thymian (Herba Thymi)
    • 10 g Fenchel (Fructus Foeniculi)
    • 20 g Spitzwegerichkraut (Herba Plantaginis)
    • 20 g Lindenblüten (Flores Tiliae)

    Hufflattich ist schleimlösend, entzündungshemmend und reizlindernd.
    (Achtung: Huflattich nur in geringen Mengen verwenden und nicht länger als 4-6 Wochen pro Jahr. Nicht in der Schwangerschaft anwenden.)

    Thymian wirkt krampflindernd, schleimlösend und auswurffördernd. Es wird gerne als Hustenmittel und bei Verdauungsstörungen eingesetzt.

    Fenchel ist schleimlösend (bei Erkältungen), krampflösend (bei Verdauungsbeschwerden) und beruhigend.

    Spitzwegerich wirkt schleimlösend und reizlindernd bei Husten und Schleimhautreizungen des Magen-Darm-Traktes.

    Lindenblüten wirken krampflösend, entzündungshemmend, leicht schmerzlindernd und angenehm wärmend. Gleichzeitig geben sie dem Tee einen feinen, abgerundeten Geschmack.

    Gut mischen.

    Zubereitung

    Etwa 2 Esslöffel auf eine kleine Kanne (ca. 0,5 Liter). Mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen und 7-9 Minuten ziehen lassen.

    Danach die Kräuter mit einem Löffel ausdrücken und anschließend entfernen.

    Der Tee ist durch die Lindenblüten bereits leicht süß. Wenn Du möchtest, passt ein Teelöffel Honig gut dazu. Ich bevorzuge kaltgeschleuderten Honig aus der Region. Honig aus der Region soll helfen, Pollenallergien vorzubeugen oder sie zu lindern.

    Den Honig erst in die Tasse geben, wenn der Tee etwas abgekühlt ist.


    Tee bei Husten und Atembeschwerden

    Fertig gemischte Tees treffen oft nicht meinen Geschmack. Beim freien Selbst-Mischen entstehen ebenfalls immer wieder Mischungen, die nicht überzeugen. Diese hier dagegen finde ich ausgesprochen stimmig.

    Die Mischung eignet sich gut bei Husten und zur Unterstützung der Atemwege:

    • 20 g Thymiankraut
    • 20 g Süßholzwurzel
    • 15 g Gundelrebenkraut
    • 15 g Angelikawurzel
    • 10 g Fenchelfrüchte

    Der Tee ist in dieser Mischung kraftvoll und zugleich angenehm im Geschmack.

    Optional:
    Vor allem bei Atembeschwerden kann die Mischung erweitert werden:

    • 20g Ephedrakraut

    Ephedrakraut ist ein sehr altes Heilkraut mit langer Anwendungstradition. Heute ist es aufgrund seiner starken Wirkung und möglicher Nebenwirkungen streng reguliert und nur noch unter ärztlicher Aufsicht erhältlich. Es lohnt sich, das Thema mit einem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen.


    Vielleicht inspirieren Dich diese Mischungen, Deinen eigenen Tee zu entdecken. Viel Spaß dabei.

  • Gnade und Selbstliebe verstehen – wenn Liebe nicht bewertet

    Gnade und Selbstliebe verstehen – wenn Liebe nicht bewertet

    In diesem Text geht es um Gnade, um Liebe ohne Bewertung und um die Frage, wie sich unser Blick auf andere Menschen verändert.

    Was wäre, wenn Gott nicht nur uns, sondern auch die Menschen um uns herum liebt?

    Dieser Text geht der Frage nach, was es verändert, wenn wir anfangen, unsere Mitmenschen unter diesem Blick zu sehen. Wenn Gott den anderen liebt – was bedeutet das für meinen Blick auf ihn? Und was bedeutet es gleichzeitig für mich selbst?

    Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, dass sich über diesen Perspektivwechsel etwas verschiebt. Der Umgang mit anderen wird liebevoller, weniger wertend – und gleichzeitig entsteht ein anderes Gefühl für die eigene Beziehung zu Gott.

    Eine wunderschöne rosarote Blüte vor grünen Blättern

    GOTT ist gnädig – sei gnädig zu Dir selbst und zu anderen

    GOTT ist gnädig. Immer. Zu jeder Zeit. Zu jedem von uns. Ohne Ansehen der Person oder ihrer Taten. 

    Wenn Du schon mehr von meiner Seite gelesen hast, dann weißt Du, dass ich den Begriff „GOTT“ nicht als Person meine und dass ich damit keine anderen Namen und Begriffe für das Wunder des Lichtes und der Liebe ausschließen will, Namen wie „Licht und Liebe“, „Alles was ist“, „das Universum“, „die Schöpfung“. Ich schließe auch keine Vorstellungen aus, die andere Nationen oder Kulturen GOTT geben. 

