Wenn Hoffnung und Sinn verloren scheinen, kann Anerkennung neue Kraft geben. Besonders die Selbstanerkennung hilft uns, nicht nur Erfolge zu sehen, sondern auch unser Bemühen und unseren Weg wertzuschätzen. Wer lernt, sich selbst anzuerkennen und Anerkennung anzunehmen, kann wieder mehr Zuversicht und innere Stärke finden.

Und vielleicht ist gerade nicht alles so hell, wie du es dir wünschst
Ein Moment der Dunkelheit. So dunkel, dass es das ganze Licht auszusperren scheint. Kein Ziel, kein Sinn. Wozu? Hoffnung scheint zu nichts zu führen. Und dann?
Anerkennung betritt die Bühne. Zuerst ganz leise, fast unsichtbar. Das Licht der Anerkennung vertreibt die ersten Schatten, erzeugt ein wenig Helligkeit.
Was wird anerkannt? Von wem? Der Wunsch nach Anerkennung ist tief in uns verwurzelt. In manchen mehr, in anderen weniger. Für die, die es brauchen, scheint es ein Lebenselixier zu sein, ohne das Leben sinnlos erscheint.
Das Selbst beginnt, das Selbst anzuerkennen. Das Licht wird heller, aber genügt es, um die Schatten zu vertreiben? Das Selbst ruft Helfer, Helfer des Lichtes. Die geistigen Begleiter senden Strahlen der Anerkennung, des Lichtes. Doch reicht es, um die Dunkelheit vollständig zu vertreiben?
Die Erkenntnis – das Licht der Anerkennung der geistigen Helfer war immer da. Die Frage ist: Können wir es zulassen? Können wir es in uns lassen? Erlauben wir uns, die Anerkennung, das Licht, anzunehmen?
Erlauben wir uns, den Widerstand gegen Anerkennung aufzugeben? Zuerst den Widerstand gegen Anerkennung durch unsere geistigen Helfer, dann den Widerstand gegen unsere Selbst-Anerkennung!
Stell dir vor, für einen Moment, wie wäre es, in Anerkennung zu baden.
Anerkennung für das, was gut gelaufen ist. Und Anerkennung für die Bemühung, wenn es nicht so gut gelaufen ist. Anerkennung für unser Lernen. Für unser Streben. Auch dann, wenn das Ergebnis nicht das war, was wir uns gewünscht hätten.
Können wir uns anerkennen dafür, dass wir in jedem Moment das geben, was in diesem Moment unser Bestes ist, egal wie es ausgeht? Können wir uns für unser reines Bemühen anerkennen?
Können wir die Anerkennung unserer geistigen Helfer annehmen, die zu jeder Zeit um unser Bemühen wissen und bereit sind, uns in allem zu unterstützen?
Wie fühlt es sich an, vollständig von Deinen Begleitern anerkannt zu werden und vollständige Anerkennung für dich selbst zu empfinden? Wieviel Anerkennung kannst du zulassen?
Wenn du keine vollständige Anerkennung zulassen kannst, wenn du das körperlich (noch) nicht fühlen kannst, kannst du dir vorstellen, wie es sich anfühlen würde? Kannst du dich in dieser Vorstellung, in diesem Gefühl ausdehnen?
Und was ist jetzt mit der Dunkelheit? Ist sie noch da? Was ist mit den Zielen? Braucht es sie jetzt noch? Und mit dem Sinn? Ist Anerkennung, vollständige Anerkennung, vielleicht Sinn genug?
Kannst du dir vorstellen, wie es wäre, diese vollständige Anerkennung für dich selbst zu jeder Zeit aufrecht zu erhalten?
Kannst du dir vorstellen, wie es wäre, soviel Anerkennung zu haben, dass du sie überfließen lassen kannst? Dass du die Menschen um dich herum anerkennen kannst? Nur für einen Moment – stell dir vor, du könntest die gleiche Anerkennung, die du für dich fühlen könntest, für die Menschen um dich herum empfinden? Für die Menschen, die du liebst? Dehne dich weiter aus. Für andere Menschen?
Und wie geht es jetzt der Hoffnung?
Vielleicht magst du noch einmal von oben anfangen, den Beitrag noch einmal lesen, die Anerkennung noch einmal in dein Leben lassen, zulassen das zu spüren, es in dir ausdehnen, dich in dieses Gefühl hineindehnen.
Und wie geht es dir jetzt?
Alles Liebe