    An etwas Höheres zu glauben tut uns gut. Meiner Ansicht nach ist es im Rahmen einer spirituellen Entwicklung unumgänglich. Doch allzu oft personalisieren wir dieses GÖTTLICHE. Wir stellen uns eine große Vater- oder Mutterfigur vor und versehen ihn oder sie mit menschlichen Eigenschaften. Und dann versuchen wir, uns so zu verhalten, wie wir glauben, dass GOTT es möchte.

    Aber was, wenn GOTT uns liebt, egal was wir tun? Was, wenn seine / ihre Liebe so groß und allumfassend ist, dass sie im Stande ist, einem Mörder die gleiche Liebe entgegenzubringen wie einem Heiligen. Was, wenn diese Liebe einfach IST?

    Was, wenn GOTT uns nicht bewertet nach dem, was wir tun oder glauben zu tun. Und anders herum: Können wir aufhören, GOTT nach unseren Maßstäben zu „bewerten“? Können wir die Konstanz der Liebe und die Tragkraft der Existenz GOTTES überhaupt begreifen?

    Als ich heute früh aufgewacht bin, dachte ich an einen Geschäftspartner, der ein hohes Ziel hatte und es konsequent verfolgte. Das Ziel an sich erschien mir lobenswert. Seine technische Entwicklung war gut. Sein Produkt funktionierte am Markt und war sein Geld wert. Doch die Art, wie er seine Ziele verfolgte, schien mir „gnadenlos“. Vermutlich geschahen seine Aktionen nicht ganz freiwillig. Um sein Ziel zu erreichen, musste er im Markt vorwärtskommen, Schwierigkeiten überwinden, Finanzen beachten, Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und Mitarbeiter zufriedenstellen. Sicher könnte jemand einwenden, dass er möglicherweise sehr strikt agieren muss, wenn er sein Ziel in einem schwierigen Markt erreichen will.

    Ist es das, worum es im Leben geht? Sich ein Ziel zu setzen und es zu erreichen? Mir ist bewusst, dass ich seine Handlungsweise als „gnadenlos“ empfinde, weil ich selbst Zeiten in meinem Leben hatte, in denen ich gnadenlos agiert habe. Du kannst nur das im anderen sehen, was Du auch in Dir selbst hast! Geht es darum, Ziele zu erreichen?

    Und tun wir mal für einen Moment so, als wäre dieses „gnadenlos“, das ich bei ihm wahrgenommen habe, nicht nur eine Wiederspiegelung einer Eigenschaft in meinem Inneren, sondern tatsächlich etwas, das er lebt – wird GOTT ihn deshalb weniger lieben? Wird GOTT mich weniger lieben, weil ich irgendwann einmal genauso agiert habe? Und würde ich mir wünschen, dass GOTT ihn straft, weil er nicht in der Liebe lebt? 

    Wenn ich sehr egoistisch bin, aber im Hinterkopf behalte, dass jede Behandlung auf alle Menschen gleichermaßen zutrifft – würde ich dann nicht sofort wollen, dass GOTT ihm vergibt, auf der Stelle. Würde ich nicht wollen, dass GOTT ihn liebt, über alle Maßen. Würde ich mir nicht wünschen, dass dieser Mensch sich geliebt fühlt und GOTTES Liebe sehr viel positives in seinem Leben bewirkt. 

    Wenn allen Menschen gleich geschieht, und davon bin ich fest überzeugt, dann kann ich mir doch nur das Beste für diesen und jeden anderen Menschen wünschen. Denn wenn GOTT allen Menschen die gleiche Liebe entgegen bringt, ist dann Liebe für andere nicht die natürliche Folge. 

    Und wenn vielleicht diese Liebe schon da ist, bei diesem Menschen und bei allen anderen – woran liegt es, dass ich sie nicht fühlen kann. Es heißt, GOTT ist Liebe. Kann es sein, dass ich das Nadelöhr bin. Kann ich vielleicht nur soviel Liebe aufnehmen, wie ich gerade für andere zulassen kann? Ist meine Fähigkeit zu lieben vielleicht der Maßstab, in dem mein System Liebe aufnimmt.

    Kann ich gnädig zu mir sein, so gnädig wie GOTT es sicher ist? Kann ich Liebe für andere Menschen wünschen und zulassen? Kann ich damit meine eigene Fähigkeit, Liebe anzunehmen, vergrößern und die Liebe GOTTES, die vor meiner Tür wartet und unablässig um Einlass bittet, in einem größeren Ausmaß in mein Haus lassen?

    Sei gnädig zu Dir selbst und zu anderen. Es könnte das Maß sein, in dem Du die Liebe GOTTES annehmen kannst. Diese Liebe ist so wundervoll, dass es keine Worte gibt sie zu beschreiben. Glaube mir, Du willst sie in Dein Haus lassen. Öffne die Türe weit, damit sie eintreten kann. Sei großzügig und voller Gnade, und wünsche Dir Gnade und Liebe auch für andere Menschen. Und Du wirst erfahren, wie es ist, mehr von GOTTES Liebe zu erfahren. 

    Ich wünsche Dir alles Glück der Welt und ganz viel Liebe in Deinem weit geöffneten Herzen. 

    Dezember 2025